- 03.05.2007, 15:07:17
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Abschaffung der Werbeabgabe: JETZT
- Handeln statt ständigen Lippenbekenntnissen ist angesagt - Förderung des Medienstandortes Österreich
Wien (OTS) - "Eine sofortige und ersatzlose Abschaffung der
Werbesteuer, die europaweit einen Anachronismus darstellt, der
Werbewirtschaft Geld entzieht und damit wirtschaftliche Dynamik
bremst", fordert die Initiative "Wirtschaftsmotor Werbung", eine
unabhängige Plattform der die wichtigsten Vertreter und Institutionen
der heimischen Werbe- und Kommunikationswirtschaft gehören: CCA
(Creativ Club Austria), DMVÖ (Direct Marketing Verband Österreich),
Fachverband Werbung und Marktkommunikation, Fachgruppe Werbung Wien,
Forum Mediaplanung, IAA (International Advertising Association), MAV
(Österreichischer Verband der Markenartikelindustrie), ÖMG
(Österreichische Marketing Gesellschaft), ORF (Österreichischer
Rundfunk), Out of home Austria, PRVA (Public Relations Verband
Austria), RMS (Radio Marketing Service), VÖP (Verband
Österreichischer Privatsender), VÖZ (Verband Österreichischer
Zeitungen), VRM (Verband der Regionalmedien).
"Seit Jahren beteuern Politiker aller Couleurs, dass sie für die
Abschaffung der Werbesteuer eintreten, seit Jahren geschieht nichts,
außer leeren Versprechungen."
Erst unlängst hat Vizekanzler und Finanzminister Wilhelm Molterer
die Abschaffung der Werbesteuer angekündigt und gleichzeitig
geäußert, dies werde erst ab 2010 im Rahmen der Steuerreform möglich
sein. "Das ist dieselbe Vertröstungs- und Verschiebungstaktik wie
seit vielen Jahren", so IAA Präsident Max Palla.
Erbschaftssteuer nein, Werbesteuer ja?
Die Regierung hat akzeptiert, dass mit einem Federstrich die
Erbschaftssteuer ersatzlos abgeschafft wurde, die aber kaum zu einer
Belebung der Wirtschaft führt, sondern nur noch mehr totes Kapital in
Sparbüchern bindet.
"Nichts gegen die Abschaffung der Erbschaftssteuer, dann aber umso
schneller auch weg mit der Werbesteuer", fordert Fachgruppenobmann KR
Karl Javurek, "jetzt und ohne Ausreden. Diese freiwerdenden Gelder
werden im selben Moment wieder in die Wirtschaft gepumpt, tragen zur
Dynamik des Medien-Marktes bei und bringen dem Staat deutliche
Mehreinnahmen bei anderen Steuerformen."
Die verantwortlichen Politiker auf Bundes- und Länderebene,
insbesondere aber der Finanzminister und dessen Staatssekretär,
werden dringend aufgefordert, nicht nur Lippenbekenntnisse abzugeben
sondern zu handeln: Weg mit der Werbesteuer. Sie setzen damit ein
deutliches Signal für eine Unterstützung der Medienvielfalt in
Österreich. Das wäre auch notwendig.
Die unabhängige Plattform wird alle ihre Mittel und
Kommunikationskanäle nutzen, um in der Öffentlichkeit noch mehr
Bewusstsein dafür zu schaffen. "Die Werbesteuer muss weg. Jetzt."
Rückfragehinweis:
Organisationsbüro "Wirtschaftsmotor Werbung" Dr. Helmut Strutzmann Mag. Svetlana Paunovic Vorlaufstraße 5 1010 Wien Tel.: +43 1 535 33 45 Fax: +43 1 533 92 01 mailto:[email protected]
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