Abschaffung der Werbeabgabe: JETZT

- Handeln statt ständigen Lippenbekenntnissen ist angesagt - Förderung des Medienstandortes Österreich

Wien (OTS) - "Eine sofortige und ersatzlose Abschaffung der Werbesteuer, die europaweit einen Anachronismus darstellt, der Werbewirtschaft Geld entzieht und damit wirtschaftliche Dynamik bremst", fordert die Initiative "Wirtschaftsmotor Werbung", eine unabhängige Plattform der die wichtigsten Vertreter und Institutionen der heimischen Werbe- und Kommunikationswirtschaft gehören: CCA (Creativ Club Austria), DMVÖ (Direct Marketing Verband Österreich), Fachverband Werbung und Marktkommunikation, Fachgruppe Werbung Wien, Forum Mediaplanung, IAA (International Advertising Association), MAV (Österreichischer Verband der Markenartikelindustrie), ÖMG (Österreichische Marketing Gesellschaft), ORF (Österreichischer Rundfunk), Out of home Austria, PRVA (Public Relations Verband Austria), RMS (Radio Marketing Service), VÖP (Verband Österreichischer Privatsender), VÖZ (Verband Österreichischer Zeitungen), VRM (Verband der Regionalmedien).

"Seit Jahren beteuern Politiker aller Couleurs, dass sie für die Abschaffung der Werbesteuer eintreten, seit Jahren geschieht nichts, außer leeren Versprechungen."

Erst unlängst hat Vizekanzler und Finanzminister Wilhelm Molterer die Abschaffung der Werbesteuer angekündigt und gleichzeitig geäußert, dies werde erst ab 2010 im Rahmen der Steuerreform möglich sein. "Das ist dieselbe Vertröstungs- und Verschiebungstaktik wie seit vielen Jahren", so IAA Präsident Max Palla.

Erbschaftssteuer nein, Werbesteuer ja?

Die Regierung hat akzeptiert, dass mit einem Federstrich die Erbschaftssteuer ersatzlos abgeschafft wurde, die aber kaum zu einer Belebung der Wirtschaft führt, sondern nur noch mehr totes Kapital in Sparbüchern bindet.

"Nichts gegen die Abschaffung der Erbschaftssteuer, dann aber umso schneller auch weg mit der Werbesteuer", fordert Fachgruppenobmann KR Karl Javurek, "jetzt und ohne Ausreden. Diese freiwerdenden Gelder werden im selben Moment wieder in die Wirtschaft gepumpt, tragen zur Dynamik des Medien-Marktes bei und bringen dem Staat deutliche Mehreinnahmen bei anderen Steuerformen."

Die verantwortlichen Politiker auf Bundes- und Länderebene, insbesondere aber der Finanzminister und dessen Staatssekretär, werden dringend aufgefordert, nicht nur Lippenbekenntnisse abzugeben sondern zu handeln: Weg mit der Werbesteuer. Sie setzen damit ein deutliches Signal für eine Unterstützung der Medienvielfalt in Österreich. Das wäre auch notwendig.

Die unabhängige Plattform wird alle ihre Mittel und Kommunikationskanäle nutzen, um in der Öffentlichkeit noch mehr Bewusstsein dafür zu schaffen. "Die Werbesteuer muss weg. Jetzt."

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Dr. Helmut Strutzmann
Mag. Svetlana Paunovic
Vorlaufstraße 5
1010 Wien
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