Wolf: "News betreibt tendenziöse Berichterstattung und lässt journalistische Sorgfaltspflicht vermissen!"

Vorläufig suspendierter Air-Chief wehrt sich gegen anhaltende, tendenziöse Berichterstattung des Magazins News

Wiener Neustadt (OTS) - In der heute, Donnerstag, erschienenen Auflage der Zeitschrift News wurde Mag. Erich Wolf, dem vorläufig suspendierten Air-Chief des Österreichischen Bundesheeres, vorgeworfen, in einer Red Bull Airshow GmbH bis 2004 beschäftigt bzw. damit bei einer Firma im Eigentum von Red Bull angemeldet gewesen zu sein. Red Bull selbst hat diese Darstellung noch am Mittwoch zurückgewiesen und festgehalten, dass bereits im Mai 2000 der Firmenwortlaut auf "The Flying Bulls GmbH" geändert wurde, die Firmenbuch-Eintragung Wolfs als Geschäftsführer gelöscht und der Firmensitz nach Salzburg verlegt wurde. Es habe damit für Wolf auch keine Tätigkeit für Red Bull gegeben, betonte Red Bull nach Veröffentlichung dieser Vorwürfe durch News. Seine einzige Tätigkeit im Zusammenhang mit der Red Bull Airshow GmbH sei die Organisation der Red Bull Airshow 1997 ("Der Halbe Horizont") in Wiener Neustadt gewesen.

"Obwohl Red Bull bereits am Mittwoch die Fakten offiziell und öffentlich klargestellt hat, wird diese Geschichte trotzdem als große ´Enthüllung´ veröffentlicht und weiterhin in der Online-Ausgabe präsentiert. Ich betone unmissverständlich: Auch diese Vorwürfe von News sind unwahr und entbehren jeglicher Grundlage: ich habe, wie im Untersuchungsausschuss wahrheitsgemäß ausgesagt, bereits im Frühjahr 2000 alle Funktionen zurückgelegt und zwar mit Antrag an das Firmenbuch vom 10. April 2000. Die Änderung der Gewerbeberechtigung oblag dem neuen Geschäftsführer", so Mag. Erich Wolf zu den jüngsten Vorwürfen.

"Aber es vergeht ja fast keine Woche, in dem nicht von News Unterstellungen oder mit dem Eurofighter willkürlich konstruierte Zusammenhänge als angebliche Enthüllung veröffentlicht werden, und dies jeweils ohne eine fundierte, der journalistischen Sorgfaltspflicht gerechten Recherche bzw. einen Gegencheck mit den Betroffenen gemacht zu haben. Erst vorige Woche wurde behauptet, ich hätte 'für den EADS-Konzern geworben' bzw. den Eurofighter 'bejubelt' - auch dies entspricht in keiner Weise den Tatsachen. Ich fordere News auf, diese einseitige Menschenhatz zu beenden", sagte Wolf im Zusammenhang mit der anhaltend tendenziösen Berichterstattung von News.

Für Wolf sei auch bereits ein bemerkenswerter Zusammenhang zwischen Vorankündigungen von News und Aussagen des Abgeordneten Kräuter erkennbar, und dies nahezu wöchentlich. "Es ist bereits ein auffälliges Zusammenspiel: News veröffentlicht jede Woche aufs Neue unbewiesene und aus dem Zusammenhang gerissene Behauptungen und nur wenige Minuten später nützt Kräuter diese für eigene, parteipolitische Zwecke. Diesmal versteigt er sich sogar zur Formulierung 'Kriminalfall Wolf' und versteckt sich gleichzeitig hinter seiner Abgeordneten-Immunität. Dieses Spiel ist jedoch mehr als durchsichtig", so Wolf.

"Ich verstehe ja sogar die SPÖ"

"Ich verstehe ja sogar die SPÖ und Herrn Bundesminister Darabos, wenn derzeit aus politischen Motiven heraus ein Grund für einen Vertragsausstieg gesucht wird. Es wird aber nicht gelingen, mich bzw. mein Wirken zum Grund für einen Ausstieg aus der Eurofighter-Beschaffung zu machen. Ich habe mir nichts vorzuwerfen und ein reines Gewissen. Das werden auch die Herren Kräuter und Co. zur Kenntnis nehmen müssen", sagte Wolf abschließend.

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Mag. Erich Wolf
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