- 30.04.2007, 12:30:33
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BAWAG - GROSZ: Guten morgen, Herr Strache!
BZÖ bekämpft bereits seit zwei Wochen BAWAG-Diskriminierung
Wien (OTS) - Als "vom Zeitpunkt her besonders lachhaft"
kommentierte BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz den heutigen Offenen
Brief von FP-Obmann Strache an BAWAG-Generaldirektor Ewald Nowotny.
"Nachdem heute bereits VP-Justizsprecherin Fekter und die slowenische
Jugend den 30. April zum "Tag der offenen Briefe" erklärt haben,
durfte scheinbar Herr Strache auch nicht fehlen. Der einzige
Schönheitsfehler ist es jedoch, dass Strache mit der Verzögerung
einer Großpackung Valium genau jene Aufklärung seitens der BAWAG
einfordert, die Peter Westenthaler und das BZÖ bereits seit 17.4.
mittels einer Anzeige bei der FMA sowie parlamentarischer Initiativen
massiv erkämpft", so Grosz.
"Es ist eine unglaubliche und noch nie da gewesene Vorgangsweise,
dass Bankkunden aufgrund ihrer Herkunft diskriminiert werden. Es ist
inakzeptabel und zutiefst abzulehnen, dass die Amerikaner Österreich
vorschreiben, wer Kunde unserer Banken sein darf. Die unheilige
Allianz aus SPÖ und ÖGB haben die BAWAG den Amerikanern ausgeliefert.
Bis zum heutigen Tag ist uns die BAWAG jegliche ernstzunehmende
Antwort auf diese skandalösen Vorgänge schuldig. Daher hat es keinen
Sinn, offene Briefe zu schreiben, sondern endlich Nägel mit Köpfen zu
machen. Wir haben mit unserem Entschließungsantrag den Weg für einen
sicheren Bankenstandort Österreich vorgezeichnet.
"Das Finanzministerium wird darin aufgerufen, sicherzustellen, dass
österreichische Bankkunden nicht aufgrund ihrer ethnischen Herkunft
diskriminiert werden. Außerdem sollen die Vorwürfe innerhalb der
BAWAG einer eingehenden Prüfung unterzogen werden. Unsere Anzeige bei
der FMA sollte endlich Licht ins Dunkel bringen", forderte der
Generalsekretär eine schnelleres Vorgehen des Finanzministeriums und
der FMA in Zusammenhang mit den Vorgängen rund um die BAWAG.
Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
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