• 27.04.2007, 14:13:12
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Hahn: Erfolgreicher Budgetabschluss bringt mehr Geld für Wissenschaft und Forschung

Größte Budgetsteigerung seit 1991

Wien (OTS) - "Es sind Männer und Frauen, junge wie ältere
gleichermaßen, die Wissenschaft, Forschung und Entwicklung in
Österreich gestalten und bewegen. Die Politik muss die
Rahmenbestimmungen schaffen. Mit dem vorliegenden Budget können wir
mit ruhigem Gewissen behaupten, dass wir dieser Aufgabe nachkommen",
so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Johannes Hahn anlässlich
des Budgetabschlusses im Nationalrat. "Das Budget für Wissenschaft
und Forschung steigt im Jahr 2007 um 420,8 Mio. Euro (d.h. um plus
13,7%) auf 3,501 Mrd. Euro und im Jahr 2008 um 457 auf 3,538 Mrd.
Euro (d.h. um plus 14,9%). Das bedeutet die größte Steigerung seit
1991. Der Anteil des BMWF an den forschungswirksamen Aufgaben des
Bundes beträgt rund 69 %", so Hahn weiter.

Wissen schafft Forschung
Konkret profitieren durch eine Verbesserung des Lehr- und Lernumfelds
die Studierenden und Lehrenden. Ab Herbst 2007 werden die
Studienbeihilfen um 12 % erhöht, im Jahr 2008 soll ein zweiter
Schritt zu einer Verbreiterung der Studienförderung führen. Die
Universitäten erhalten durch das Globalbudget 2007-2009 gesicherte
Rahmenbedingungen zur Erfüllung der Leistungsvereinbarung, und zwar
bekommen die Universitäten 717 Mio. Euro mehr (oder plus 14%) im
Vergleich zum Globalbudget 2004-2006. Darüber hinaus wird in den
nächsten Jahren 1 Mrd. Euro in die Infrastruktur für moderne und
attraktive österreichische Universitäten fließen. Die bedarfsgerechte
Weiterentwicklung der Fachhochschulen wird fortgesetzt: Bis 2010
können die Studienplätze auf 33.000 ausgeweitet werden.

Forschung gibt Vorsprung
Weitere zusätzliche Mittel für die Forschung bedeuten einen sichern
Schritt für die Weiterentwicklung des Standortes Österreichs.
Österreich wendet im Jahr 2007 nach einer Globalschätzung von
Statistik Austria insgesamt 6,84 Mrd. Euro für F&E auf. Wie auch in
den letzten Jahren sind die gesamten Forschungsausgaben stärker als
das Bruttoinlandprodukt gewachsen, wodurch sich auch die F&E-Quote
von 2,47 % im Jahre 2006 auf 2,54% des Bruttoinlandprodukts im Jahr
2007 erhöht hat. "Bis 2010 wollen wir das Lissabon-Ziel einer
F&E-Quote von 3% erreichen. 800 Mio. Euro zusätzlich werden in den
Bereich Forschung & Entwicklung investiert, denn Forschung ist das
Betriebssystem unserer Wissensgesellschaft und Impulsgeber für
Wachstum und Beschäftigung", setzt Hahn fort. Langfristig gesehen
werden so 35.000 nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen.

Um Österreich noch näher an die Spitzenreiter in Europa
heranzuführen, bedürfe es einer Entwicklung einer Exzellenzstrategie,
zu der auch das Institute of Science and Technologie - Austria und
die Exzellenzinitiative Wissenschaft gehören. Inhaltlich setzt der
Forschungsminister Prioritäten auf Zukunftsthemen wie Quantenphysik
und Molekularbiologie, "Life Sciences", Mathematik und auf Umwelt-
und Nachhaltigkeitsforschung. Arbeitsfelder werden sein: Stärkung der
Humanressourcen, Internationalisierung, Optimierung der
Forschungsinfrastruktur. Neben diesen widmet sich der Bundesminister
den übergreifenden Aufgaben wie Gender Mainstreaming und
Wissenschaftskommunikation. (Initiative "Österreich forscht.
Innovation sichern.")

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Minoritenplatz 5, 1010 Wien
Pressebüro: Tel.: +43/1/53120-9006

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