- 25.04.2007, 11:45:21
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AFH für neue Ausbildungsmethodik und Führungsverhaltensschulung
Entgleisungen des Ausbildungspersonals eindämmen
Wien, 25-04-2007 (fpd) - Auch wenn der Ton beim Militär oft
schärfer als im Mädchenpensionat ist, zeigt der erst kürzlich
veröffentlichte Bericht der Bundesheer-Beschwerdekommission
dringenden Handlungsbedarf für BM Darabos auf. Beschimpfungen von
Grundwehrdienern sind mit aller Entschiedenheit abzulehnen.
Allerdings muss auch das Ausbildungspersonal in die Lage versetzt
werden, notwendige harte Ausbildung von Schinderei und Beschimpfung
unterscheiden zu können, hält der Bundesvorsitzende der AUF-AFH
Oberstleutnant Werner Hammer fest.
Noch vor wenigen Jahren wurde auf das Führungsverhalten des jungen
Kaders großer Wert gelegt und dieser Ausbildung die entsprechende
Zeit und Priorität zugestanden. Seit der ReOrg 2002 ist dies anders
und die entsprechende Ausbildungsphase ist in allen Kurscurricula
zumindest drastisch gekürzt oder ganz gestrichen worden.
Diese Fehlentscheidungen zeigen jetzt ihre Wirkung. Obwohl endlich
von der zuständigen Abteilung erkannt, wird immer noch viel zu wenig
gegen gesteuert und nur halbherzige Maßnahmen gesetzt, die erst in
einigen Jahren Erfolge zeigen könnten, kritisiert Hammer.
Die AFH fordert daher:
Die Ausarbeitung neuen Grundlagen für alle Ausbildungsgänge, da die
derzeit gültige Vorschrift Methodik aus dem Jahr 1976 stammt.
Die Feste Verankerung von Ausbildungsmethodik und Führungsverhaltens
in der Aus-, Fort- und Weiterbildung.
Die Zusammenarbeit aller betroffenen Bildungseinrichtungen.
Die Sensibilisierung der betroffenen Fachabteilungen in der
Zentralstelle, die seit der ReOrg nichts unternommen haben.
Die Leistungsorientierte Abgeltung der Arbeit der Trainer für
Führungsverhalten.
Die Schaffung eines Anreizsystems für zeitgemäße, fordernde aber
kameradschaftliche Ausbildung. (Schluss)am
Rückfragehinweis:
Oberstleutnant Werner Hammer, MSD
+43 664 24 17 194
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