Belakowitsch-Jenewein: SPÖ stimmt in den Gesang der "Familienverhinderer" ein

Kinder dürfen in unserer Gesellschaft nicht länger als Unglück und Notfall gesehen werden

Wien (OTS) - "Nach der Forderung einer Homo-Ehe der ÖVP-Familienministerin Kdolsky und der Grünen-Forderung einer Abtreibung auf Krankenschein stimmt nun auch die SPÖ in den Gesang der Familienverhinderer ein", äußert sich FPÖ-Gesundheitssprecherin, NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein und nimmt dabei Bezug auf SPÖ-Frauenministerin Bures, welche die "Pille danach" rezeptfrei abgeben möchte. "Die Pille danach sollte als reine Notfallpille gesehen werden und daher auch weiterhin nur streng kontrolliert abgegeben werden. Nicht nur, dass die hochdosierte Hormonpille jede Menge Nebenwirkungen hat, so sind auch eine Reihe von bestehenden Grunderkrankungen für die Einnahme kontraindiziert", gibt Belakowitsch-Jenewein zu bedenken.

Ganz davon abgesehen, gäbe es bereits einen gültigen Erlass des Gesundheitsministeriums wonach der "Notfallparagraf" auch für die Pille danach anzuwenden sei, so die freiheitliche Gesundheitssprecherin und erklärt, dass demnach Medikamente in dringenden Fällen auch ohne Rezept abgegeben werden dürfen.

"Die Frauenministerin versucht mit ihrer Forderung offensichtlich Glawischnig und Kdolsky zu toppen. Sie sollte sich besser damit beschäftigen, wie es zu verhindern ist, dass Schwangerschaft und Kinder in unserer Gesellschaft anscheinend nur als Unglück und Notfall gesehen werden und nicht als Freude und Bereicherung", schließt Belakowitsch-Jenewein.

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