- 22.04.2007, 08:00:00
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"profil": Iran-Geschäfte: US-Interventionen gegen Österreichs Banken
.: BA-CA-Vertreter: "Wurden unter Druck gesetzt" - US-Botschaft in Wien bestätigt "Warnungen"
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, sind Österreichs Großbanken wegen
ihrer Geschäftsbeziehungen zum Iran unter Druck geraten. Demnach
haben Vertreter der US-Regierung in den vergangenen Monaten mehrfach
interveniert, um die Institute zu einem Rückzug aus der Region zu
bewegen. Ein hochrangiger Vertreter der Bank Austria Creditanstalt
gegenüber "profil": "Es hat Kontakte von amerikanischer Seite
gegeben. Man hat Druck auf uns ausgeübt, den Umfang der
Iran-Geschäfte so rasch wie möglich zu reduzieren." Die Bawag hat
ihrerseits bereits öffentlich einbekannt, die Finanzierungslinien in
den Iran gekappt zu haben. Konkrete Zahlen werden vorerst nicht
genannt. Bill Wanlund, Sprecher der US-Botschaft in Wien, hält
gegenüber "profil" fest: "Wann immer es uns angemessen erscheint,
warnen wir vor den Konsequenzen, die Geschäfte mit der iranischen
Regierung nach sich ziehen."
Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion
Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502
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