Tiergarten Schönbrunn: Vom veralteten Zoo zur gesuchten Touristenattraktion

Schratter: Dank intensiver Marketing- und Kommunikationsarbeit sowie mit Hilfe strategischer Kooperationspartner - Besucherzahl in 16 Jahren mehr als verdreifacht

Wien (/St. Anton PWK272) - Der Tiergarten Schönbrunn, seines Zeichens ältester Tiergarten der Welt, hat es in 16 Jahren vom veralteten Zoo zu einer der größten Touristenattraktionen des Landes geschafft. Die Wege zu diesem großen Erfolg präsentierte Dagmar Schratter, seit 1. Jänner 2007 amtierende Direktorin und langjährige Mitarbeiterin des Tiergartens, am Wochenende bei einem Journalistenseminar der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der WKÖ in St. Anton am Arlberg.

Als Helmut Pechlaner Ende 1991 vom damaligen Wirtschaftsminister Wolfgang Schüssel eingeladen wurde, vom Alpenzoo Innsbruck nach Wien zu wechseln und dort die Leitung des Schönbrunner Tiergartens zu übernehmen, wurde, so Schratter, noch in den meisten Wien-Reiseführern von einem Besuch des Zoos eher abgeraten. Bemängelt wurden vor allem die schlechten Haltungsbedingungen der mehr als 500 Tierarten.

Danach begann eine echte "Erfolgsstory" zu laufen. Wesentlichste Faktoren waren, neben der kontinuierlichen Verbesserung der Angebots, eine ausgezeichnete PR-Arbeit, die Akquisition von Sponsoren aus dem öffentlichen und privaten Bereich und der konsequent beschrittene Weg zu einem Dienstleistungsunternehmen. Bei der Modernisierung der Anlagen wurde stets auf die einzigartige Architektur aus der Barockzeit Rücksicht genommen. "Heute ist der Tiergarten eine weit über die Grenzen des Landes hinaus richtungsweisende Einrichtung. Ein Besuch wird in allen internationalen Reiseführern empfohlen, sei es , um Tiere zu beobachten, um sich zu entspannen oder um einfach nur im historischen Kaiserpavillon ein Schalerl Kaffee zu trinken". Dementsprechend hat sich auch die Besucherzahl entwickelt: von 727.000 im Jahre 1991 auf beachtliche 2,270.000 im Jahr 2006. (hp)

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