- 12.04.2007, 11:48:01
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ÖAAB-Hoch: AK-Präsident Tumpel und die FSG als "Schutzpatron" der Autofahrer total unglaubwürdig!
ÖAAB erwartet Stellungnahme der AK-Wien zur Abzockerei der Wiener Stadtregierung bei Autofahrern
Wien (OTS) - Als "total unglaubwürdig" bezeichnet der Wiener
ÖAAB-Landesgeschäftsführer LAbg. Alfred Hoch den Beitrag von
AK-Präsident Herbert Tumpel in einer Wochenzeitung zur Teuerungswelle
bei den Autofahrern. "Präsident Tumpel hat in den vergangenen Jahren
keine Gelegenheit ausgelassen, sich mit seinen Kollegen in der Wiener
SPÖ tatkräftig am Zustandekommen von Belastungspaketen für die Wiener
Autofahrer zu beteiligen. Jetzt so zu tun, als wären ihm die Sorgen
der Autofahrer stets ein Herzensanliegen gewesen, grenzt an
Realitätsverweigerung", kritisiert Hoch.
Vielmehr erwarte er sich, so Hoch, endlich eine offizielle
Stellungnahme der Wiener AK zu den exorbitanten Gebührenerhöhungen
für Autofahrer in Wien. So werden sich die Parkgebühren in Wien für
Autofahrer um bis zu 50% erhöhen. Dass diese Maßnahme vor allem
Wiener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer trifft sollte der Wiener AK
nicht entgangen sein. Zudem werden gleichzeitig die Tarife der Wiener
Linien um bis zu 13,3% erhöht, was unter anderem auch jene
"Umsteigependler" trifft, für die sich Präsident Tumpel so stark
engagiert. Dass die Abschleppgebühren um 19% steigen kann als
Draufgabe der Wiener Stadtregierung gesehen werden.
Der ÖAAB wird in der nächsten Vollversammlung der Wiener AK Anträge
zur Entlastung der Autofahrer einbringen und genau auf das
Abstimmungsverhalten der FSG-SPÖ-Kollegen achten. "Ich denke die
Interessensvertretung Arbeiterkammer ist zu wichtig, um als
Steigbügelhalter der Wiener Stadtregierung mißbraucht zu werden", so
Hoch abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖAAB-Landessekretariat
Tel.: 40143/230
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