- 11.04.2007, 10:23:57
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Eurofighter-Kauf: SPÖ-Kärnten betont Verantwortung Haiders
LGF Passegger fordert "tätige Reue" und Vertragsausstieg
Klagenfurt (SP-KTN) - Die SPÖ-Kärnten hat heute einmal mehr die
politische Mitverantwortung von Jörg Haider am Eurofighter-Deal
hervor gestrichen und den Ausstieg aus dem Vertrag gefordert. Haider
stehe in der immer dubioser werdenden Causa eindeutig unter
politischem "friendly fire". Schließlich habe das Haider-BZÖ die
Anschaffung der "teuersten fliegenden Orangenkisten der Welt" mit
beschlossen und Haider-Intimus Gernot Rumpold für deren Bewerbung die
horrende Summe von 6,6 Millionen Euro kassiert, kritisierte
Landesgeschäftsführer Gerald Passegger, der Haider vorwirft,
angesichts des ins Trudeln geratenen Deals den "politischen
Schleudersitz betätigen" und sich tollkühn "aus der Verantwortung
katapultieren" zu wollen.
Passegger fordert Haider auf, es nicht bei diesen politischen
"Luftkämpfen" zu belassen, sondern tätige Reue zu üben und auf seinen
Freund Rumpold einzuwirken, einen Teil der 6,6 Millionen Euro für
wohltätige Zwecke zu spenden oder an die österreichischen
Steuerzahler zu überweisen: "96.000 Euro für eine Pressekonferenz,
für wie deppert haltet die Haider-Rumpold-Partie die Leute
eigentlich", so Passegger. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ-Kärnten
Tel.: 0463/577 88 76 od. 77
Fax: 0463/577 88 86
mailto:[email protected]
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