Schock: Kein Import von billigen, ausländischen Fachkräften - SPÖ muß mit Bartenstein neu verhandeln!

Sowohl die Wiener SPÖ als auch die Arbeiterkammer sehen keinen Bedarf für 800 ausländische "Facharbeiterkräfte" wie von Wirtschaftsminister Bartenstein gewünscht!

Wien, 07-04-2007 (fpd) - ~

Ein "zurück an den Start" bei den bereits
bewilligten 800 Facharbeiterkräften forderte heute der Klubobmann der Wiener FPÖ, LAbg. GR DDr. Eduard Schock, vor dem Hintergrund der jüngsten Forderung der Wiener Arbeiterkammer. Jetzt liege es an Bundeskanzler Gusenbauer und den SP-Ministern hier erfolgreiche Nachverhandlungen mit Bartenstein zu führen.

Die Kritik des Leiters der Abteilung Arbeitsmarkt in der AK Wien, Josef Wallner, sei völlig gerechtfertigt, zeige Wallner doch auf, daß es Bundesminister Bartenstein einzig und allein um den Import billiger Arbeitskräfte aus Osteuropa gehe. Bartenstein betreibe hier eine Lobbyingpolitik für die Großindustrie und abgehobene Wirtschaftsbosse, die einerseits kein Interesse an der selbstständigen Ausbildung von Lehrlingen hätten und andererseits auch keine entsprechenden Löhne zahlen wollen. Wirtschaftsminister Bartenstein leiste dieser Entwicklung noch zusätzlich Vorschub und agiere hier in großkapitalistischer Art und Weise, so Schock.

Schock erinnerte in diesem Zusammenhang daran, daß auch die Wiener SPÖ kein Interesse an der "Bartensteinregelung" habe, da die Wiener SPÖ bereits am 2.März, also am Tag der Ausverhandlung zwischen Gusenbauer, Bartenstein und Molterer, im Wiener Gemeinderat einen Antrag der Wiener FPÖ unterstützt habe, der sich genau gegen diese Vereinbarung ausspricht.

Jetzt sei jedenfalls Gusenbauer dringend gefordert, dieses Paket noch einmal aufzuschnüren und sowohl mit Molterer als auch mit Bartenstein noch einmal in Verhandlungen zu treten. Auch hier werde sich zeigen, ob Gusenbauer jenes politische Gewicht besitze, das er so gerne in der Öffentlichkeit darstellt, so Schock abschließend. (Schluß) jen

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