AK Test: Versicherungsschutz für Urlaub gleich mitplanen! (1)

Oft teurere Prämien, aber meist gleiche Leistungen im Vergleich zum Vorjahr

Wien (OTS) - Wer seine Urlaubsreise plant, sollte auf Nummer
sicher gehen und gleich für einen ausreichenden Versicherungsschutz vorsorgen. "Den umfangreichsten Schutz haben klassische Reiseversicherungen. Kreditkarten versichern Unfallfolgen weit höher, Mitgliedsangebote der Autofahrerclubs bieten begrenzten Schutz", sagt AK Konsumentenschützerin Manuela Delapina. Ein aktueller AK Test über Reiseversicherungen zeigt: etwas teurere Prämien mit fast gleichen Leistungen bei einigen Reiseveranstaltern, ansonsten nahezu gleiche Pakete.

"Eine Reiseversicherung hat mehrere Leistungen und ist nach dem Baukastenprinzip aufgebaut. Sie besteht aus Reiseunfall-, Reisekranken-, Reisehaftpflicht-, Reisegepäck-, Reisekosten-Storno-und Reiseabbruchversicherung", erklärt Delapina.

"Klassische Reiseversicherungen wie von der Europäischen Reiseversicherung oder Mondial Assistance bieten einen umfassenden Schutz", sagt Delapina. Sie haben viele verschiedene Versicherungspakete, vom einmaligen Reiseschutz bis zum Jahres-Reiseschutz für die verschiedensten Risiken (Storno, Reisegepäck). Die Produkte und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr gleich geblieben.

Kreditkarten haben begrenzten Schutz, der oft an bestimmte Voraussetzungen geknüpft ist, z.B. an die Nutzung der Karte in den letzten zwei oder drei Monaten vor Reiseantritt. Unfallfolgen sind meist weit höher abgesichert als bei klassischen Reiseversicherungen. Zu 2006 hat nur American Express Aurum ihre Leistungen etwas ausgeweitet.

ÖAMTC-Schutzbrief und ARBÖ-Sicherheitspass bieten mäßigen Schutz und beinhalten z.B. eine Auslandskrankenversicherung oder Krankenrücktransportversicherung. Außerdem haben sie zusätzliche fahrzeugbezogene Leistungen, z.B. Autorückholdienst.

Reiseveranstalter bieten fast immer zur Buchung ein Reiseversicherungsprodukt an, das gewöhnlich von spezialisierten Reiseversicherungsgesellschaften zusammengestellt wird. Die Stornokosten der Pauschalreiseanbieter werden meist bis zu 100 Prozent übernommen. Die Prämien sind bei einigen teurer geworden, die Leistungen gleich geblieben. Ein Beispiel: Die Prämie im 1-2-Fly/Paket mit Reiserücktrittsversicherung für eine Familie für 14 Tage in Europa, Reisepreis 2.000 Euro, kostet heuer 109 Euro (2006:
99 Euro).

Die Flugrettung (IFRA) ist auf Rettungsflüge mit laufender medizinischer Überwachung spezialisiert. Voraussetzung ist eine Jahres-Mitgliedschaft. "Im Urlaubspaket gibt es keine Entschädigung für dauernde Invalidität nach Reiseunfällen oder im Todesfall", so Delapina.

Erhoben hat die AK bei American Express, Diners, Mastercard, Visa; Europäische Reiseversicherung, Mondial Assistance vormals ELVIA, Wr. Städtische; ITS Billa, Gulet Touristik/Magic Life, Neckermann, TUI/Fun & Sun/especially4you, Jahn Reisen, 1-2-FLY; IFRA; ÖAMTC und ARBÖ.

(Forts.)

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