Integrationsbetrieb: Job-TransFair - Beste Firmenbilanz seit 2001

Wien (OTS) - Das Jahr 2006 war für den Wiener Integrationsbetrieb Job-TransFair das erfolgreichste seit der Gründung 2001. Dies geht aus seiner jüngsten Firmenbilanz hervor. Aufgrund der Ergebnisse erhält das Unternehmen vom Auftraggeber, dem Arbeitsmarktservice Wien, weitere Vermittlungsprojekte.

Job-TransFair vermittelt im öffentlichen Auftrag beschäftigungslosen Menschen im ersten Arbeitsmarkt fixe Jobs, vorwiegend in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice Wien. Laut Firmenbilanz fanden 259 Personen im Vorjahr eine Festanstellung. Das sind 67 mehr als für 2006 geplant, und 119 mehr als im Jahr 2005.

Geschäftsführer Thomas Rihl hatte letztes Jahr die Voraussetzungen für diese Erfolgsquote geschaffen: "Das Arbeitsmarktservice Wien gab uns 2006 den bislang größten Auftrag. Wir sollten 1.485 Personen in Betreuung übernehmen." Rihl holte daraufhin weitere PersonalberaterInnen, TrainerInnen und SozialarbeiterInnen ins Boot. Mehr als 40 sind es jetzt. Die Zusammensetzung des Teams gewährleiste, dass ganz unterschiedliche Ansprüche der Transitarbeitskräfte abgedeckt werden. Ein zweiter Standort wurde eröffnet. Deswegen habe Job-TransFair auch letztlich 1.541 aufnehmen können, ohne in Platznot zu kommen.

Im Laufe des Jahres 2006 starteten zudem zwei Vermittlungsprojekte, die Sozialhilfeempfängern bis 25 Jahre und WiedereinsteigerInnen gewidmet waren. Die PersonalberaterInnen widmeten sich jetzt verstärkt offenen Stellen, die sich beispielsweise nur für Teilzeitkräfte eignen, so Rihl. Maßgebend seien die Wünsche der JobsucherInnen. Auch Ausbildungsplätze würden nun verstärkt vermittelt. Generell steht Job-TransFair im Kontakt mit mehr als 4000 Partnerfirmen. Allein im Jahr 2006 wurden mit 325 Betrieben Integrationsverträge abgewickelt.

Die JobsucherInnen wurden je nach ihren Interessen und Fähigkeiten in verschiedene Branchen vermittelt. Vor allem an den Handel, das Gastgewerbe und die Reinigung. Aber auch in den kaufmännischen Bereich, wie zum Beispiel ins Büro, ins Marketing oder in die Buchhaltung.

Nicht nur Erfolgsquoten seien in der Firmenbilanz maßgeblich, so Rihl. Besonders freue ihn, wie zufrieden die Transitarbeitskräfte mit ihrer Arbeit, der Betreuung und der Vermittlung sind, "und das trotz hoher Auslastung bei uns im Betrieb." Das ergebe die Summe der eingesammelten, anonymen MitarbeiterInnen-Befragungsbögen. Jede Arbeitskraft gibt ihr Urteil ab. Job-TransFairs interne Messlatte liegt bei mindestens 70% Gesamt-Zufriedenheit, um von erfolgreicher Arbeit sprechen zu können. 72% waren es 2006 schließlich. Mit dem Arbeitsklima zeigten sich sogar mehr als 80 % zufrieden.

Erfasst wird auch, wie viele Tage die Transitarbeitskräfte im Arbeitseinsatz bei potentiellen ArbeitgeberInnen waren. Der Arbeitseinsatz ist der erste Schritt in Richtung Fixanstellung. Hier testen beide Seiten, wie die Zusammenarbeit läuft und ob der Job der richtige für die MitarbeiterInnen ist. Job-TransFair kommt auf 45.000 Einsatztage (45 % Praxisquote). Mit dieser Quote wurde eine Steigerung um 72 % gegenüber dem Vorjahr erreicht.

Indem die Einsatztage stiegen, erhöhte sich auch der Eigenerlös des Integrationsbetriebes: die Partnerfirmen trugen erstmals mit mehr als einer Million Euro zum Job-TransFair-Budget bei. Dadurch wurde die geplante Eigendeckungsquote deutlich überschritten und stieg gegenüber dem Vorjahr um 34%.

Aufgrund dieses Jahresabschlusses wurde Job-TransFair von seinem Partner Arbeitsmarktservice Wien mit weiteren Vermittlungsprojekten beauftragt. So sollen 1.800 Langzeitbeschäftigungslose sowie 330 WiedereinsteigerInnen in Betreuung genommen werden. 947 davon werden ein Beschäftigungsverhältnis erhalten. Es wird angestrebt, von diesen mehr als 500 in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln.

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