- 03.04.2007, 11:10:00
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BZÖ für einheitlichen Jugendausweis
Wien 2007-04-03 (OTS) - Scharfe Kritik kommt von
BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz an den Plänen von Ministerin Andrea
Kdolsky drei unterschiedliche Personalausweise für Jugendliche
einzuführen. "168 Euro Kosten für die Eltern oder Jugendlichen sind
eindeutig zuviel. Das BZÖ spricht sich selbstverständlich für
vernünftige Maßnahmen aus um dem Komatrinken von Jugendlichen zu
begegnen, aber ein Ausweiswirrwarr auf Kosten der Eltern ist
abzulehnen. Das BZÖ schlägt hier die Vereinheitlichung aller gängigen
Ausweise in einen Jugendpersonalausweis mit Chipkarte vor. Dieser
Ausweis könnte über den Chip in Zukunft auch als Lehrlings- oder
Schülerausweis genutzt werden und damit ein einheitliches, einfaches,
kostengünstiges System garantieren", so Grosz.
Das BZÖ fordert Kdolsky auch auf sich gegen die ÖVP und SPÖ
Landeshauptleute durchzusetzen und ein bundeseinheitliches
Jugendschutzgesetz zu verwirklichen. "Das BZÖ ist für einen
bundeseinheitlichen Jugendschutz vom Boden- bis zum Neusiedlersee auf
hohem Niveau. Bisher hat Kärnten mit Landeshauptmann Jörg Haider als
einziges Bundesland seine klare Unterstützung erklärt, während die
SPÖ und ÖVP Landesfürsten hier immer blockiert haben ", betont Grosz.
Neben den Kosten hält Grosz die drei verschiedenen Ausweise auch für
einen "absoluten Schwachsinn", denn es sei einem Gastronomen oder
Türsteher durchaus zuzumuten das Geburtsdatum auf einem
vorzuzeigenden Ausweis zu lesen, womit sich die Farbcodes erledigt
hätten. Kdolsky prolongiere hier ihr Chaos beim Kinderbetreuungsgeld
und plane eine massive finanzielle Belastung für die Jugendlichen.
"Wenn Kdolsky unbedingt etwas einfärben will, dann doch bitte in
dieser Woche Ostereier", so Grosz abschließend.
Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
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