BM Schmied zum Tod Paul Watzlawicks: "Ihm waren nationale Grenzen fremd, nie jedoch das Menschliche"

Wien (OTS) - Bestürzt reagierte Bundesministerin Claudia Schmied auf den Tod von Paul Watzlawick: "Paul Watzlawick war einer der letzten großen dialektischen Aufklärer des 20. Jahrhunderts. Er wusste von der Macht der Imagination als realitätsbildende Kraft und entlarvte das positivistische Denken als einen menschlichen Irrtum. Dennoch war für ihn klar, dass die Welt nicht willkürlich existierte, sondern von natürlichen und menschlichen Kräften abhängig ist. In seinen Büchern und Vorträgen hat er Millionen sinnsuchenden Menschen Wege aufgezeigt, ohne dogmatische Postulate zu formulieren. Watzlawicks internationales Wirken ist ein Beispiel für die Notwendigkeit des globalen Denkens. Ihm waren nationale Grenzen fremd, nie jedoch das Menschliche", so Schmied.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
Ministerbüro
Tel.: (++43-1) 53 120-5030

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BWK0001