LR Ackerl: "Pasching darf nicht Klagenfurt werden!"

SV-Pasching-Mitglied Josef Ackerl fordert Grad auf, den Kampf in der Bundesliga aufzunehmen - Striktes Nein zur Abwanderung nach Kärnten

Linz (OTS) - Nicht Pasching solle die Bundesliga verlassen,
sondern jene Grazer Vereine, die die Bundesliga zur "Gaudiliga" verkommen lassen, meint heute SV-Pasching-Mitglied Landesrat Josef Ackerl. Neue Regeln für die Kontrollen der Gebarung und der Haftungsübernahmen müssten eingeführt werden. In Oberösterreich soll Sportreferent Pühringer dafür sorgen, dass Bundesligavereine von der Energie AG nicht schlechter behandelt werden als Erstligisten.

"Ich fordere Präsident Grad auf, die richtigen Schlüsse aus der derzeitigen Situation in der Bundesliga zu ziehen!" so SV-Pasching-Mitglied Landesrat Josef Ackerl. "Das ist nicht die Zeit, den Kampf aufzugeben, sondern ihn aufzunehmen!" Jene Grazer Vereine, die die große Frustration bei Grad ausgelöst haben, sollten die Bundesliga verlassen und in die Regionalliga oder Erste Liga zurückkehren, nicht Pasching. "Jedenfalls aber bin ich strikt gegen eine Abwanderung des Spielbetriebs und der Lizenz nach Kärnten!" so Ackerl. Dafür müsse es auch in Oberösterreich mehr Engagement geben, weshalb sich Ackerl freut, dass sich Sportreferent Landeshauptmann Pühringer bereits zur Causa zu Wort gemeldet hat.
"Als Vertreter des größten Eigentümers der Energie AG soll Pühringer dafür sorgen, dass die Bundesligavereine Ried und Pasching das gleiche finanzielle Engagement - rund eine Million Euro - wie der Erstligist LASK seitens der Energie AG erfahren!" meint Ackerl. Für die Bundesliga müssen nun erstens rigorose Überprüfungen der Gebarung und der Haftungserklärungen der einzelnen Vereine durchgeführt werden, und zweitens sollten künftig Banken und Institute bzw. Institutionen, die eine Haftungserklärung abgeben, den entsprechenden Betrag auf ein Konto des ÖFB überweisen müssen.
"Das verhindert leichtfertige Erklärungen und fördert das Verantwortungsbewusstsein!" schließt Ackerl. "In diesem Sinne wünsche ich mir auch einen Verbleib von Franz Grad an der Spitze des SV Pasching, damit er den Kampf für eine saubere, der Fairness und dem Sport verpflichtete Bundesliga aufnehmen kann!"

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