Finale Umstellung auf DVB-T geht weiter: Innsbruck, Salzburg und Linz werden noch vor dem Sommer digital versorgt

Wien (OTS) - Nach der Umstellung von Bregenz und Umgebung werden
vor dem Sommer drei weitere Landeshauptstädte auf ausschließlich digitalen Empfang über Antenne umgerüstet: Der Sender Patscherkofel wird Innsbruck und Umgebung ab dem 7. Mai 2007 nur mehr digital versorgen. Salzburg und Linz folgen mit den Sendeanlagen Gaisberg, Lichtenberg und Freinberg am 4. Juni 2007. Die übrigen Landeshauptstädte sollen ab dem Spätsommer schrittweise umgestellt werden.

Die Zuseher, die von den vier Sendeanlagen versorgt werden, werden in den drei Wochen vor der Analog-Abschaltung die DVB-T Laufbänder empfangen, die bereits in Vorarlberg bei der Umstellung des Pfänder zum Einsatz gekommen sind. "Das Laufband hat sich in Bregenz sehr gut bewährt," so Michael Wagenhofer, Geschäftsführer der Digitales Fernsehen Förder GmbH. "Wer das Laufband sieht, weiß, dass er umrüsten muss. Für alle anderen Haushalte besteht kein Handlungsbedarf."

Gleichzeitig mit der Analog-Abschaltung des Sender Patscherkofel startet die Sendeanlage Kufstein-Kitzbüheler Horn in den Parallelbetrieb.

Über die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS)
Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und steht zu 60% im Eigentum des ORF und zu 40% im Eigentum der zur Raiffeisen-Gruppe zählenden Medicur Sendeanlagen GmbH. Als Österreichs führendes Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen tätig. Zu den Kunden der ORS zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Fernsehen (z.B. ORF, ATVplus, goTV, easyTV, Arena), Hörfunk (z.B. Ö1, Ö2, Ö3, Kronehit Radio), Mobilfunk (z.B. mobilkom austria, ONE, tele.ring) oder Energie (z.B. EVN).

Über die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG)

Die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) ist eine 100%-Tochter der ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG). Primärer Geschäftszweck der DFFG ist die Förderung der Einführung von digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) in Österreich. Die Gründung der DFFG und deren Beauftragung mit der Fördergeld-Abwicklung einschließlich der diesbezüglichen Kommunikation und der Endgerätezertifizierung erfolgte insbesondere aus Gründen der finanziellen Transparenz. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen dem Plattformbetreiber ORS und der DFFG ist sichergestellt, dass sämtliche Kosten und Erträge eindeutig dem bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingebrachten DVB-T Förderprojekt zugeordnet werden können. Die DFFG strebt ein ausgeglichenes Ergebnis an und ist damit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Finanzierung der DFFG erfolgt aus Mitteln der ORS, des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und aus Mitteln weiterer Projektpartner (ORF, ATV, Industrie).

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