VP-Korosec: Planlose Gesundheitspolitik gefährdet bestehende Wiener Gemeindespitäler

VP-Dworak: Spitalstandort Hietzing muss erhalten bleiben

Wien (VP-Klub) - "Die planlose Gesundheitspolitik der Wiener Stadtregierung gefährdet bestehende Wiener Gemeindespitäler. Insbesondere beim Spitalsbau und der zukünftigen Versorgungsstruktur Wiens mit Spitalsbetten ist vieles im Unklaren und es gibt keinerlei Informationen. So wird zwar der Neubau eines Krankenhauses für den Norden Wiens angekündigt, der aber nicht vor dem Jahr 2013 realisiert sein wird - offiziell gibt es dafür noch nicht einmal einen Standort. Dieser geplante Neubau ist aber für die Stadtregierung Anlass genug, dringend notwendige Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten an bestehenden Krankenhäusern gar nicht mehr durchzuführen. Die Folge davon sind einerseits baufällige Spitäler und andererseits Verunsicherung bei ÄrzteInnen und Pflegepersonal, wie es in Zukunft weitergehen soll", kritisiert die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec. "Ein Spitalsentwicklungsplan, wie von der ÖVP Wien seit Jahren gefordert, wurde immer noch nicht erstellt. Aber gerade in der Gesundheits- und Sozialpolitik sind Kontinuität und nachhaltige Planung unerlässlich", betont Korosec.

"Der Krankenhaus-Standort Hietzing muss auch in Zukunft die medizinische Versorgung der Bezirksbevölkerung erbringen. Warnende Zeichen - wie beispielsweise ein neuer Flächenwidmungsplan ohne Nutzungskonzept oder die Diskussion über Absiedelung einzelner Abteilungen - lassen eine Eliminierung des gesamten Spitals zu. Spekulationen betreffend der Areale ’Krankenhaus Hietzing’, Neurologisches Zentrum Rosenhügel und ’Geriatriezentrum Am Wienerwald’ sind die logische Konsequenz. Die Wiener Stadtregierung muss endlich klar sagen, was sie vorhat. Die Verunsicherung der Hietzinger Bevölkerung, des Spitalspersonals und letztlich auch der Patienten muss endlich ein Ende haben", fordert LAbg. Bernhard Dworak, Bezirksparteiobmann der ÖVP Hietzing.

Gorlitzer: ’Pleiten, Pech und Pannen’-Strategie der Wiener SPÖ gefährdet Krankenhaus Hietzing

"Die ’Pleiten, Pech und Pannen’-Strategie der SP-Gesundheitspolitik sieht vor, einzelne Abteilungen aus der gewachsenen Struktur Krankenhaus Hietzing herauszureißen", kritisiert der Herzchirurg Michael Gorlitzer die realitätsfremden Schreibtisch-Pläne der SP-Stadtregierung. "Um die medizinische Versorgung für die Bevölkerung auf zeitgemäßem Niveau sicherzustellen, sind in den nächsten Jahren Instandhaltungsarbeiten im Krankenhaus Hietzing in der Höhe von rund 60 Mio. Euro notwendig", fordert Gorlitzer unerlässliche Renovierungsarbeiten. Betroffen seien vor allem Operationssäle und die Pavillons V, VII und VIII.

Korosec: Desolate Bereiche der Wiener Gemeindespitäler müssen sofort renoviert werden

"Offensichtlich lähmt der geplante Neubau ’Krankenhaus Nord’ die gesamte Gesundheitspolitik die SP-Stadtregierung. Im Zwei-Jahres-Rhythmus werden die Stadträtinnen ausgetauscht, für Wiens Gesundheitspolitik beginnt wieder die Stunde Null und Patientinnen und Patienten müssen weiterhin in abgenutzten und teilweise desolaten Krankenhäusern versorgt werden", fordert Korosec den sofortigen Beginn der Instandhaltungsarbeiten in den Wiener Gemeindespitälern.

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