Pflege: GROSZ: Buchinger allein zu Haus

Burgstaller erteilt Buchinger eine klare Abfuhr

Wien (OTS) - "Die Pleiten, Pech und Pannenserie von Ankündigungsminister Erwin Buchinger setzt sich fort. Es sind nur mehr drei Monate bis zum Auslaufen der sinnlosen Amnestie für illegale Pfleger und der zuständige Minister Buchinger merkt schön langsam, dass Politik nicht nur aus leerer PR besteht. Ein Ankündigungsriese als Umsetzungszwerg, der innerhalb von 3 Monaten ein hervorragend geführtes Ministerium ins Chaos stürzt", so BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz in einer Reaktion auf die immer abstruser werdenden Vorgänge beim Thema Pflege. Jetzt erteile SPÖ Landeshauptfrau Burgstaller ihrem ehemaligen roten Landesrat eine klare Absage, bei der Pflegefinanzierung. Buchinger stehe allein vor den Scherben seiner gescheiterten Ankündigungspolitik.

Buchingers Ankündigung Pfleglinge mit 250 Euro zusätzlich pro Monat zu belasten sei skandalös und unsozial. Ebenso lehnt das BZÖ eine Finanzierung nur für die Pflegestufen sechs und sieben als ungerecht ab. "Buchingers Inkompetenz wäre ja an sich nichts Neues bei einem SPÖ-Mitglied, aber als Sozialminister trägt er eine große Verantwortung. Die Österreicherinnen und Österreicher haben sich Lösungen verdient und keinen Totengräber der Sozialpolitik", betonte Grosz.

Das BZÖ fordert eine sofortige Anhebung des Pflegegeldes um fünf Prozent sowie eine jährliche Valorisierung. "Wir brauchen endlich konkrete Lösungen. Zuerst vor der Wahl den "Pflegenotstand" auszurufen und jetzt die Probleme vor sich her zu schieben und nichts auf den Tisch zu legen, ist eine Verhöhnung der Betroffenen und deren Angehöriger". Ebenso trete das BZÖ für einen Lehrberuf Pflege, wie auch den Ausbau der universitären Ausbildung ein, um hier die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen, bekräftigt Grosz abschließend.

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