BARNET: Wien-Fahrschein einführen und Vignettenpflicht in Wien aufheben

BZÖ-Wien startet Aktionstage gegen Autofahrer Belastungspaket

Wien (OTS) - Als "Mogelpackung aus Absagen und Verschiebungen", bezeichnete BZÖ-Wien Chef Günther Barnet in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit BZÖ-Chef Klubobmann Peter Westenthaler den von Verkehrsminister Werner Faymann vorgestellten Generalverkehrsplan aus Wiener Sicht. Faymann habe Projekte um 470 Millionen Euro präsentiert, die allein aus den Mehreinnahmen der Erhöhung der Mineralölsteuer von den Österreicherinnen und Österreichern aus eigener Tasche gezahlt werden müssen. "In Wien werden um ein Drittel weniger Projekte verwirklicht, als zugesagt waren. Wichtige Verkehrsentlastungen für die Stadt, wie beispielsweise die Nordost-Umfahrung, werden auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben oder fehlen wie die siebente Donau-Querung völlig", so Barnet, der darauf verwies, dass allein der LKW-Verkehr in Wien im Vorjahr um 40 Prozent gestiegen sei. Es sei keine Rede mehr vom raschestmöglichen Ausbau der U-Bahn-Linien bis an den Stadtrand. "Das BZÖ hat ein Entlastungspaket für Wiener und Verkehr entwickelt und startet in der Osterwoche in ganz Wien Aktionstage, um die Bevölkerung auf die Belastungslawine hinzuweisen und die Lösungsvorschläge des BZÖ vorzustellen", betont Barnet.

Das BZÖ fordert die Aufhebung der Vignettenpflicht in Wien, um den Umgehungsverkehr durch Mautflüchtlinge zu vermeiden. Ebenso ist die Errichtung von Gratisparkhäusern an den Endstationen der U-Bahnen ein Gebot der Stunde. Eine völlige Neuregelung der Kurzparkzonen, um das derzeitige Wirrwarr zu beenden, ist ein Gegenpol zur SPÖ-Erhöhungs- und Ausweitungspolitik. Barnet präsentierte auch das BZÖ Modell eines "Wien Fahrscheins" nach Salzburger Muster. "Mit einer mindestens um ein Drittel billigeren Jahreskarte für die Wienerinnen und Wiener senken wir den Autoverkehr und setzen ein Zeichen für sauberes Klima und flüssigen Verkehr", betonte Barnet, der hier an das Beispiel Salzburg erinnerte, wo Einheimische bei einigen Anbietern um 33 Prozent billiger fahren können. Dies sei EU-konform und umsetzbar. Barnet forderte auch die Gratisbenützung der öffentlichen Verkehrsmittel an Tagen mit erhöhter Umweltbelastung. Ebenso will das Wiener BZÖ verstärkte Kontrollen ausländischer LKWs bereits an den Grenzen, um hier Sicherheits- und Umweltsünder vorzeitig aus dem Verkehr ziehen zu können.

Rückfragen & Kontakt:

Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZO0001