• 02.04.2007, 11:34:46
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BARNET: Wien-Fahrschein einführen und Vignettenpflicht in Wien aufheben

BZÖ-Wien startet Aktionstage gegen Autofahrer Belastungspaket

Wien (OTS) - Als "Mogelpackung aus Absagen und Verschiebungen",
bezeichnete BZÖ-Wien Chef Günther Barnet in einer gemeinsamen
Pressekonferenz mit BZÖ-Chef Klubobmann Peter Westenthaler den von
Verkehrsminister Werner Faymann vorgestellten Generalverkehrsplan aus
Wiener Sicht. Faymann habe Projekte um 470 Millionen Euro
präsentiert, die allein aus den Mehreinnahmen der Erhöhung der
Mineralölsteuer von den Österreicherinnen und Österreichern aus
eigener Tasche gezahlt werden müssen. "In Wien werden um ein Drittel
weniger Projekte verwirklicht, als zugesagt waren. Wichtige
Verkehrsentlastungen für die Stadt, wie beispielsweise die
Nordost-Umfahrung, werden auf den Sankt Nimmerleinstag verschoben
oder fehlen wie die siebente Donau-Querung völlig", so Barnet, der
darauf verwies, dass allein der LKW-Verkehr in Wien im Vorjahr um 40
Prozent gestiegen sei. Es sei keine Rede mehr vom raschestmöglichen
Ausbau der U-Bahn-Linien bis an den Stadtrand. "Das BZÖ hat ein
Entlastungspaket für Wiener und Verkehr entwickelt und startet in der
Osterwoche in ganz Wien Aktionstage, um die Bevölkerung auf die
Belastungslawine hinzuweisen und die Lösungsvorschläge des BZÖ
vorzustellen", betont Barnet.

Das BZÖ fordert die Aufhebung der Vignettenpflicht in Wien, um den
Umgehungsverkehr durch Mautflüchtlinge zu vermeiden. Ebenso ist die
Errichtung von Gratisparkhäusern an den Endstationen der U-Bahnen
ein Gebot der Stunde. Eine völlige Neuregelung der Kurzparkzonen, um
das derzeitige Wirrwarr zu beenden, ist ein Gegenpol zur
SPÖ-Erhöhungs- und Ausweitungspolitik. Barnet präsentierte auch das
BZÖ Modell eines "Wien Fahrscheins" nach Salzburger Muster. "Mit
einer mindestens um ein Drittel billigeren Jahreskarte für die
Wienerinnen und Wiener senken wir den Autoverkehr und setzen ein
Zeichen für sauberes Klima und flüssigen Verkehr", betonte Barnet,
der hier an das Beispiel Salzburg erinnerte, wo Einheimische bei
einigen Anbietern um 33 Prozent billiger fahren können. Dies sei
EU-konform und umsetzbar. Barnet forderte auch die Gratisbenützung
der öffentlichen Verkehrsmittel an Tagen mit erhöhter
Umweltbelastung. Ebenso will das Wiener BZÖ verstärkte Kontrollen
ausländischer LKWs bereits an den Grenzen, um hier Sicherheits- und
Umweltsünder vorzeitig aus dem Verkehr ziehen zu können.

Rückfragehinweis:
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)

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