- 31.03.2007, 13:11:00
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Heinzl: Post zeigt den PostkundInnen weiterhin die "kalte Schulter"
SPÖ fordert, die begonnene, aber nicht zu Ende geführte Überprüfung der vergangenen Postkästen-Demontage sofort fortzusetzen
St. Pölten, (SPI) - Mit geharnischter Kritik an der Post AG meldet
sich der St. Pöltner SPÖ-Nationalrat Anton Heinzl zu Wort. "Nach der
grotesken Nacht- und Nebel-Demontageaktion von hunderten Postkästen
in Niederösterreich im Herbst vergangenen Jahres und den massiven
Protesten von vielen Gemeinden versicherte die Post AG, die Aktion
nochmals zu überprüfen. Einige Briefkästen wurden wenige Tage nach
der Aktion und entsprechenden wütenden Protesten von Bürgerinnen und
Bürgern wieder montiert - aber seither herrscht Stillschweigen. Der
Gesprächspartner der Post, Dr. Bernhard B., hat mittlerweile das
Unternehmen verlassen - und seitens der Post wurde kein
Nachverhandler nominiert bzw. man versucht, den Sachverhalt
stillschweigend zu begraben. Ich fordere die Post AG auf, die
entsprechenden Gespräche sofort wieder aufzunehmen und die
zugesicherte Überprüfung der Demontageaktion zu Ende zu bringen.
Ansonsten können sich die Post-Manager auf weitere Protestaktionen
vorbereiten", so NR Anton Heinzl.****
"Die Demontage von hunderten Postkästen in Niederösterreich - konkret
705 - widersprach nicht nur dem öffentlichen Versorgungsauftrag der
Post, es war und ist auch ein Anschlag auf die Lebensqualität in
unseren Städten und Gemeinden. Den fortgesetzten Anschlägen der Post
auf die Versorgung der Bevölkerung mit Postdienstleistungen darf
nicht weiter zugesehen werden. Tausende Arbeitplätze wurden bereits
gestrichen, auch in den kommenden Jahren sollen hunderte
MitarbeiterInnen den blauen Brief erhalten. Die Arbeitsbelastung für
die verbleibenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist mancherorts
bereits unzumutbar hoch. Nun sollen auch noch die
Arbeitszeitregelungen - 4-Tage-Woche mit zusätzlichen Erschwernissen
für die MitarbeiterInnen sowie der Einschränkung der Postzustellung
für die Kundinnen und Kunden - weiter verschärft werden. Das alles
wurde veranlasst, damit einige wenige Spekulanten die Aktienkurse auf
die Spitze treiben und einige wenige Manager ihre Gehälter in
schwindelnde Höhen treiben können. Das ist unzumutbar und das werden
die KonsumentInnen und auch die Beschäftigten nicht mehr länger
hinnehmen", so Heinzl.
(Schluss) fa
Rückfragehinweis:
SPÖ-St. Pölten
NR Anton Heinzl
Tel.: 02742/36512
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