Heinzl: Post zeigt den PostkundInnen weiterhin die "kalte Schulter"

SPÖ fordert, die begonnene, aber nicht zu Ende geführte Überprüfung der vergangenen Postkästen-Demontage sofort fortzusetzen

St. Pölten, (SPI) - Mit geharnischter Kritik an der Post AG meldet sich der St. Pöltner SPÖ-Nationalrat Anton Heinzl zu Wort. "Nach der grotesken Nacht- und Nebel-Demontageaktion von hunderten Postkästen in Niederösterreich im Herbst vergangenen Jahres und den massiven Protesten von vielen Gemeinden versicherte die Post AG, die Aktion nochmals zu überprüfen. Einige Briefkästen wurden wenige Tage nach der Aktion und entsprechenden wütenden Protesten von Bürgerinnen und Bürgern wieder montiert - aber seither herrscht Stillschweigen. Der Gesprächspartner der Post, Dr. Bernhard B., hat mittlerweile das Unternehmen verlassen - und seitens der Post wurde kein Nachverhandler nominiert bzw. man versucht, den Sachverhalt stillschweigend zu begraben. Ich fordere die Post AG auf, die entsprechenden Gespräche sofort wieder aufzunehmen und die zugesicherte Überprüfung der Demontageaktion zu Ende zu bringen. Ansonsten können sich die Post-Manager auf weitere Protestaktionen vorbereiten", so NR Anton Heinzl.****

"Die Demontage von hunderten Postkästen in Niederösterreich - konkret 705 - widersprach nicht nur dem öffentlichen Versorgungsauftrag der Post, es war und ist auch ein Anschlag auf die Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden. Den fortgesetzten Anschlägen der Post auf die Versorgung der Bevölkerung mit Postdienstleistungen darf nicht weiter zugesehen werden. Tausende Arbeitplätze wurden bereits gestrichen, auch in den kommenden Jahren sollen hunderte MitarbeiterInnen den blauen Brief erhalten. Die Arbeitsbelastung für die verbleibenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist mancherorts bereits unzumutbar hoch. Nun sollen auch noch die Arbeitszeitregelungen - 4-Tage-Woche mit zusätzlichen Erschwernissen für die MitarbeiterInnen sowie der Einschränkung der Postzustellung für die Kundinnen und Kunden - weiter verschärft werden. Das alles wurde veranlasst, damit einige wenige Spekulanten die Aktienkurse auf die Spitze treiben und einige wenige Manager ihre Gehälter in schwindelnde Höhen treiben können. Das ist unzumutbar und das werden die KonsumentInnen und auch die Beschäftigten nicht mehr länger hinnehmen", so Heinzl.
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