Experten raten: Jetzt Heizöl einlagern

Anhaltend niedriges Preisniveau nach Rekord-Winter / Jahresvorrat macht unabhängig von Energiepreis-Entwicklung

Wien (OTS) - Nach dem wärmsten Winter seit vielen Jahren raten die Experten des IWO-Österreich (Institut für wirtschaftliche Ölheizung) jetzt den Besitzern von Ölheizungen, ihre Tanks aufzufüllen. Das Preisniveau für Heizöl extraleicht liegt derzeit auf niedrigem Niveau. Aktuell kostet ein Liter Heizöl 60,4 Cent (gewichteter Durchschnittspreis, erhoben von der Wirtschaftkammer Österreich).

Händler im Wettbewerb um die Kunden

"Wer jetzt rasch Heizöl einlagert, nützt mit Sicherheit die Vorteile eines warmen Winters, denn viele Händler haben jetzt freie Kapazitäten", erklärt Mag. Martin Reichard, Energieexperte und Leiter des IWO-Österreich. Ölheizungsbesitzer profitieren so vom freien Wettbewerb unter den Brennstoffhändlern, wie es ihn etwa bei Fernwärme nicht gibt. "Österreichs Brennstoffhändler sind flexibel und innovativ, wenn es um den Kundenservice geht. Da können Monopolisten und zentrale Energielieferanten nicht mithalten", so Reichard, der in ständigem Kontakt mit den Händlern in ganz Österreich steht.

Eigener Wärmevorrat macht unabhängig

Die aktuelle Situation macht zudem deutlich, wie vorteilhaft es ist, den eigenen Wärmevorrat im Tank zu haben: Wer jetzt einlagert, ist vor den möglichen Schwankungen der Preise - die alle Energieträger betreffen - bestens geschützt. Dazu nochmals Martin Reichard: "Energie jeder Art wird tendenziell teurer, da sind sich alle Experten einig. Schon deshalb macht es Sinn, auf einen Brennstoff zu setzen, bei dem man frühzeitig seinen Bedarf zum Fixpreis decken kann. Eine nachträgliche Abrechnung - wie etwa bei Gas, Fernwärme und Strom und damit etwa auch bei der Wärmepumpe -erlaubt das nicht und nimmt dem Konsumenten letztlich ein Stück seiner Autonomie."

Saubere Ölheizung - Feinstaub aus Holzverbrennung

Heizen mit Öl hat dazu noch klare ökologische Vorteile: Durch die Brennwerttechnik sinkt der Verbrauch gegenüber Altanlagen um bis zu 40% - und damit auch die Emissionen. Beim Feinstaub ist die Ölheizung ohnehin der Musterschüler, da sie keine Feinstäube produziert. Hier ist vor allem die Biomasseindustrie gefordert, Farbe zu bekennen und alle Fakten auf den Tisch zu legen, wie es um die Feinstaubentwicklung speziell bei Stückholzheizungen oder Pelletsheizungen wirklich bestellt ist - und was man dagegen unternehmen will. Was Konsumenten gegen Feinstaub tun können, ist klar: Verzicht auf die Verbrennung von Holz - und idealerweise Einsatz einer Ölheizung mit Brennwerttechnik.

Das IWO-Österreich (Institut für wirtschaftliche Ölheizung) ist die Kompetenzstelle der Mineralölwirtschaft für Heizfragen. Seit 1989 als Verein organisiert, bündelt es die Interessen von Heizölproduzenten und Brennstoffhändlern, Kessel- und Tankerzeugern, Herstellern von Kaminsystemen und weiteren Unternehmen sowie Institutionen im Umfeld des Heizsystems Ölheizung. Wichtigste Aufgabe ist die öffentliche Darstellung der Vorteile der Ölheizung sowie die Argumentation für die Ölheizung, speziell ihrer ökonomischen, ökologischen und technologischen Vorteile.

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