• 30.03.2007, 09:03:17
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GSV: Gleichzeitige Anhebung der Tarife fürs Parken und für die Öffis in Wien konterkariert verkehrspolitische Ziele

Wien (OTS) - Mit der unverhältnismäßigen Verteuerung des
Kurzparkens und der gleichzeitigen Anhebung der Fahrpreise für
Öffentliche Verkehrmittel konterkariert Wien das verkehrspolitisch
sinnvolle Ziel, U-Bahn, Tram und Bus als attraktive Alternative zum
eigenen Fahrzeug darzustellen, kritisiert die Österreichische
Gesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (GSV). "Würde man die
Gebühren in den Kurzparkzonen moderat anheben, auf eine Tariferhöhung
bei den Öffis jedoch für die nächste Zeit verzichten, ließe sich
möglicherweise ein gewisser Lenkungseffekt zugunsten des öffentlichen
Verkehrs erzielen. Statt dessen erzeugt man nur Frust, aber keinen
Anreiz zum Umsteigen", heißt es in einer Aussendung.

Die Notwendigkeit gelegentlicher Tarifanpassungen sei
unbestritten, doch erfordere dies Fingerspitzengefühl. Eine Strategie
nach dem Prinzip "Hauptsache, man entkommt den Erhöhungen nicht",
mache die Verkehrsmittelwahl zur Entscheidung zwischen zwei Übeln.
Damit verwirkten die verantwortlichen Politiker die Legitimation,
CO2- sowie Feinstaubemissionen zu beklagen, so die GSV abschließend.

Über die GSV:

Die GSV setzt sich für eine langfristig optimierte Sicherheit und
Flüssigkeit des Verkehrs durch den Ausbau der Infrastruktur, die
Nutzung der Telematik-Potenziale und die Förderung sinnvoller
Intermodalität ein.

GSV im Internet: www.gsv.co.at

Rückfragehinweis:
Karin Haslacher
GSV-Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 713 62 96
e-Mail: [email protected]

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