Missverständnisse um Einbehalte von e-card-Geldern

Wien (OTS) - Zu (medialer) Unruhe kam es in den letzten Tagen auf Grund eines Missverständnisse über die Einbehalte von e-card Geldern der NÖ Ärztekammer.

Zur Klarstellung:

Seitens der Kurie der niedergelassenen Ärzte in der NÖ Ärztekammer wird seit Jahren pro Arzt ein Beitrag von Euro 100 an zweckgebundenen Mittel für Öffentlichkeitsarbeit eingehoben. Diese zweckgebundenen Mittel, innerhalb der Ärzteschaft öfters mit dem reißerischen Begriff "Kampffonds" bezeichnet, werden seitens der Ärztekammer einmal jährlich, zumeist am Ende des 2. Quartals (Juni) eingehoben.

Dr. Johann Jäger, Chef der niedergelassenen Ärzte in der NÖ Ärztekammer: "Wir haben mit der Krankenkasse bei Einführung der e-card vereinbart, dass jeder Arzt eine Unterstützung im Rahmen der Umstellung von Krankenschein auf e-card erhält. In den nächsten Wochen wäre nun seitens der NÖ Ärztekammer jedem Kassenarzt ein Betrag von Euro 100 als Unterstützungsbeitrag überwiesen worden. Zum gleichen Zeitpunkt war aber auch für alle Ärzte eine Vorschreibung von Euro 100 als "zweckgebundene Umlage für Öffentlichkeitsarbeit" geplant. Um nun allen Betroffenen Mühe und auch Bankspesen zu ersparen, wurde seitens der Kurie der Beschluss gefasst, diese Euro 100 gleich direkt einzubehalten und sich so völlig unsinnige Bürokratie zu ersparen. Dass dies nun von einigen Medien bzw. auch Vertretern der Krankenkassen missverständlich interpretiert wurde ist bedauerlich - wir hoffen aber mit dieser Erklärung Klarheit geschaffen zu haben."

Dr. Jäger weißt in diesem Zusammenhang auch ausdrücklich darauf hin, dass die zweckgebundenen Umlagen für Öffentlichkeits-Maßnahmen keinesfalls dazu verwendet werden, um gegen die e-card Stimmung zu machen. Jäger: "Mit diesen Mitteln werden Positiv - PR-Kampagnen, wie sie zB derzeit in namhaften niederösterreichischen Tages- und Wochenmedien zu finden sind, finanziert".

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Ärztekammer NÖ, Pressestelle - Axel Moser,
Tel.: 01-53751-221 DW, moser@arztnoe.at

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