- 29.03.2007, 13:01:42
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Initiative gegen Werbesteuer, Werbeverbote und -restriktionen
Eine branchenübergreifende Plattform formiert sich: "Wirtschaftsmotor Werbung"
Wien (OTS) - Für die Freiheit der Werbung, gegen weitere
Bürokratie, Werberestriktionen und praxisferne Verbote, für die
rasche Abschaffung der Werbesteuer und mehr Selbstverantwortung der
Werbewirtschaft spricht sich erstmals eine branchenübergreifende
Plattform "Wirtschaftsmotor Werbung" aus, die sich am Montag, dem
26.3.2007 konstituierte.
Initiatoren sind der Fachgruppenobmann Werbung Wien, KR Karl
Javurek und der Präsident der IAA, Mag. Max Palla. "Wir brauchen die
gemeinsame Plattform und Stimme aller relevanten Kräfte der Werbe-,
Medien- und Kommunikationswirtschaft, um wirksame
interessensübergreifende Aktionen zu setzen.
Diese Initiative wird es tun: mit der geballten Kraft aller und
mit einer Reihe von Aktionen, Aufklärungskampagnen, Wissens- und
Informationstransfer, Services für die Werbewirtschaft und
konsequentem Lobbyismus.
Schließlich ist die Werbewirtschaft eine der dynamischsten
Branchen - mit den höchsten Zuwachsraten bei neuen Arbeitsplätzen und
Unternehmensgründungen.
Wir werden dafür kämpfen, dass der Wirtschaftsmotor Werbung nicht
durch unsinnige Verordnungen und freiheitsgefährdende Regulierungen
und Restriktionen ins Stottern kommt. Uns geht es um die
Selbstverantwortung der Werbewirtschaft, die Vielfalt der Medien und
die freie Wahl des Konsumenten."
An der neuen Plattform nehmen die bedeutendsten Institutionen und
Interessensverbände der Werbewirtschaft teil: VÖZ (Verband
Österreichischer Zeitungen), VRM (Verband der Regionalmedien), VÖP
(Verband Österreichischer Privatsender), ORF, IAA (International
Advertising Association) und Fachverband Werbung und
Marktkommunikation, Fachgruppe Werbung Wien, sowie weitere
Vereinigungen wie der DMVÖ (Direct Marketing Verband Österreich), der
RMS (Radio Marketing Service), der PRVA (Public Relations Verband
Austria), MAV (Österreichischer Verband der Markenartikelindustrie),
die ÖMG (Österreichische Marketing Gesellschaft), CCA (Creative Club
Austria) und Out of home Austria.
Damit spricht die gesamte Branche erstmals mit einer Stimme:
"Einzelinitiativen verpuffen zumeist wirkungslos. Deshalb ziehen wir
nun alle an einem Strang", so Javurek und Palla, die sich lediglich
als Initiatoren sehen. "Wir werden eine professionelle Struktur
aufstellen, die auch dementsprechendes Gehör in der Öffentlichkeit
findet."
"Uns geht es nicht nur um Aktionismus, sondern vor allem um
positives Klima. Schließlich kann man mit Werbung wichtige
gesellschaftspolitische Anliegen transportieren und damit Bewusstsein
schaffen. Auch das werden wir forcieren. Wir wehren uns aber strikt
dagegen, dass Werbung zum Sündenbock für gesellschaftliche
Fehlentwicklungen gemacht wird. Nach dem beliebten Motto "Wo
Argumente fehlen setzen Verbote ein."
Die ersten Aktionen, Aufklärungskampagnen und sichtbare Zeichen
für "mehr Freiheit in der Werbung" werden bereits in den kommenden
Monaten starten.
Rückfragehinweis:
Organisationsbüro Wirtschaftsmotor Werbung Dr. Helmut Strutzmann Mag. Svetlana Paunovic [email protected] Tel.: 01/ 535 33 45 Fax: 01/ 533 92 01
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