Initiative gegen Werbesteuer, Werbeverbote und -restriktionen

Eine branchenübergreifende Plattform formiert sich: "Wirtschaftsmotor Werbung"

Wien (OTS) - Für die Freiheit der Werbung, gegen weitere Bürokratie, Werberestriktionen und praxisferne Verbote, für die rasche Abschaffung der Werbesteuer und mehr Selbstverantwortung der Werbewirtschaft spricht sich erstmals eine branchenübergreifende Plattform "Wirtschaftsmotor Werbung" aus, die sich am Montag, dem 26.3.2007 konstituierte.

Initiatoren sind der Fachgruppenobmann Werbung Wien, KR Karl Javurek und der Präsident der IAA, Mag. Max Palla. "Wir brauchen die gemeinsame Plattform und Stimme aller relevanten Kräfte der Werbe-, Medien- und Kommunikationswirtschaft, um wirksame interessensübergreifende Aktionen zu setzen.

Diese Initiative wird es tun: mit der geballten Kraft aller und mit einer Reihe von Aktionen, Aufklärungskampagnen, Wissens- und Informationstransfer, Services für die Werbewirtschaft und konsequentem Lobbyismus.

Schließlich ist die Werbewirtschaft eine der dynamischsten Branchen - mit den höchsten Zuwachsraten bei neuen Arbeitsplätzen und Unternehmensgründungen.

Wir werden dafür kämpfen, dass der Wirtschaftsmotor Werbung nicht durch unsinnige Verordnungen und freiheitsgefährdende Regulierungen und Restriktionen ins Stottern kommt. Uns geht es um die Selbstverantwortung der Werbewirtschaft, die Vielfalt der Medien und die freie Wahl des Konsumenten."

An der neuen Plattform nehmen die bedeutendsten Institutionen und Interessensverbände der Werbewirtschaft teil: VÖZ (Verband Österreichischer Zeitungen), VRM (Verband der Regionalmedien), VÖP (Verband Österreichischer Privatsender), ORF, IAA (International Advertising Association) und Fachverband Werbung und Marktkommunikation, Fachgruppe Werbung Wien, sowie weitere Vereinigungen wie der DMVÖ (Direct Marketing Verband Österreich), der RMS (Radio Marketing Service), der PRVA (Public Relations Verband Austria), MAV (Österreichischer Verband der Markenartikelindustrie), die ÖMG (Österreichische Marketing Gesellschaft), CCA (Creative Club Austria) und Out of home Austria.

Damit spricht die gesamte Branche erstmals mit einer Stimme:
"Einzelinitiativen verpuffen zumeist wirkungslos. Deshalb ziehen wir nun alle an einem Strang", so Javurek und Palla, die sich lediglich als Initiatoren sehen. "Wir werden eine professionelle Struktur aufstellen, die auch dementsprechendes Gehör in der Öffentlichkeit findet."

"Uns geht es nicht nur um Aktionismus, sondern vor allem um positives Klima. Schließlich kann man mit Werbung wichtige gesellschaftspolitische Anliegen transportieren und damit Bewusstsein schaffen. Auch das werden wir forcieren. Wir wehren uns aber strikt dagegen, dass Werbung zum Sündenbock für gesellschaftliche Fehlentwicklungen gemacht wird. Nach dem beliebten Motto "Wo Argumente fehlen setzen Verbote ein."

Die ersten Aktionen, Aufklärungskampagnen und sichtbare Zeichen für "mehr Freiheit in der Werbung" werden bereits in den kommenden Monaten starten.

Rückfragen & Kontakt:

Organisationsbüro Wirtschaftsmotor Werbung
Dr. Helmut Strutzmann
Mag. Svetlana Paunovic
wirtschaftsmotorwerbung@multiart.at
Tel.: 01/ 535 33 45
Fax: 01/ 533 92 01

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