• 28.03.2007, 14:50:01
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Das Recht auf Privateigentum ist eine Grundvoraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung

Der IPRI vergleicht 70 verschieden Staaten auf ihre ökonomischen Vorteile durch starken Schutz von Grund und Boden, geistigem Eigentum und anderem Privatbesitz

Wien (OTS) - Ein neuer internationaler Index zeigt, wie Gesetze,
die physisches und geistiges Privateigentum schützen, das
Wirtschaftswachstum ankurbeln. Aus dieser wissenschaftlichen
Untersuchung geht hervor, dass die schwächsten Volkswirtschaften auch
die schwächsten Gesetze in diesem Bereich haben. Der im März
erschienene, jährliche "Internationale Index von Rechten auf
Privateigentum" (englisch: "International Property Rights Index
(IPRI)"), vergleicht die Performance von 70 verschiedenen Ländern
beim Schutz von Eigentum von Grund und Boden, Copyrights und Patenten
und wurde heute offiziell im Hayek Institut in Wien präsentiert.

Aus der Studie lässt sich ein eindeutiger Zusammenhang zwischen
strengem Schutz von Privateigentum und guter, nachhaltiger
wirtschaftlicher Entwicklung erkennen. "Die Korrelation zwischen
Eigentumsrechten und Wirtschaftswachstum lässt sich aus dem Index
empirisch ablesen - ob sie sich einander bedingen, überlassen wir der
Diskussion der Experten", umreißt Scott LaGanga, Geschäftsführer der
Property Rights Alliance, was mit dem IPRI bezweckt wird, im Rahmen
der Präsentation des Index.

Der IPRI 2007 beschäftigt sich mit den rechtlichen und politischen
Rahmenbedingungen, physischem und geistigem Privateigentum in 70
Ländern, die für 95% der weltweiten Wirtschaftsleistung
verantwortlich sind. Die Staaten im obersten Viertel haben
durchschnittlich das siebenfache BIP/Kopf als die Staaten im
untersten Viertel der Skala. 3 verschiedene Bereiche werden im Detail
beleuchtet: Die gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen, die
Rechte auf physisches Eigentum und die Rechte auf geistiges Eigentum.
Jedes Land wird nach gewissen Detailkriterien auf einer Skala von
1-10 eingeordnet und davon leitet sich der Gesamtrang im
International Property Rights Index ab.

Der Schutz des Privateigentums hat gerade in Österreich eine lange
Geschichte, die schon auf Maria Theresia und noch weiter zurück
reicht, in der wir uns aber immer wieder neuen Herausforderungen
stellen müssen. Das beweist auch das gute Abschneiden im IPRI 2007:
Mit einem Index von 8.0 auf Platz 9 hat Österreich vor allem eine
Vorreiterrolle beim Schutz von geistigem Eigentum übernommen und
rangiert im Detailranking hier international auf Platz 3. "Ganz im
Geiste unseres Namensgebers Friedrich August von Hayek, setzen wir
uns besonders für den Schutz von privatem Eigentum und individueller
Freiheit ein. Diese sind eine Grundvoraussetzung für eine florierende
Wirtschaft und eine nachhaltige ökonomische Entwicklung", sieht
Barbara Kolm-Lamprechter, Generalsekretärin des Hayek-Instituts sich
in ihrer Arbeit mit den Studienergebnissen bestätigt.

Der Bericht der Property Rights Alliance in Washington DC und das
dort angesiedelte Hernando de Soto Stipendienprogramm wird neben dem
Hayek-Institut und dem European Center for Economic Growth noch von
38 Organisationen auf allen Kontinenten unterstützt.

Der "Internationale Index von Rechten auf Privateigentum" versucht
wirtschaftlich schwache Länder dabei zu unterstützen, eine stabile
Wirtschaft durch die Verbesserung der Eigentumsrechte zu ermöglichen,
soziale und wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten und die
Freiheit Güter und Ideen auszutauschen, zu schützen. Der Index gibt
Wissenschaftlern, Politikern und der Öffentlichkeit ein Werkzeug in
die Hand, um weitere vergleichende Analysen zu erstellen und
Forschung zu betreiben.

Mehr Information, die Länderergebnisse im Detail und die gesamte
Studie, finden Sie auf www.InternationalPropertyRightsIndex.com.

Rückfragehinweis:
Friedrich A. von Hayek Institut
Bernhard Adamec
Tel.: +43 676 888 75 180
mailto:[email protected]
www.hayek-institut.at

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