- 28.03.2007, 10:14:46
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AK: Mehr Anreize für PendlerInnen in Wien
Öffentliche Verkehrsmittel in Wien müssen leistbar sein - AK verlangt mehr Anreize für ArbeitnehmerInnen zum Umsteigen auf Öffis
Wien (OTS) - Die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien müssen
leistbar sein, fordert die AK anlässlich der für 1. Juni geplanten
Tariferhöhung der Wiener Linien. Um das Umsteigen auf den
öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen, fordert die AK verstärkte
Anreize: Einführung einer nicht-übertragbaren und damit billigeren
Monatskarte, Halbjahreskarten für RadfahrerInnen und neue attraktive
Kombitickets für die Nutzer von Park- und Ride-Anlagen.
In Wien sind täglich mehr als 330.000 Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer mit einer Jahres- oder Monatskarte zu ihrem Arbeitsplatz
unterwegs. Die mehr als 205.000 Jahreskarten-PendlerInnen und rund
130.000 Monatskarten-PendlerInnen hätten durch die Verteuerung der
Fahrpreise Mehrkosten von knapp 10 Prozent zu tragen.
Um das Umsteigen für Wiener ArbeitnehmerInnen und EinpendlerInnen
attraktiv zu machen, verlangt die AK:
+ Billigere nicht-übertragbare Monatskarten: Die Monatskarten sind
gerade deshalb so teuer, weil sie übertragbar sind. Das heißt sie
können von mehreren Personen benützt werden. Viele brauchen diesen
teuren Zusatznutzen nicht. Daher hält die AK als Wahlmöglichkeit die
Einführung einer billigeren nicht-übertragbaren Monatskarte für
sinnvoll. Bei der personenbezogenen Monatskarte mit Foto gäbe es auch
bei Verlust eine Ersatzmöglichkeit, die es derzeit nicht gibt.
+ Halbjahreskarte für RadfahrerInnen: RadfahrerInnen könnten im
Winter, wenn sie nicht mit ihrem Drahtesel fahren können, auf
umweltfreundliche öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Fahrgäste in
anderen Ballungsräumen schätzen die Halbjahreskarte, die insbesondere
in der Winterzeit benutzt wird. Hier besteht eine große Nachfrage.
+ Attraktive Kombitickets für Benützer von Park- und Ride-Anlagen:
Wer derzeit in einer Park- und Ride-Anlage parkt und mit einer
Jahreskarte auf Öffis umsteigt, hat einen nur sehr geringen Vorteil.
Um das Umsteigen für AutofahrerInnen attraktiv zu machen, wären
günstige Kombitickets für Benützer von Park- and Ride-Anlagen und
Öffis zu schaffen.
+ Einführung eines Begünstigtenausweises für einkommensschwache
Personen zur ermäßigten Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel
Arbeitslose und Notstandshilfebeziehern haben ein sehr geringes
Einkommen und können sich oft keinen Vollpreisfahrschein leisten. Es
gibt aber keinerlei Ermäßigungsmöglichkeit.
+ Weiter verbessertes Angebot der Wiener Linien: Das gilt vor allem
für die geplanten neuen Straßenbahnen im Nordosten von Wien zur
Erschließung der neuen großen Stadterweiterungsgebiete und die
Planungen zur weiteren U-Bahnverlängerung in den Süden bzw.
Nordosten.
Rückfragehinweis:
Doris Strecker AK Wien Kommunikation tel.: (+43-1) 501 65-2677 tel.: (+43)664 845 41 52 mailto:[email protected] wien.arbeiterkammer.at
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