• 27.03.2007, 11:16:46
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Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim: Starke Zuwächse in der Region Mittel- und Osteuropa

Wien (OTS) - Das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna, das
die Geschäftsverantwortung für 30 Länder in Mittel- und Osteuropa
trägt, blickt beim Humanpharmageschäft in dieser Region auf das beste
Jahr seiner Geschichte zurück. In diesem Bereich konnte das
Unternehmen seine Nettoerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent
steigern. Die Erhöhung beruht vor allem auf Zuwächsen in Russland
(+49%), der Ukraine (+32%), Ungarn (+ 35%) und Rumänien (+51%).
Mittlerweile beträgt der Anteil der Region Mittel- und Osteuropa an
den Gesamterlösen des Regional Centers Vienna bereits 55 Prozent.

Das Humanpharmageschäft Österreich verzeichnet einen leichten
Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, der auf gesetzlich vorgeschriebene
Preissenkungen nach Ablauf von Patenten zurückzuführen ist. Davon
sind drei große verschreibungspflichtige Präparate des Unternehmens
betroffen. Gleichzeitig gelang es Boehringer Ingelheim, bei den gut
eingeführten Medikamenten zur Behandlung der chronisch obstruktiven
Lungenkrankheit (COPD) und des Morbus Parkinson seine Marktanteile
weiter zu steigern.

In seiner Rolle als Zentrum für Krebsforschung im internationalen
Unternehmensverband kommt Boehringer Ingelheim Austria große
Bedeutung zu. Zwischen 2000 und 2007 wurde am Regional Center Vienna
eine hochmoderne Forschungs-Infrastruktur aufgebaut. In rascher Folge
wurden erste Arzneimittelkandidaten aus eigener Forschung in die
Entwicklung gebracht, darunter drei Krebspräparate, die sich bereits
in klinischen Studien der Phase II befinden.

Auch im Bereich der klinischen Entwicklung spielt das Boehringer
Ingelheim Regional Center Vienna eine wichtige Rolle im
Unternehmensverband: Rund 50 internationale klinische Studien in
mehreren Therapiegebieten werden gegenwärtig am Standort Wien
vorbereitet oder bereits durchgeführt.

Im Bereich Biopharmazie bietet das Boehringer Ingelheim Regional
Center Vienna die biopharmazeutische Entwicklung und Fertigung von
Arzneimitteln für Drittkunden an. Rund 80 Prozent der
Biopharmazie-Erlöse von Boehringer Ingelheim stammen aus dem
Drittkundengeschäft. Die Mehrheit der entwickelten und hergestellten
Medikamente befindet sich allerdings noch in der klinischen
Entwicklung, wodurch mit diesem Geschäft ein hohes Risiko verbunden
ist. Im vergangenen Jahr war die Biopharmazie von Boehringer
Ingelheim in Wien mit dem Wegfall von Kundenaufträgen konfrontiert,
da mehrere Substanzen aufgrund der Ergebnisse der klinischen Prüfung
nicht weiter entwickelt wurden. Daher konnte das Unternehmen seine
Nettoerlöse in diesem Bereich nur unwesentlich steigern. Boehringer
Ingelheim sieht jedoch dem Jahr 2007 mit Zuversicht entgegen, da
mittlerweile neue Aufträge - auch mit großen Drittkunden -
abgeschlossen wurden.

Das noch kleine Tiergesundheitsgeschäft des Unternehmens
entwickelt sich weiterhin gut und liegt zu 11 Prozent über den
Nettoerlösen des Vorjahres.

Innerhalb von nur fünf Jahren investierte Boehringer Ingelheim
rund 172 Mio Euro in den Ausbau des Standortes Wien und schuf damit
knapp 470 neue Arbeitsplätze. Zuletzt eröffnete das Unternehmen im
Juli 2006 ein neues Biologie-Forschungsgebäude sowie ein neues
Verwaltungsgebäude inklusive Betriebsrestaurant mit
Gesamtinvestitionen von rund 37 Mio. Euro. Diese Investitionen haben
große Bedeutung für die internationale Entwicklung des
Unternehmensverbandes.

Das internationale Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim ist in
Österreich stark engagiert und mit dem Boehringer Ingelheim Regional
Center Vienna sowie dem Grundlagen-Forschungsinstitut für Molekulare
Pathologie Wien (IMP) vertreten. Als "Regional Center Vienna, Central
& Eastern Europe" trägt Boehringer Ingelheim Österreich nicht nur die
Geschäftsverantwortung für den österreichischen Markt, sondern für
insgesamt 30 Länder in Mittel- und Osteuropa. Kerntätigkeitsfelder
des Unternehmens sind die Betreuung des Pharmageschäftes (Humanpharma
und Tiergesundheit) sowie die Durchführung klinischer Studien in
Österreich, Mittel- und Osteuropa. Der Standort Wien ist weiters
Zentrum für Krebsforschung sowie eines der beiden Zentren für
biopharmazeutische Entwicklung und Produktion im internationalen
Unternehmensverband. Das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna,
Central and Eastern Europe erzielte im Geschäftsjahr 2006
Gesamterlöse in der Höhe von 445,6 Mio. EUR und beschäftigte in
Österreich und Osteuropa insgesamt 1991 Mitarbeiter.

Rückfragehinweis:

Boehringer Ingelheim Austria GmbH
   Kommunikation
   Dr. Boehringer-Gasse 5 - 11
   A-1121 Wien
   Tel.: 01/80105-0
   Fax: 01/8040823

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