• 22.03.2007, 16:22:43
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  • OTS0311 OTW0311

Wohnbauförderung für Klimaschutzmaßnahmen einsetzen

IG Passivhaus Österreich, Austria Solar und propellets Austria zeigen auf: Sanierungsziele nur mit ambitionierter Trendwende erreichbar

Wien (OTS) - Wohnbaufördergelder für den Klimaschutz einzusetzen,
macht Sinn, sind sich die Experten von Austria Solar, proPellets
Austria und der IG Passivhaus Österreich einig. Eine neue Studie der
IG Passivhaus zeigt auf, dass für den Gebäudebereich die
Klimaschutzziele der EU und die im Regierungsübereinkommen
vereinbarten Ziele für Sanierung im Wohnbau nur erreichbar sind, wenn
eine konsequente Trendwende im Wohnbau und der Sanierung stattfindet.

Die Experten der Verbände haben realistische Forderungen
erarbeitet. Eine Trendwende heißt, Passivhausstandards im Neubau
breit einzuführen und bis 2020 alle Nachkriegsbauten von 1945-1980
entsprechend thermisch zu sanieren, die Energieeffizienz könnte im
Schnitt um 70% verbessert werden. Der reduzierte Energiebedarf kann
dann durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Die CO2-Emissionen
des gesamten Wohnbaus könnten bis 2020 um 52 Prozent reduziert
werden. Die Maßnahmen setzen sich aus 4,69 Mill. to CO2-Einsparung
durch Passivhausstandard und optimale thermische Sanierungen, sowie
3,95 Mill. to CO2-Einsparung durch Nutzung Erneuerbarer
Energieträger, wie Biomasse, Solarenergie u.a. zusammen.

Das eine Änderung möglich ist, zeigen einige Bundesländer vor. In
Salzburg wurden 1994 ca. 10% aller geförderten Neubauten mit
Solaranlagen bzw. Biomasseheizungen ausgestattet, 2005 waren es durch
andere Fördermechanismen über 60%", erklärt DI Hackstock von Austria
Solar. Was im Passivhausstandard durch Fördermittellenkung erreicht
werden kann, zeigt Vorarlberg seit Beginn des Jahres auf.

DI Rakos von proPellets Austria ergänzt: " Die Änderung der
Wohnbauförderung ist ein Gebot der Stunde. Durch niedrigen
Energieverbrauch von Häusern, die gut gedämmt gebaut oder saniert
werden, könnten wir in Ö. bis 2020 1/4 aller Wohnungen mit rund
1.000.000 t Pellets beheizen. Bereits 2008 werden unsere Produzenten
rund 1.500.000 t Pellets produzieren, der aktuelle Verbrauch liegt
bei 400.000t." "Wir müssen jetzt für unsere Kinder handeln", ist Ing.
Lang, von der IG Passivhaus, überzeugt.

Infos: www.igpassivhaus.at

Rückfragehinweis:
Doris Holler-Bruckner,Tel: 0664/144 81 98
mail: office@holler.co.at

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