- 22.03.2007, 13:43:23
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SP-Valentin an GA-Maresch: Wien hat vorbildliche Wasserversorgung
Wien (SPW-K) - "Es ist wirklich traurig, dass Maresch schon so
lange Umweltsprecher der Grünen ist und ganz offensichtlich noch
immer keine Ahnung von der vorbildhaften Wasserversorgung der Stadt
hat", kommentierte Donnerstag der Vorsitzende des Umweltausschusses
des Wiener Gemeinderates, SP-Gemeinderat Erich Valentin, die heutigen
Aussagen von GA-Gemeinderat Maresch. "Faktum ist, dass die
Trinkwasserversorgung der Millionenstadt Wien zu den besten der Welt
zählt. Die Wienerinnen und Wiener trinken kriststallklares
Quellwasser aus den niederösterreichisch-steirischen Kalkalpen, worum
uns viele andere Städte weltweit beneiden", so Valentin in seiner
Replik im Pressedienst der SPÖ Wien.
"Die Versorgung der Stadt erfolgt im Normalbetrieb für alle
Gebiete der Stadt mit Hochquellwasser. Nur während Wartungsarbeiten
in den Hochquellenleitungen und während Hitzeperioden muss bestens
aufbereitetes Grundwasser in das Rohrnetz eingespeist werden. Für die
Wasserversorgung einer Großstadt wie Wien ist allein aus
Sicherheitsgründen eine zweite Versorgungsmöglichkeit unbedingt
erforderlich. Nicht auszudenken, wenn das Hochquellwasser durch zum
Beispiel einen Flugzeugabsturz im Quellgebiet mit Kerosin belastet
wäre und wir hätten keine Alternative zur Verfügung", so Valentin.
"Das Grundwasser ist auch keinesfalls minderwertig, es entspricht
den strengen Anforderungen der österreichischen
Trinkwasserverordnung, die von Maresch hier versuchte Verunsicherung
der Bevölkerung ist absolut inakzeptabel", so Valentin weiter. "Die
letzte Quelle wurde übrigens Ende der 80er Jahre erschlossen - und
damit werden auch die Gebiete jenseits der Donau mit hervorragendem
Hochquellwasser versorgt. Von einer ´immer weiteren` Erschließung
neuer Quellen kann absolut keine Rede sein, da geht wohl die
Phantasie mit Kollegen Maresch durch. Das ist auch nicht notwendig,
da der Wasserbedarf der Stadt in den vergangenen Jahren tendenziell
leicht zurückgeht. Die Wiener Wasserwerke führen dies auf ihre
Öffentlichkeitsarbeit und das gestiegene Bewusstsein der Bevölkerung,
Wasser sinnvoll zu nutzen, zurück. Wien geht mit den
Trinkwasserreserven äußerst sorgsam um und investiert dazu auch
jährlich Millionen in die Quellschutzwälder", hob Valentin hervor.
"Zur Forderung des grünen Politikers, die Nutzung von Regenwasser
voranzutreiben, kann man nur hoffen, dass ihm aufgefallen ist, dass
dieser Winter einer der niederschlagsärmsten in der langjährigen
Beobachtungszeit des Wetters gewesen ist", führte Valentin weiter
aus. "Gegen die Nutzung von Regenwasser für Wohnhausanlagen,
Einkaufszentren und Industrie- und Gewerbegebieten ist an sich nichts
zu sagen; wiewohl die Nutzung von Grundwasser vermutlich sinnvoller
wäre, da es ständig verfügbar ist. Diese Maßnahmen fallen aber nicht
in die Zuständigkeit der Stadt Wien, sondern in die Verantwortung der
jeweiligen Projektbetreiber. Die Bewässerung von Grünanlagen wird
seitens der MA 42 zu einem hohen Anteil bereits jetzt mit Grundwasser
bewerkstelligt", informierte der Gemeinderat. "Die Nutzung von
Regenwasser für Straßenreinigung und Grünanlagenbewässerung wird
übrigens im Rahmen eines laufenden rot-grünen Projekts gerade als
Pilotprojekt getestet, was Gemeinderat Maresch wohl bekannt sein
dürfte", schloss Valentin. (Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
mailto:[email protected]
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