SP-Valentin an GA-Maresch: Wien hat vorbildliche Wasserversorgung

Wien (SPW-K) - "Es ist wirklich traurig, dass Maresch schon so
lange Umweltsprecher der Grünen ist und ganz offensichtlich noch immer keine Ahnung von der vorbildhaften Wasserversorgung der Stadt hat", kommentierte Donnerstag der Vorsitzende des Umweltausschusses des Wiener Gemeinderates, SP-Gemeinderat Erich Valentin, die heutigen Aussagen von GA-Gemeinderat Maresch. "Faktum ist, dass die Trinkwasserversorgung der Millionenstadt Wien zu den besten der Welt zählt. Die Wienerinnen und Wiener trinken kriststallklares Quellwasser aus den niederösterreichisch-steirischen Kalkalpen, worum uns viele andere Städte weltweit beneiden", so Valentin in seiner Replik im Pressedienst der SPÖ Wien.

"Die Versorgung der Stadt erfolgt im Normalbetrieb für alle Gebiete der Stadt mit Hochquellwasser. Nur während Wartungsarbeiten in den Hochquellenleitungen und während Hitzeperioden muss bestens aufbereitetes Grundwasser in das Rohrnetz eingespeist werden. Für die Wasserversorgung einer Großstadt wie Wien ist allein aus Sicherheitsgründen eine zweite Versorgungsmöglichkeit unbedingt erforderlich. Nicht auszudenken, wenn das Hochquellwasser durch zum Beispiel einen Flugzeugabsturz im Quellgebiet mit Kerosin belastet wäre und wir hätten keine Alternative zur Verfügung", so Valentin.

"Das Grundwasser ist auch keinesfalls minderwertig, es entspricht den strengen Anforderungen der österreichischen Trinkwasserverordnung, die von Maresch hier versuchte Verunsicherung der Bevölkerung ist absolut inakzeptabel", so Valentin weiter. "Die letzte Quelle wurde übrigens Ende der 80er Jahre erschlossen - und damit werden auch die Gebiete jenseits der Donau mit hervorragendem Hochquellwasser versorgt. Von einer ´immer weiteren` Erschließung neuer Quellen kann absolut keine Rede sein, da geht wohl die Phantasie mit Kollegen Maresch durch. Das ist auch nicht notwendig, da der Wasserbedarf der Stadt in den vergangenen Jahren tendenziell leicht zurückgeht. Die Wiener Wasserwerke führen dies auf ihre Öffentlichkeitsarbeit und das gestiegene Bewusstsein der Bevölkerung, Wasser sinnvoll zu nutzen, zurück. Wien geht mit den Trinkwasserreserven äußerst sorgsam um und investiert dazu auch jährlich Millionen in die Quellschutzwälder", hob Valentin hervor.

"Zur Forderung des grünen Politikers, die Nutzung von Regenwasser voranzutreiben, kann man nur hoffen, dass ihm aufgefallen ist, dass dieser Winter einer der niederschlagsärmsten in der langjährigen Beobachtungszeit des Wetters gewesen ist", führte Valentin weiter aus. "Gegen die Nutzung von Regenwasser für Wohnhausanlagen, Einkaufszentren und Industrie- und Gewerbegebieten ist an sich nichts zu sagen; wiewohl die Nutzung von Grundwasser vermutlich sinnvoller wäre, da es ständig verfügbar ist. Diese Maßnahmen fallen aber nicht in die Zuständigkeit der Stadt Wien, sondern in die Verantwortung der jeweiligen Projektbetreiber. Die Bewässerung von Grünanlagen wird seitens der MA 42 zu einem hohen Anteil bereits jetzt mit Grundwasser bewerkstelligt", informierte der Gemeinderat. "Die Nutzung von Regenwasser für Straßenreinigung und Grünanlagenbewässerung wird übrigens im Rahmen eines laufenden rot-grünen Projekts gerade als Pilotprojekt getestet, was Gemeinderat Maresch wohl bekannt sein dürfte", schloss Valentin. (Schluss)

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