- 22.03.2007, 12:46:02
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ÖAMTC fordert Reform der Pendlerpauschale - derzeit kaum Entlastung für Wenigverdiener
System ist veraltet - je mehr man verdient, umso mehr wird man begünstigt
Wien (OTS) - "Die Pendlerpauschale muss reformiert werden",
fordert ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau.
Das System ist veraltet und entspricht nicht mehr den Anforderungen
der modernen Arbeitswelt. Die Pendlerpauschale ist ein
Steuerabsetzbetrag und immer von der Höhe der Lohnsteuer abhängig.
"Konkret bedeutet das, je weniger Lohnsteuer man zahlt, umso weniger
Pendlerpauschale bekommt man. Auch wenn man z.B. teilbeschäftigt und
nicht täglich an den Arbeitsplatz unterwegs ist, fällt man um die
Pendlerpauschale um", kritisiert Brugger-Brandau.
Für einen Pendler, der täglich von Eisenstadt nach Wien in die
Arbeit fährt, bringt die gestern von der Regierung angekündigte
Erhöhung der Mineralölsteuer 100 Euro mehr an finanziellen
Belastungen im Jahr. "Das heißt, für Wenigverdiener wird Autofahren
in Zukunft noch teurer. Von sozialer Gerechtigkeit ist keine Rede",
so die ÖAMTC-Expertin. Der Club fordert, die Pendlerpauschale rasch
zu reformieren und nicht von der Lohnsteuer abhängig zu machen.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at
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