ÖAMTC fordert Reform der Pendlerpauschale - derzeit kaum Entlastung für Wenigverdiener

System ist veraltet - je mehr man verdient, umso mehr wird man begünstigt

Wien (OTS) - "Die Pendlerpauschale muss reformiert werden",
fordert ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau. Das System ist veraltet und entspricht nicht mehr den Anforderungen der modernen Arbeitswelt. Die Pendlerpauschale ist ein Steuerabsetzbetrag und immer von der Höhe der Lohnsteuer abhängig. "Konkret bedeutet das, je weniger Lohnsteuer man zahlt, umso weniger Pendlerpauschale bekommt man. Auch wenn man z.B. teilbeschäftigt und nicht täglich an den Arbeitsplatz unterwegs ist, fällt man um die Pendlerpauschale um", kritisiert Brugger-Brandau.

Für einen Pendler, der täglich von Eisenstadt nach Wien in die Arbeit fährt, bringt die gestern von der Regierung angekündigte Erhöhung der Mineralölsteuer 100 Euro mehr an finanziellen Belastungen im Jahr. "Das heißt, für Wenigverdiener wird Autofahren in Zukunft noch teurer. Von sozialer Gerechtigkeit ist keine Rede", so die ÖAMTC-Expertin. Der Club fordert, die Pendlerpauschale rasch zu reformieren und nicht von der Lohnsteuer abhängig zu machen.

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