Mineralölsteuer: HAUBNER: "340.000 Pendler in Oberösterreich werden zur Kasse gebeten"

Wo bleibt der Aufschrei von Kalliauer und der Arbeiterkammer?"

Wien (OTS) - "Die Große Koalition macht es in altgewohnter Manier. Zuerst die Bürgerinnen und Bürger belasten und dann mit Alibi-Aktionen einen Bruchteil zurückgeben. Die geplante Erhöhung der Pendlerpauschale um 10 % ist gegenüber der Erhöhung der Mineralölsteuer nicht einmal mehr ein Tropfen auf dem heißen Stein", kritisierte heute die BZÖ-Landesobfrau Abg. Ursula Haubner.

"Ich frage mich, wo nun die Stimme des Herrn AK-Präsidenten Johann Kalliauer bleibt, der 2004 noch die 15-prozentige Erhöhung der Pendlerpauschale der letzten Regierung wörtlich als "Tropfen auf dem heißen Stein" bezeichnet hat. Hat er von Wien ein Sprechverbot erteilt bekommen, oder sind ihm als AK-Präsident die Interessen der pendelnden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gleichgültig?", so Haubner.

"Wir vom BZÖ sagen Ja zum Klimaschutz, aber nicht auf Kosten der Autofahrer, die tagtäglich zur Arbeit pendeln müssen. Hier werden wieder Bürgerinnen und Bürger belastet, bevor noch klar ist, was bei der Klimaoffensive - oder wird es ein Klimagipfel sein - herauskommt. Wir vom BZÖ fordern eine faire Regelung für die rund 340.000 Tagespendler in Oberösterreich, nämlich die 100%ige Absetzbarkeit der Fahrtkosten vom Wohnort zum Arbeitsort", so Haubner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0004