• 22.03.2007, 12:05:38
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Mineralölsteuer: HAUBNER: "340.000 Pendler in Oberösterreich werden zur Kasse gebeten"

Wo bleibt der Aufschrei von Kalliauer und der Arbeiterkammer?"

Wien (OTS) - "Die Große Koalition macht es in altgewohnter Manier.
Zuerst die Bürgerinnen und Bürger belasten und dann mit
Alibi-Aktionen einen Bruchteil zurückgeben. Die geplante Erhöhung der
Pendlerpauschale um 10 % ist gegenüber der Erhöhung der
Mineralölsteuer nicht einmal mehr ein Tropfen auf dem heißen Stein",
kritisierte heute die BZÖ-Landesobfrau Abg. Ursula Haubner.

"Ich frage mich, wo nun die Stimme des Herrn AK-Präsidenten Johann
Kalliauer bleibt, der 2004 noch die 15-prozentige Erhöhung der
Pendlerpauschale der letzten Regierung wörtlich als "Tropfen auf dem
heißen Stein" bezeichnet hat. Hat er von Wien ein Sprechverbot
erteilt bekommen, oder sind ihm als AK-Präsident die Interessen der
pendelnden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gleichgültig?", so
Haubner.

"Wir vom BZÖ sagen Ja zum Klimaschutz, aber nicht auf Kosten der
Autofahrer, die tagtäglich zur Arbeit pendeln müssen. Hier werden
wieder Bürgerinnen und Bürger belastet, bevor noch klar ist, was bei
der Klimaoffensive - oder wird es ein Klimagipfel sein - herauskommt.
Wir vom BZÖ fordern eine faire Regelung für die rund 340.000
Tagespendler in Oberösterreich, nämlich die 100%ige Absetzbarkeit der
Fahrtkosten vom Wohnort zum Arbeitsort", so Haubner abschließend.

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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