Kranzl bei EU-Kommissar Potocnik: Einigkeit bei Forschungsagenden

Einbeziehung der KMU, Ausbau der Human Resources sind vorrangig

Wien (OTS) - Im Vorfeld des ersten EU-Verkehrsministerrats von Forschungs-Staatssekretärin Christa Kranzl stand auch ein Arbeitsgespräch mit Forschungskommissar Janez Potocnik auf der Tagesordnung. "Kommissar Potocnik und ich sind uns über die Prioritäten im Forschungsbereich einig. Wir müssen den Forschungsbereich für KMU öffnen und für eine Vereinfachung der Abläufe im Sinne des 7. EU-Rahmenprogramms sorgen", so Kranzl. "Einigkeit bestand auch in der Frage, dass unser Ansatz zum Ausbau privater Forschungsinvestitionen wichtig und richtig ist." So soll der Anteil an privater Forschungsförderung in Österreich auf 66% erhöht werden. Ambitioniert, aber von großer Bedeutung sei Österreichs Anspruch die Forschungsquote auf drei Prozent erhöhen zu wollen.

"Auch der Bereich der Human Resources wurde angesprochen. Gerade in diesem Sektor können und müssen wir in Österreich noch weitere Schritte setzen, um zur Spitzengruppe der Forschungsländer aufzuschließen", erklärte Kranzl. Hier seien bereits Kooperationen mit dem Bildungsministerium angedacht, um Kindern bereits im Volksschulalter den Forschungsbereich näher zu bringen. "Forschung muss bereits in der Kindheit erlebbar und spürbar gemacht werden, um Anreize für diesbezügliche Berufswege zu schaffen", meinte Kranzl.

Auch das "European Institute of Technology" wurde in den Gesprächen mit Potocnik angesprochen. "Ich habe neuerlich unser Interesse an einem Sitz des EIT in Österreich deponiert", so Kranzl abschließend. (Schluss)

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