• 22.03.2007, 08:32:23
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Verkehrsberuhigung Strebersdorf - BV Lehner: "Lkw-Schleichweg über die Dr. Nekowitsch Straße soll gekappt werden"

BV Lehner wird Verfahren zur Umsetzung des BürgerInnenwunsches einleiten

Wien (SPW-K) - Bei der Bürgerversammlung über
Verkehrsentwicklungen in und um Strebersdorf gestern, Mittwoch Abend,
hat der Floridsdorfer Bezirksvorsteher Ing. Heinz Lehner zugesagt,
dem Wunsch der Anwesenden umzusetzen und das Verfahren für eine
Tonnagebeschränkung auf der Dr. Nekowitsch Straße zwischen
Stammersdorf und Strebersdorf einzuleiten. "Durch diese Beschränkung
kann wenigstens der Schleichweg zwischen der Brünner Straße und der
Prager Straße durch die Ortskerne von Stammersdorf und Strebersdorf
unterbunden werden. Gleichzeitig kann der Lieferverkehr aufrecht
erhalten werden", erklärt Bezirksvorsteher Lehner.

Zahlreiche FloridsdorferInnen waren zu der Veranstaltung gekommen.
Eine für alle zufriedenstellende Lösung über die Tonnagebeschränkung
hinausgehend wurde aber nicht gefunden. "Wie bei den letzten
Diskussionen wurde auch gestern wieder der Wunsch nach freier Fahrt
für alle Strebersdorfer gefordert. Für Nicht-Strebersdorfer soll es -
dem Wunsch vieler Anwesenden zufolge - aber massive Beschränkungen
geben", bringt Lehner eine offene Forderung auf den Punkt. Tatsache
sei, Strebersdorf ist ein wichtiger Schulstandort. In die
Pädagogische Akademie und zu den Schulbrüdern reisen täglich einige
hundert Lehrer und Schüler an. "Die meisten kommen leider mit dem
Auto. Dadurch kommt es in der Früh und am Abend zu Verkehrsspitzen
und zum Teil zu umfangreichen Staus".

Bezirksvorsteher Heinz Lehner hat ein Gutachten ausarbeiten
lassen, wie der Verkehr anrainerInnenfreundlicher gestaltet werden
kann. Das Ergebnis dieser Untersuchung zeigt, ein Großteil der
Fahrten in Strebersdorf sind keine Transitfahrten. Der reine
Lkw-Anteil an den Gesamtfahrten liegt bei verhältnismäßig geringen
3,5 Prozent.

Als eine mögliche Lösung wurde eine Gewichtsbeschränkung auf der
Dr. Nekowitsch Straße vorgeschlagen. Weitere Verkehrsberuhigungen in
Strebersdorf - beispielsweise der Rußbergstraße - würden zu Lasten
anderer Straßenzüge gehen. Der Verkehr müsste durch die derzeit noch
ruhige Gmündstraße, Mayrweckstraße oder über den Mühlweg geleitet
werden. "Die Bewohner dieser Straßenzüge haben sich bei der gestrigen
Veranstaltung heftig gegen ein höheres Verkehrsaufkommen in ihren
Gassen gewehrt. Auch der Wunsch nach einer Umfahrung wurde mehrfach
ausgesprochen, leider aber keine umsetzbaren Trassenvorschläge
eingebracht. Der Weg der kleinen Schritte in die richtige Richtung
muss weiter gegangen werden, wie Verbesserungen im Angebot des
öffentlichen Verkehrs, Einbremsen der Schnellfahrer und verschiedene
bauliche Maßnahmen", sagt der Floridsdorfer Bezirksvorsteher Ing.
Heinz Lehner. (Schluss)

Rückfragehinweis:

SPÖ-Klub Rathaus, Presse
   Thomas Kluger
   
   Tel.: (01) 4000-81 941
   Fax: (01) 533 47 27-8194
   Mobil: 0664/826 84 27
   mailto:[email protected]
   http://www.rathausklub.spoe.at

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