CeBIT 2007: Fujitsu Siemens Computers: Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft

Bernd Bischoff zeigt der deutschen Bundeskanzlerin Merkel umweltfreundliche Technologien des führenden europäischen IT-Herstellers

Hannover (OTS) - Fujitsu Siemens Computers, der führende europäische IT-Hersteller, nimmt seine Verantwortung für die Gesellschaft sowie für den Umweltschutz ernst: Das Unternehmen ist seit Jahrzehnten führend im Umweltschutz und will sich auch in Zukunft bewusst an die Spitze der Entwicklung stellen. Das Recycling-und Umweltkonzept von Fujitsu Siemens Computers enthält Vorgaben für die gesamte Prozesskette von der Produktentwicklung über Materialeinsatz und Transport bis hin zum Recycling. Bernd Bischoff, CEO & President von Fujitsu Siemens Computers, zeigte der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch auf dem CeBIT-Stand des Unternehmens ein grünes Mainboard, das in Augsburg produziert wird. "Wir haben schon 2002 einen Green PC hergestellt, der den europäischen Umweltrichtlinien voraus war", sagte Bischoff. "Wenn unser Green PC nun zusammen mit unserem Power Management System eingesetzt wird, können wir zirka 50 Prozent Energie sparen - wir sind der einzige IT-Hersteller, der das heute kann".

Für seine Professional PCs hat Fujitsu Siemens Computers ein eigenes "Green PC" Label entwickelt, das die Kriterien verschiedener Umweltzeichen wie Nordic Swan, Blauer Engel sowie EnergyStar erfüllt und in etlichen Bereichen über die gesetzlichen Anforderungen der RoHS (RoHS = Restriction of the use of certain Hazardous Substances in electrical and electronic equipment) hinausgeht. So werden Inhaltsstoffe wie Halogene, Chlor oder Brom in der Leiterplatte komplett vermieden.

Im firmeneigenen Recycling-Center in Paderborn werden Verwertungsquoten von nahezu 100 Prozent erreicht - deutlich mehr als die gesetzlichen Vorgaben.

Derzeit arbeitet Fujitsu Siemens Computers an mehreren Projekten, um den Energieverbrauch bei PCs, aber auch bei Servern weiter zu reduzieren. Durch konsequenten Einsatz energiesparender Lösungen werden dabei zum Teil über 60 Prozent Strom eingespart.

Das Green Mainboard

Wegweisend ist auch die Mainboard-Fertigung: Modernste bleifreie Lötverfahren unter Stickstoffatmosphäre, Flussmittel auf wasserlöslicher Basis und die Reduktion der Halogene in der Leiterplatte sorgen für eine erhebliche Verringerung der Umweltbelastung. So konnten die Chlor- und Bromanteile in der Leiterplatte von zwölf auf unter 0,15 Prozent gesenkt werden. Die Mainboards von Fujitsu Siemens Computers enthalten seit Jahren keine polybromierten Halogene wie PBB und PBDE mehr, wie sie früher als Flammschutzmittel verwendet wurden. Darüber hinaus kommen nur noch Batterien ohne Quecksilber und Cadmium zum Einsatz.

Energie sparen mit ESPRIMO Green PCs

Die Fujitsu Siemens Computers ESPRIMO Green PCs wurden auf möglichst niedrigen Energieverbrauch optimiert. So verbraucht ein ESPRIMO E5615 mit Power Management 50 Prozent weniger Energie als ein normaler PC. Mit der ebenfalls von Fujitsu Siemens Computers entwickelten Funktion "Switched Monitor Outlet" (geschalteter Monitorausgang) können weitere 40% Strom für den Monitor gespart werden. Durch den geschalteten Monitorausgang wird der Monitor automatisch abgeschaltet, wenn der PC abgeschaltet wird.

Die Energiesparfunktionen der ESPRIMO Green PCs im Überblick:

  • Stromverbrauch im Stand-by Modus weniger als 5 Watt
  • Energiesparen mit patentiertem Switched Monitor Outlet (geschalteter Monitorausgang): Der PC hilft beim Stromsparen und verlängert die Lebensdauer des Monitors
  • Patentierte Lüfterregelung mit Thermal-Management für energiesparenden und besonders leisen Betrieb
  • Produktives Energiesparen mit IA-PC (Instantly available PC) und ACPI (Advanced Configuration and Power Interface) Funktionalität: voreingestellte, aber auch manuell konfigurierbare Energiesparfunktionen; der PC ist bei Bedarf sofort wieder verfügbar.

Energie sparen mit PRIMERGY Blade Servern

Fujitsu Siemens Computers ist führend bei der Entwicklung von Dynamic Data Center Technologien, die besonderen Fokus auf Energie-Einsparungen legen. Auch dies zeigt das Unternehmen auf der CeBIT 2007 in Halle 1, Stand G51.

Im Zentrum dieser Lösung steht das Adaptive Services Control Center (ASCC), eine Automatisierungstechnologie, die es ermöglicht, Ressourcen und Applikationen bestimmten Servern zuzuweisen. Durch das ASCC werden Blade Server im Leerlauf oder bei geringer Auslastung automatisch ausgeschaltet. Die gerade laufenden Anwendungen werden auf die anderen Server verteilt. Dadurch wird nicht nur der Energieverbrauch der Server gesenkt, auch die Wärmeentwicklung wird verringert. Das spart zusätzlich Strom für die Kühlung.

Fujitsu Siemens Computers Blade Server ermöglichen bei richtiger Wahl von Komponenten und Management Software eine Energie-Einsparung von 87% bei gleicher Leistung.

Umweltengagement hat Tradition bei Fujitsu Siemens Computers

1988: Beginn der Rücknahme von Elektroaltgeräten
1992: Erste interne Richtlinie für ein umweltgerechtes Design
1994: Als weltweit erster IT-Hersteller erhält Siemens Nixdorf das Umweltzeichen "Blauer Engel"
März 2002: Erstes Green Mainboard
Oktober 2002: SCENIC S2 Green PC
Mai 2003: SCENIC E Green PC - der Green-Standard wird auf weitere PC-und Workstation-Produktlinien ausgeweitet
Mai 2005: Alle ESPRIMO Professional PCs sind grün
Januar 2006: Alle ESPRIMO Professional PC erfüllen die RoHS-Anforderungen bereits ein halbes Jahr vor Inkrafttreten. Dezember 2006: Fujitsu Siemens Computers wird Mitglied der EPA-Initiative zur Vermeidung von Schadstoffen in Mainboards (EPA:
U.S. Environmental Protection Agency).

Über Fujitsu Siemens Computers:

Fujitsu Siemens Computers ist der führende europäische IT-Hersteller und zugleich Marktführer in Deutschland. Mit seinem strategischen Fokus auf innovative Mobility und Dynamic Data Center Produkte, Services und Lösungen bietet das Unternehmen eine einzigartige Bandbreite an Produkten und Services - vom Handheld über Desktops bis hin zu IT Infrastrukturlösungen und Services. Fujitsu Siemens Computers ist in allen Schlüsselmärkten Europas, Afrikas und des Nahen Ostens präsent, der Bereich Services ist in 170 Ländern weltweit tätig. Das Unternehmen profitiert von der globalen Kooperation und der Innovationskraft seiner beiden Shareholder Fujitsu Ltd. und Siemens AG. Im Fokus stehen die spezifischen Anforderungen seiner Kunden: Großunternehmen, kleine und mittelständische Firmen sowie Privatkunden. Das Unternehmen ist Mitglied der Global Compact Initiative der Vereinten Nationen.

Weitere Informationen über Fujitsu Siemens Computers finden Sie unter: www.fujitsu-siemens.at

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