• 20.03.2007, 11:59:19
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Buchinger für strengere Informationspflichten bei Werbeveranstaltungen

Konsumentenschutzminister unterstützt AK-NÖ Vorstoß gegen unseriöse Werbeveranstaltungen

Wien (BMSK) - Wie die heute im Rahmen einer Pressekonferenz
präsentierten Erhebungen der AK Niederösterreich zeigen, stellen mit
Gewinnzusagen verbundene Werbe- und Verkaufsveranstaltungen nach wie
vor ein beträchtliches Ärgernis für Verbraucher dar. Auch im
Konsumentenschutzministerium häufen sich seit Jahren Beschwerden über
Firmen, die Verbraucher mit dubiosen Gewinnzusagen zu
Veranstaltungen, z.B. in Gaststätten locken, um dort die von ihnen
vertriebenen Produkte an "den Kunden" zu bringen. Von dem in der
Einladung als "garantiert" zugesagten Gewinn ist dann vor Ort
natürlich keine Rede mehr.
"Es ist höchste Zeit, solchen Praktiken wirksam entgegenzutreten. Ich
unterstütze daher den Vorstoß der Arbeiterkammer Niederösterreich,
durch verschärfte gesetzliche Regelungen in diesem Bereich Abhilfe zu
schaffen.", erklärt Konsumentenschutzminister Erwin Buchinger.****

Aufklärung und strengere Informationspflichten

Minister Buchinger setzt vor allem auf Aufklärung und Information,
betont aber, dass dies allein nicht ausreichend sei. Vielmehr müssten
auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für solche
Verkaufsveranstaltungen verschärft werden. Dadurch könne unlauterer
Wettbewerb schon im Vorfeld verhindert werden. "Ich werde im Rahmen
der nächsten Novelle der Gewerbeordnung bei Bundesminister
Bartenstein darauf drängen, dass Verbesserungen umgesetzt werden",
erklärt Buchinger.
Konkret soll nach den Vorstellungen des Konsumentenschutzministeriums
die Abhaltung von Werbeveranstaltungen in Gaststätten etc. künftig im
Vorhinein bei den örtlichen Gewerbebehörden angezeigt werden müssen.
Zudem sollen Werbezusendungen bzw. Einladungen zu diesen
Veranstaltungen bestimmte Mindestinhalte aufweisen müssen, wie z.B.
einen Hinweis auf das Verbot der Entgegennahme von Bestellungen bzw.
auf das Verbot des Barverkaufs bei derartigen Werbeveranstaltungen.
"Dies wird nicht nur dazu führen, dass VerbraucherInnen in Zukunft
genauer bescheid wissen, mit wem sie es zu tun haben, sondern auch
die Arbeit der zuständigen Behörden erleichtern", erläutert der
Konsumentenschutzminister.

Durch die derzeit laufende Informationskampagne unter dem Motto
"Umsonst gibt´s nix", welche das Konsumentenschutzministerium in
Zusammenarbeit mit anderen Verbraucherorganisationen durchführt,
sollen KonsumentInnen gegenüber unlauteren Geschäftspraktiken aller
Art sensibilisiert werden. Nähere Informationen dazu finden sich auf
der Website des Konsumentenschutzministeriums unter www.bmsk.gv.at .

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz (BMSK)
Mag. Oliver Gumhold
Pressereferent - Öffentlichkeitsarbeit
Tel. (01) 71100-2269
www.bmsk.gv.at

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