SPÖ Landesrat Schabl kapituliert vor Glückspielbetreiber in NÖ

Weiderbauer: "SPÖ NÖ fällt beim Glückspiel um"

St. Pölten (Grüne) - Die Aussagen von SPÖ Landesrat Emil Schabl in der Tageszeitung "Standard" im Zusammenhang mit dem Glückspiel in Niederösterreich ruft heftige Kritik der Grünen hervor. "Die SPÖ kapituliert nun endgültig vor den Glückspielbetreibern. Einmal mehr zeigt sich, dass die SPÖ der Umfaller des Jahres ist", so der Jugendsprecher der NÖ Grünen, LAbg. Emmerich Weiderbauer. Schabl erklärt im Interview freimütig, dass ihn die Funktion der Glückspielautomaten nicht interessiert. Nach Ansicht der Grünen keine gute Voraussetzung, für jenen Landesrat, der für das Glückspiel politisch zuständig ist. Weiderbauer: "Nun wird klar, warum Niederösterreich von Spielautomaten überschwemmt wird. Die politische Verantwortung dafür liegt bei LR Schabl und der SPÖ."

Der Landesrat fordert im Interview Höchststrafen und Ausweispflicht für Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz in Spielcasinos. Weiderbauer: "Landesrat Schabl weiß ganz genau, dass eine Ausweispflicht längst gesetzlich vorgesehen ist. Es mangelt ganz einfach an der Kontrolle. Und hier ist das Land Niederösterreich am Zug. Die Landeregierung von SPÖ und ÖVP verhindert eine effiziente Kontrolle und schiebt die Verantwortung den Betreibern zu." Die Abgaben sowie die Einnahmen der Strafgelder sollten nach Ansicht der Grünen primär in die Suchtprävention investiert werden.

Rückfragen & Kontakt:

Presse - Grüner Klub im NÖ Landtag +432742/9005-16703 - landtag@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GRN0002