- 20.03.2007, 10:59:40
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Grüne NÖ: Halbe Lösung für Gipsbergwerk Marienhöhe Maria Enzersdorf
Petrovic: "Sanierung und Verfüllung des Gipswerks ausweiten"
St. Pölten (Grüne) - "Die Sanierung des aufgelassenen
Gipsbergwerkes in Maria Enzersdurf wurde jetzt endlich in Angriff
genommen. So erfreulich das ist, bleibt dies aber ein Stückwerk, da
die Zone 2 und 3 hier nicht berücksichtigt wird. Auch dort gibt es
bereits Schäden an Häusern", so die Klubobfrau der NÖ Grünen, LAbg.
Dr. Madeleine Petrovic. Die Stollen des Gipswerkes werden teilweise
verfüllt, einige AnrainerInnen in der Region sind von der Sanierung
allerdings ausgenommen.
Die Grünen fordern hier eine akzeptable Lösung für alle
Betroffenen ein. Petrovic: "Wir sind nach wie vor der Auffassung,
dass das Wirtschaftsministerium mit Minister Bartenstein als
Bergbaubehörde die Kosten und Verantwortung zu tragen hat. Diese
Auffassung wird durch das Rechtsgutachten des Verfassungsexperten
Univ. Prof. DDr. Heinz Meier einwandfrei bestätigt."
Da die Gemeinde Maria Enzersdorf schon jetzt ein Drittel der
Kosten (1 Million Euro) für die Verfüllung aufbringen muss, um Gefahr
für Leben und Besitz in der Zone 1 abzuwenden, liegt es nun an Bund
und Land, weitere Schritte für die Zone 2 und 3 zu veranlassen. Nach
Meinung von Fachleuten der Bergbaubehörde ist dringender
Handlungsbedarf gegeben. "Wir appellieren an Bundesminister
Bartenstein, seine Verantwortung wahr zu nehmen, endlich Taten zu
setzen, die ein größeres Unglück vermeiden, und die Gemeinde der
finanziellen Überforderung enthebt", so Petrovic abschließend.
Rückfragehinweis:
Presse - Grüner Klub im NÖ Landtag +432742/9005-16703 - [email protected]
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