• 20.03.2007, 10:50:02
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Komitee "Rettet die Markthalle": Es reicht!

Wien (OTS) - Das Komitee "Rettet die Markthalle", bestehend aus
Marktstandlern der Landstraßer Markthalle und Vertretern ihrer Kunden
wendet sich an die Öffentlichkeit, um gegen die überfallsartige
"Schließung" des Marktes durch die Stadt Wien zu protestieren:

Es reicht!

Bodenlose Verleumdungen der Marktstandler, gezielte
Falschinformationen der Öffentlichkeit über die Medien und
absichtliches Verkommenlassen des Marktes - das ist die Fairness,
mit welcher die Stadtregierung der Landstraßer Markthalle den Garaus
zu machen versucht.
Durch ein beispielloses Verhalten, welches jedem Konkurrenten eine
gerichtliche Verurteilung wegen unlauteren Wettbewerbs einbringen
würde, wird versucht, den Marktstandlern wirtschaftlich das Wasser
abzugraben, um sie zur Aufgabe der Marktstände zu zwingen und die
Markthalle dem Bauträger Wien-Mitte zur Erweiterung seines ohnedies
überdimensioniert geplanten Einkaufszentrums in seinen unersättlichen
Rachen zu werfen.

Wider besseres Wissen wurde behauptet:

- dass keine Absicht besteht, den Landstraßer Markt zu schließen,
- dass der Markt geschlossen werden muss (und gleichzeitig in wien.at
02/2007! zu lesen stand, in dem Gebäudekomplex Wien-Mitte
"angesiedelt sind Geschäfte, Büros, ein Hotel und eine Markthalle"),
- dass die Halle von den Kunden nicht akzeptiert wird,
- dass es sich negativ erwiesen hat, dass der Landstrasser Markt in
ein Gebäude übersiedelt wurde,
- dass sich viele Händler mittlerweile neue, modernere Standorte für
den Vertrieb ihrer Waren gesucht haben,
- dass die Stadt Wien von den Standlern keine Mieten mehr annimmt,
- dass die Hälfte der Standler keine Mieten bezahlt,
- dass sich die Standler durch ein Vielfaches ihrer Mietzahlungen an
Untermieten bereichern,
- dass die Stadt Wien 1,4 Mio Euro jährlich aus Steuergeldern für die
Halle zuschießen muss,
- dass die MA 59 erst im Februar 2007 erfahren hat, dass kein Geld
für die Sanierung der Halle vorhanden ist und die SALIMA am Erwerb
der Liegenschaft interessiert ist,
- dass eine Renovierung der Markthalle die Stadt Wien 10 bis 20 Mio.
Euro kosten würde,
- dass mit "den Vertretern der Standler" ohnedies Gespräche geführt
wurden,
- dass es während der Bauzeit von Wien Mitte keine Ersatzstandorte
geben wird,
- dass ein Geschäftsführer der Wien Mitte Immobilien GmbH (vormals
"SALIMA") nichts Konkretes über Ablösen oder Ersatzflächen weiß.

All das lässt sich Punkt für Punkt widerlegen.

Wir fragen:
Welche Absicht muss man, um sie zu verschleiern, so zurechtlügen?
Welcher Zweck rechtfertigt solche vor allem öffentlich gegen einfache
und ehrliche Menschen gerichteten Verleumdungen, Lügen und
Falschinformationen?

Nach der überfallsartigen Mitteilung, der Markt werde geschlossen,
und nach der ersten Schrecksekunde, die sich unter Standlern und
Kunden begreiflicherweise breit machte, hat sich ein Komitee "Rettet
die Markthalle" gebildet, welches die Standler, die nicht das
Handtuch werfen wollen, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln
unterstützen will. Zu den Unterstützern zählt auch die
Überparteiliche Bürgerinitiative Wien-Mitte und damit die Aktion21 -
pro Bürgerbeteiligung.

Es wird

- den falschen und fadenscheinigen Begründungen für die Schließung
der Halle auf den Grund gehen,
- die wirklichen Hintergründe der beabsichtigten Schließung offen
legen,
- die Folgen einer solchen Handlungsweise aufzeigen und
- die Bevölkerung zum Protest gegen die Schließung der Halle
aufrufen.

Rückfragehinweis:
Komitee "Rettet die Markthalle"
Herr Georg Zinggl
Tel.:01/713 41 49

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