Kleine Klauseln mit schwerwiegenden Folgen PM

-Wer Geschäftsverträge in Form vorgefertigter Formularen aus dem Internet verwendet, anstatt sie vom Juristen erstellen zu lassen, kann ein böses Erwachen erleben.

Wien (OTS) - Mangelnde Präzision kann teuer kommen: Wer mit
seinem Vertragspartner keinen Gerichtsstand vereinbart, muss womöglich zu jeder Gerichtsverhandlung von Wien nach Vorarlberg reisen. Wer keinen Eigentumsvorbehalt beschließt, erhält im Konkursfall vom Kaufpreis nur die Konkursquote. Wer Gewährleistungen allzu großzügig übernimmt, muss seine Ware womöglich auch noch nach Jahren zurücknehmen und für deren Mängel einstehen.

Folgenreiche Fehler schlummern in den Geschäftspapieren oft dort, wo man sie am wenigsten vermutet und können dann zu endlosen Rechtsstreitigkeiten führen. Das kann auch daran liegen, dass bei der Erstellung von Kaufverträgen oft vorgedruckte Musterformulare verwendet werden, die sich als ungeeignet erweisen: "Formblätter aus dem Internet oder aus Fachbüchern nehmen auf spezielle Unternehmenserfordernisse zu wenig Rücksicht", weiß der Wiener Rechtsanwalt Werner Schostal. "Prozesse aufgrund von mangelhaft erstellten Verträgen haben in den letzten Jahren sprunghaft zugenommen." Darüber hinaus stellen die aus dem Internet kopierten AGBs (allgemeine Geschäftsbedingungen) eine Verletzung des Copyrightes dar - und das kann auch Klagen nach sich ziehen. Auch Schostals Kanzleipartner Andreas Pascher weiß um die Tücken des Kleingedruckten. Er hat in seiner Praxis schon so manchen Arglosen aus der drohenden Klauselfalle erretten können: Für einen Motorradhersteller hatte er bei Erstellung der Geschäftsunterlagen einen Eigentumsvorbehalt vereinbart. Nachdem dessen Kunde überraschend bankrott ging, konnte besagter Klient seine Motorräder zurückholen: "Er hat sich ja im Vertrag die Übertragung des Eigentums bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises vorbehalten." erklärt Pascher. Aufgrund von derlei Erfahrungen rät der Jurist, Geschäftsvereinbarungen immer vom Experten erstellen zu lassen, damit Details wie Gerichtsstand, Verzugszinsen, Rücktrittsrecht oder Risikoübertragung nicht im Nachhinein zum Geschäftsfiasko erwachsen. Wer hingegen juristisch vorbeugt, weiß sich im Fall des Falles im Vorteil: "Die Rechtsvertretungskosten davor sind immer um vieles geringer, als jene danach", wie Pascher aus Erfahrung weiß. Um derlei Probleme aus dem Hinterhalt zu vermeiden, hat die Rechtsanwaltskanzlei Pascher & Schostal im Rahmen einer Initiative der Rechtsanwaltskammer den "Quick Check" - ein eigenes Service für Unternehmer eingerichtet.

Die Wiener Rechtsanwaltskanzlei Pascher & Schostal ist auf Wirtschaft- und Handelsrecht spezialisiert und verfügt über besonderes Fachwissen im Technik-Bereich. Zur Ihren Klienten zählen namhafte Industriebetriebe sowie eine Vielzahl KMUs.
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