"Treffpunkt Kultur" goes Diagonale

Außerdem: Deix und Helnwein als Entenhausen-Spezialisten

Wien (OTS) - Mit solider Filmkunst, mutigen Experimenten und einer stattlichen Dokumentationsleiste stellt sich die heurige Diagonale dem Publikum. Im Eröffnungsfilm von Sabine Derflinger begleitet man eine Frau der Generation "42plus" auf emotionalen Abenteuern. Ein Film mit Starbesetzung: Christine Michelsen muss sich zwischen Ehemann Ulrich Tukur und Geliebten Tobias Moretti entscheiden -klassische Filmkunst! Die österreichische Medienkünstlerin Manu Luksch hingegen wagt ein ganz besonderes Experiment: ihr Spielfilm "Faceless" besteht zur Gänze aus Bildern von öffentlichen Überwachungskameras. "Treffpunkt Kultur" bringt am Montag, dem 19. März 2007, um 22.30 Uhr in ORF 2 einen Überblick über die kühnen Produktionen der heurigen Diagonale - inkl. Live-Einstieg in die Eröffnungsfeierlichkeiten in der Helmut-List-Halle mit zahlreichen Interviews mit Diagonale-Protagonisten.

Im Rahmen seines Radio- und Fernsehprogramms informiert der ORF ausführlich über das traditionelle Festival in Graz. Die aktuelle Kulturberichterstattung in den verschiedenen "ZiB"-Ausgaben befasst sich ebenso mit der Diagonale wie Ö1, FM4, ORF.at und diverse Sendungen des ORF-Landesstudios Steiermark. Weiters bietet der ORF am Donnerstag, dem 22. März, ab 22.50 Uhr (bis 4.05 Uhr) in ORF 1 mit "shorts & skirts - die lange nacht des kurzen films" ein nächtliches Filmfest im Rahmen der "Donnerstag Nacht" - mit 39. Kurzfilmen. Dieter Moor präsentiert darin fünf Stunden lang eine breite Auswahl an Kurzfilmklassiker und aktuellen Werken. Neben Studentenfilmen aus dem Diagonale-Programm gibt es auch Shorts von Regiestars wie Tim Burton, Michel Gondry und Christopher Nolan sowie Filme der ersten Stunde von den Brüdern Lumière und von Georges Méliès zu sehen. Dieter Moors Gäste an diesem Abend sind die Regisseure Virgil Widrich, Bady Minck, Edgar Honetschläger, Antonin Svoboda und Marie Kreutzer sowie die Filmexperten Birgit Flos und Alexander Horwath. "shorts & skirts - die lange nacht des kurzen films" ist eine Kooperation mit der Diagonale und dem Wiener Kurzfilmfestival Vienna Independent Shorts und findet parallel in ausgewählten Kinos in den Bundesländern (Diagonale on Tour) statt. Außerdem werden in "short & skirts" die Gewinnerfilme des mittlerweile renommierten Nachwuchsfilmwettbewerbs "shorts on screen", den der ORF in Zusammenarbeit mit den Kulturämtern der Bundesländer veranstaltet, gezeigt. Weiters auf dem ORF-Spielplan während der Diagonale: zwei Programmpunkte anlässlich Michael Hanekes 65. Geburtstag: am 25. März um 23.05 Uhr in ORF 2 die Doku "24 Wirklichkeiten in der Sekunde" und im Anschluss (0.05 Uhr) Hanekes Meisterwerk "Die Klavierspielerin". 3sat zeigt am 13. März um 22.25 Uhr anlässlich der Diagonale eine Spezialausgabe von "Neues vom österreichischen Film", die in ORF 2 am 1. April um 23.45 Uhr zu sehen ist. Ö1 berichtet u. a. in "Synchron" (23. März, 21.45 Uhr) und veranstaltet in Graz das "Ö1 Diagonale Midnight Special" am 23. März um 0.00 Uhr.

Promi-Ente: Ein zu Wutausbrüchen neigender Pechvogel, der ständig von Geldproblemen geplagt wird, schnattert sich in Herz und Hirn von Generationen. Donald Duck ist eine der populärsten Comicfiguren der Geschichte. Der notorische Faulenzer, der seine Freizeit zwischen irgendwelchen Jobs am liebsten in der Hängematte verbringt, hat seinen Siegeszug um die Welt in den dreißigerer Jahren von den USA aus angetreten. Der Künstler Gottfried Helnwein und sein Schulfreund, der Karikaturist Manfred Deix, widmen jetzt im Karikaturenmuseum in Krems dem Vater der Ente, dem Zeichner und Autor Carl Barks, eine umfassende Schau. Aus den Mickey-Mouse-Heftchen und "Lustigen Taschenbüchern" haben die beiden Entenhausen-Spezialisten ihr Grundwissen bezogen. In "Treffpunkt Kultur" philosophieren die beiden über "Donald Duck. ... und die Ente ist Mensch geworden".

Blüten-Pracht: Es grünt, blüht und gedeiht zum Frühlingsbeginn im Belvedere. Die Ausstellung "Gartenlust. Der Garten in der Kunst" zeigt blühende Pretiosen von Claude Monet bis Thomas Struth und von Emil Nolde bis Lois Weinberger. Die Ausstellung gibt Einblick in die faszinierende Welt mittelalterlicher Gartensymbolik und führt durch die strengen Kompositionen barocker Schlossgärten. Es ist die erste Ausstellung der neuen Direktorin des Belvedere, Agnes Husslein-Arco, die auch in Zukunft dafür sorgen will, dass ihr Haus wiederum "blüht und gedeiht". "Treffpunkt Kultur" lädt zum Frühlingsspaziergang.

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