• 16.03.2007, 11:00:00
  • /
  • OTS0105 OTW0105

Fidelity sieht Chancen bei osteuropäischen Anleihen

Wien (OTS) - Die Anleiheexperten von Fidelity International
erwarten in den kommenden Monaten weiterhin weltweit stabile
Rentenmärkte. Bei einzelnen Titeln erwarten die Spezialisten
allerdings steigende Risiken. Diese werden sie durch eine tiefgehende
Analyse festverzinslicher Wertpapiere sowie durch eine gezielte
Einzeltitelauswahl minimieren. Als besonders aussichtsreich erachten
die Fidelity Fondsmanager und Analysten Investitionen in
osteuropäische Anleihen.

Die derzeitige Stabilität der internationalen Anleihemärkte lässt
sich laut David Meade, Head of Credit Research bei Fidelity
International, vor allem auf vier Faktoren zurückführen: ein
freundliches gesamtwirtschaftliches Umfeld, gute Fundamentaldaten der
Unternehmen, vernünftige Anleihebewertungen sowie den großen
Kapitalbedarf der Anleiheemittenten. "Momentan sprechen viele
Anzeichen dafür, dass sich die positive Entwicklung fortsetzt. Die
Kreditausfallraten bleiben im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt
weiterhin gering", sagte Meade.

Allerdings sollten sich die Investoren trotz der freundlichen
Aussichten auch auf mögliche Risiken bei einzelnen Unternehmen
einstellen. Wenn Gesellschaften ihr Kapital statt zur Schuldentilgung
für Fusionen und Übernahmen einsetzen oder kreditfinanzierte Zukäufe
planen, ist eine erhöhte Vorsicht angebracht. "Die Anleiheemittenten
werden ihrer konservativen Linie voraussichtlich treu bleiben. Unsere
Analysten sehen jedoch bei jedem Titel genau hin, um aufkommende
Risiken rechtzeitig zu erkennen. So lassen sich Anleihen von hoher
Qualität sowie aussichtsreiche Anlageideen aufspüren", so Meade.

Das Fidelity Expertenteam suchte in jüngster Zeit verstärkt in
Osteuropa nach günstigen Investmentgelegenheiten. Das Volumen der von
osteuropäischen Unternehmen herausgegebenen Anleihen wächst rasant.
"Anleihen osteuropäischer Banken bieten viele langfristig
aussichtsreiche Investmentchancen. Eine Reihe von Kreditinstituten
aus Russland, Kasachstan und der Ukraine haben aufgrund der
steigenden Nachfrage nach Verbraucherkrediten einen wachsenden
Kapitalbedarf, den sie durch die Emission von Anleihen decken",
erklärte Meade. Dadurch steigt zwar die Vielfalt der
Anlagemöglichkeiten, aber auch die Notwendigkeit einer gezielten
Auswahl von Qualitätstiteln.

Für eine positive Entwicklung der osteuropäischen Anleihemärkte
spricht das Interesse westeuropäischer Großbanken an Übernahmen.
Durch die Zukäufe erschließen sich die Institute
Expansionsmöglichkeiten auf schnell wachsenden Märkten. Auch die
zahlreichen Verbesserungen bei den Ratings für osteuropäische Staaten
sowie die zunehmende Kreditnehmer-Bonität zahlreicher Banken
verleihen den Märkten Auftrieb. Die Zahl der Anleiheemittenten mit
hoher Kreditnehmer-Bonität (Investment Grade) steigt.

Anlegern steht der Fidelity Funds - Emerging Market Debt Fund
(ISIN LU0238203821) zur Verfügung, wenn sie auf einen weiteren
Aufschwung an den osteuropäischen Rentenmärkten setzen wollen. Der
Fonds investiert in hochverzinsliche Anleihen, die im Vergleich zu
Titeln aus etablierten Industrienationen ein leicht erhöhtes Risiko
aufweisen können. Der im Januar 2006 aufgelegte Fonds erzielte einen
erfolgreichen Start: Im seinem ersten Jahr bracht er Anlegern eine
Wertentwicklung von 6,9 Prozent (Stichtag: 31. Jänner 2007).

Fidelity International ist eines der weltweit führenden sowie
vielfach ausgezeichneten Fondsmanagement-Unternehmen, das privaten
und institutionellen Anlegern Investmentprodukte und
-dienstleistungen zur Verfügung stellt. Mit über 700 Fondsmanagern
und Analysten verfügt Fidelity über das größte
Investment-Expertenteam der Welt und ist an allen wichtigen
internationalen Finanzplätzen vertreten. Die österreichische
Niederlassung Fidelity Investments International in Wien betreut ein
Fondsvermögen von 1,9 Milliarden Euro (Stand: 31.12.2006).

Herausgeber: Fidelity Investments International, Schottenring 16,
1010 Wien

Rückfragehinweis:

Fidelity International
   Unternehmenskommunikation
   Jörg E. Allgäuer Telefon +49 61 73.5 09-38 70
   Dr. Sinan Y. Temelli Telefon +49 61 73.5 09-38 71
   Stefan Barkhausen Telefon +49 61 73.5 09-38 75
   Telefax +49 61 73.5 09-48 79
   mailto:[email protected]
   
   Österreich:
   Dirk Herrmann Telefon +43 664 222 20 88
   mailto:[email protected]
   
   oder
   
   Scholdan & Company AG
   Alexandra Berger-Vogel  Telefon +43 1 513 23 88-0
   mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SCO

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel