- 15.03.2007, 13:41:37
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Hirnhautentzündung: Lebensbedrohlich, aber man kann wirksam vorbeugen - AUDIO
Baierbrunn (OTS) - Den Unterschied zwischen Viren und Bakterien
kennen nicht wirklich viele Menschen. Er kann aber von entscheidender
Bedeutung sein, wenn es zum Beispiel um Meningitis bzw.
Hirnhautentzündung geht. Virale Infekte verlaufen meistens ohne
Spätfolgen, während bakterielle lebensbedrohlich sein können. Davon
sind vor allem Kinder betroffen.
Wie man die typischen Zeichen einer bakteriellen Meningitis bei
seinem Kind erkennen kann, erklärt Chefredakteurin Stefanie Becker
vom Apothekenmagazin "Baby und Familie":
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Das auffälligste Symptom ist die Nackensteifigkeit. Für Eltern ist
sie meist erkennbar, wenn sie ihr Kind das eigene Knie küssen lassen.
Schafft das Kind dies nicht oder mag es im Liegen erst gar nicht den
Kopf heben, ist das ein ernstes Warnsignal, dann sollte man sofort
den Kinderarzt holen oder ins Krankenhaus fahren. Auch hohes Fieber
und wenn die Kinder nichts essen oder trinken möchten, sind typische
Zeichen.
Das hört sich nicht nur gefährlich an, es kann auch
lebensbedrohlich sein. Wie stehen die Chancen, um eine
Hirnhautentzündung zu heilen?
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Wenn sie frühzeitig erkannt wird, ganz gut. Das Kind bekommt dann
sofort ein Antibiotikum, das über sieben bis vierzehn Tage gegeben
werden muss. Eine frühe Diagnose ist gerade bei Kleinkindern wichtig,
da die Erkrankung bei ihnen rasanter und schwerer verläuft.
Prävention wäre natürlich das Beste. Gibt es eine Möglichkeit,
Meningitis vorzubeugen?
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Ja. Gegen die wichtigsten Erreger können Impfungen schützen. Seit
Neuestem empfiehlt die Ständige Impfkommission, hier auch Kinder
gegen Pneumokokken und Meningokokken zu immunisieren. Sämtliche
Impfungen stehen während der ersten zwei Lebensjahren an. Am besten
fragen Eltern ihren Kinderarzt danach.
Diese Impfungen haben dazu beigetragen, dass bakterielle
Meningitis in Deutschland keine große Rolle mehr spielt. "Baby und
Familie" rät darum allen Eltern, sich schon bei den ersten
Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt über diese wichtigen Impfungen
zu informieren.
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Wort und Bild - Baby und Familie
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