- 14.03.2007, 16:37:15
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Vorrangige Straßen- und Schienenvorhaben in NÖ
LH Pröll führte Gespräche mit Minister Faymann
St. Pölten (NLK) - Die vorrangigen Infrastrukturvorhaben
Niederösterreichs standen heute im Mittelpunkt eines Gespräches
zwischen Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Infrastrukturminister
Werner Faymann im NÖ Landhaus. Im Rahmen dieses Gespräches wurden die
Standpunkte für verschiedene Projekte auf Schiene und Straße
erläutert. Vorhaben, die im von Minister Faymann bis Ende März
erstellten Rahmenplan Eingang finden sollen. Sowohl Pröll als auch
Faymann lobten im Anschluss in einem Pressegespräch das gute und
konstruktive Gesprächsklima.
Als eines der wichtigsten Vorhaben auf der Schiene nannte der
Landeshauptmann den weiteren raschen Ausbau der Westbahn zwischen
Wien und St. Pölten. Weitere Anliegen sind Pröll der Bau der
Güterzugumfahrung (GZU) St. Pölten, der rasche Ausbau der
Götzendorfer Schleife und des Marchegger Asts.
Neben dem Bau der Nord Autobahn A 5 - der Spatenstich erfolgte vor
wenigen Wochen - will der Landeshauptmann auch die Planungen für den
Bau bzw. Ausbau der Marchfeld Schnellstraße und der Waldviertel
Schnellstraße nördlich von Hollabrunn bis zur Staatsgrenze
vorantreiben. Ganz wichtig ist Pröll auch der Bau der Traisental
Schnellstraße S 34.
Pröll zeigte sich überzeugt, dass der Minister diese von
Niederösterreich forcierten Vorhaben "mit Ernsthaftigkeit in den
Rahmenplan einarbeiten wird". Der Semmering-Eisenbahntunnel spielte
laut Pröll wie auch Fayman in diesem Gespräch nur "eine
untergeordnete Rolle". Pröll: "Die Planungen werden gänzlich neu
gemacht; wir stehen hier bei der Stunde Null." Und Faymann ergänzte:
"Auch die ÖBB sind an einer Neuplanung interessiert."
Die Kosten für die derzeit in Bau wie auch in Planung befindlichen
Straßenbauvorhaben in Niederösterreich bezifferte Faymann mit jeweils
einer Milliarde Euro. Wichtig sei es nun, bei allen Straßen- und
Schienenvorhaben in Österreich "die Erwartungshaltung mit dem
Kassastand in Einklang zu bringen". Unter anderem würden sich durch
bessere Planungen 10 bis 20 Prozent der Kosten einsparen lassen.
Zukunft habe auch das Zusammenspiel von Schiene und Wasserstraße und
sorge zudem für Synergien, so Faymann. Die Kapazitätsauslastung der
Wasserstraße Donau liege derzeit bei maximal sechs Prozent, hielt
Pröll fest. Wichtig ist Faymann bei allen Vorhaben eine enge
Abstimmung zwischen dem Bund und den Ländern. Deshalb werde es
künftig weitere Gespräche geben, betonten Pröll und Faymann.
Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12163
http://www.noe.gv.at/nlk
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