- 14.03.2007, 11:45:19
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Wiener Grüne: Wie Gesamtschule funktionieren soll
Wien (OTS) - Die Gesamtschule sei zu einer ideologischen
Auseinandersetzung geworden, Argumente würden nicht diskutiert,
bedauerte GR Susanne Jerusalem am Mittwoch in einem Pressegespräch
der Wiener Grünen. Sie sprach sich entschieden für eine gemeinsame
Schule aus - davon ausgehend, dass Kinder unterschiedlich seien und
unterschiedliche Entwicklungen nehmen würden. Geändert gehöre nach
ihren Worten das derzeitige System der Bildungsstandards. Kinder
hätten zurzeit klare Vorgaben, zu einem gewissen Zeitpunkt "was und
wie viel können zu müssen". Jerusalem vertrat die Ansicht, dass
richtiges Individualisieren und die Auflösung der Jahresklassen der
richtige Weg wären. Dies könnte durch Mehrstufenklassen möglich
werden, wo flächenübergreifend gearbeitet werde. Dies unter
besonderer Berücksichtigung des Lernrhythmus und des Lerntempos eines
jeden Schülers und einer jeden Schülerin. Ein solches Modell ließe
sich mit einem geringen Mehraufwand an Lehrkräften bewerkstelligen.
Nach Abschluss der Pflichtschule sollte es dann eine
Bildungsempfehlung von Seiten der Schule geben.
Wie Jerusalem weiter ausführte, sollte es nicht mehr möglich
sein, dass ein Kind entgegen dem Wunsch der Eltern von einer Schule
zu einer anderen abgeschoben wird. Das System, jede Schule müsse mit
dem Kind "fertig werden", habe sich in Finnland bestens bewährt.
Abschließend regte sie eine österreichweite Bildungsreform an, Ziel
sollte eine verbesserte gemeinsame Ausbildung aller
Mittelsstufenlehrkräfte sein.
Weitere Informationen dazu: Grüner Klub im Rathaus, Tel.:
4000/81814, im Internet unter http://wien.gruene.at/ . (Schluss) ull/
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Peter Ullmann
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