Lkw Transit - Floridsdorfer BV Lehner: "Tonnagebeschränkung zwischen Stammersdorf und Strebersdorf wäre sinnvolle Lösung"

Wien (SPW-K) - "Der Lkw-Transitverkehr nimmt offenbar stärker zu, als ursprünglich befürchtet - das beweisen nicht nur die täglichen Erfahrungen vieler Floridsdorferinnen und Floridsdorfer, sondern auch eine aktuelle Studie der ASFINAG. Umso wichtiger ist der rasche Bau der Wiener Nordostumfahrung inklusive einer Donauquerung", erklärt der Floridsdorfer Bezirksvorsteher Ing. Heinz Lehner. Um die Bevölkerung von Stammersdorf und Strebersdorf kurzfristig vom Schwerverkehr zu entlasten, sei eine Tonnagebeschränkung auf der Dr. Nekowitsch Straße durchaus denkbar, ergänzt Lehner.

Die Durchfahrtssperre für Lkw über 3,5 Tonnen auf der Dr. Nekowitsch Straße wäre einfach zu kontrollieren, da entlang dieses Straße keine Betriebe angesiedelt sind, die eine Lkw-Zufahrt rechtfertigen würde. Lkw würden nach Strebersdorf weiterhin über die Brünner Straße und nach Strebersdorf über die Prager Straße bzw. über die Strebersdorfer Straße zufahren können. Zu Verkehrskonzepten für Strebersdorf wird am 21.März um 18 Uhr eine Bürgerversammlung im Hochhaus in der Rußbergstraße abgehalten.

Das plötzliche Interesse der Floridsdorfer ÖVP für dieses Projekt hat für den Floridsdorfer Bezirksvorsteher einen Hauch von Heuchelei:
noch vor kurzem hätten sich die Bezirks-Schwarzen für eine Tonnagebeschränkung auf der Rußbergstraße mitten in Strebersdorf kapriziert, jetzt ist es die Dr. Nekowitsch Straße, morgen vielleicht Brünner und Prager Straße. "Wo Populismus ist, da ist die Floridsdorfer ÖVP auch nicht weit. Ich würde mir mehr sachliche Diskussionen auf Basis von Expertenmeinungen wünschen und weniger politische Kleingeldwechslerei", sagt Heinz Lehner. Gleiches gilt auch für die Diskussion über eine Tonnagebeschränkung auf der Arbeiterstrandbadstraße. Dort ist derzeit eine Studie in Ausarbeitung, wo erhoben wird, wie viele Fahrzeuge - vor allem Lkw -tatsächlich jeden Tag fahren. (Schluss)

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