FPÖ präsentiert "Musikschul-Notpaket" für Wien

Wien (OTS) - Die Wiener Musikschulen würden seitens der Stadtregierung sträflich vernachlässigt, sagte der FPÖ Klubobmann GR DDr. Eduard Schock am Dienstag in einem Pressegespräch, dabei sei eine gediegene Musikausbildung für die Persönlichkeitsentwicklung unverzichtbar. Auch sei der Ruf Wiens als Musikmetropole gefährdet, die Wiener Musikhochschulen fänden kaum einheimischen Nachwuchs. Während in Oberösterreich 55.000 Kinder die Musikschulen besuchten, seien es in Wien nur 5.300. Auch beim Budget zeige sich das, Oberösterreich budgetiere 55 Millionen, Wien nur 14 Millionen.

Der Kultursprecher der FPÖ, GR Mag Harald Stefan, präsentierte ein Siebenpunkte Konzept: Es müsse ein Landesmusikschulgesetz erarbeitet werden, weiters müsse sicher gestellt sein, dass jedes Kind, das die Aufnahmsprüfung geschafft habe, auch einen Ausbildungsplatz erhalte. Gezielte Talenteförderung sei nötig, daher wäre verstärkter Einzelunterricht sinnvoll. Für sozial Schwache müssten Musikinstrumente zur Verfügung gestellt werden, die Budgetmittel müssten auf 55 Millionen pro Jahr ausgestockt werden und in den nächsten 5 bis 10 Jahren sollten 15.000 neue Schulplätze geschaffen werden.

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