NÖGKK-Hutter: Finanzierung aus einer Hand ja, wenn es die Krankenkassen machen!

St. Pölten (OTS) - Klare Ansage vom Vorsitzenden der ARGE KV und NÖGKK-Obmann KR Gerhard Hutter zum Thema Gesundheitsfinanzen: "Die Finanzierung des Gesundheitswesens soll weder privat erfolgen noch verstaatlicht werden. Daher bin ich für eine Beibehaltung des derzeitigen Systems. Wenn aber die Finanzierung aus einer Hand kommen soll, dann können das nur die Krankenkassen sein."

Hutter kontert damit den Ansagen vom Leiter der ÖVP-Perspektivengruppe für den Gesundheitsbereich, Mag. Wolfgang Sobotka, der laut der Zeitung "Die Presse" über ein Abweichen von der dualen Finanzierung zwischen Kassenfinanzierung und öffentlicher Hand nachdenkt. Stattdessen solle der Staat allein für die Finanzierung des Gesundheitswesens zuständig sein.

Hutter: "Ich will keine Verstaatlichung unseres Systems. Im Gegenteil: Wir zahlen schon jetzt nicht nur den niedergelassenen Bereich, sondern wir finanzieren auch noch einen großen Teil des Spitalswesens - und haben trotzdem im Bereich Krankenhäuser kein Mitspracherecht. Wenn Finanzierung aus einem Guss - dann nur über die Sozialversicherung."

Rückfragen & Kontakt:

NÖ Gebietkrankenkasse
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 050899-5122

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGK0001