- 07.03.2007, 17:33:38
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- OTS0361 OTW0361
Magna gibt Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2006 bekannt
Aurora, Kanada (ots/PRNewswire) - Die Magna International Inc.
(TSX: MG.A, MG.B, NYSE: MGA) meldete heute die Finanzergebnisse für
das vierte Quartal und das Jahr zum 31. Dezember 2006.
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QUARTAL ZUM JAHR ZUM
31. DEZEMBER 31. DEZEMBER
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2006 2005 2006 2005
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Umsatz US$ 6.368 US$ 5.854 US$ 24.180 US$ 22.811
Betriebsgewinn US$ 42 US$ 125 US$ 792 US$ 942
Nettogewinn US$ 29 US$ 83 US$ 528 US$ 639
Verwässerter
Gewinn je Aktie US$ 0,26 US$ 0,75 US$ 4,78 US$ 5,90
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Alle Ergebnisse werden in Mio. US-Dollar ausgewiesen, mit Ausnahme von
Beträgen je Aktie.
-------------------------------------------------------------------------JAHR ZUM 31. DEZEMBER 2006
Für 2006 weist das Unternehmen einen Umsatz von USD 24,2 Mrd. aus,
was einem Anstieg von 6 % gegenüber 2005 entspricht. Dieses höhere
Umsatzniveau wurde durch Steigerungen unserer Produktionsumsätze in
Nordamerika, Europa und den Sonstigen Regionen erzielt, sowie durch
höhere Umsätze aus der Komplettfahrzeugmontage und aus dem Bereich
Werkzeuge, Konstruktion und Sonstiges.
Während des Jahres 2006 stieg der durchschnittliche
Fahrzeugausstattungswert in US-Dollar gegenüber 2005 in Nordamerika
um 6 % und in Europa um 14 % an. Gegenüber 2005 ging im Jahr 2006
die nordamerikanische und europäische Fahrzeugproduktion um jeweils
2 % und 3 % zurück.
Der Umsatz aus der Komplettfahrzeugmontage legte 2006 um 7 % auf
USD 4, 4 Mrd. zu, verglichen mit USD 4,1 Mrd. im Jahr 2005.
Gleichzeitig konnten die Stückzahlen um 8 % auf ca. 248.000
Einheiten gesteigert werden.
Der Betriebsgewinn des Unternehmens belief sich 2006 auf USD 792
Mio., verglichen mit USD 942 Mio. im Jahr 2005, der Nettogewinn lag
2006 bei USD 528 Mio., verglichen mit USD 639 Mio. in 2005. Der
verwässerte Gewinn je Aktie belief 2006 sich auf USD 4,78,
verglichen mit USD 5,90 in 2005.
Im Jahr 2006 erwirtschaftete das Unternehmen liquide Mittel aus
Betriebstätigkeit in Höhe von USD 1,44 Mrd. vor Änderungen des nicht-
liquiditätswirksamen Betriebsvermögens und der Verbindlichkeiten
sowie USD 157 Mio. aus nicht-liquiditätswirksamem Betriebsvermögen
und Verbindlichkeiten. Das Gesamtinvestitionsvolumen belief sich
2006 auf USD 1 ,18 Mrd., darunter USD 793 Mio. für neu
hinzugekommenes Sachanlagevermögen, USD 284 Mio. für akquirierte
Tochtergesellschaften und eine Steigerung von USD 99 Mio. bei
Investitionen und sonstigen Vermögenswerten.
DREI MONATE ZUM 31. DEZEMBER 2006
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Das Unternehmen verzeichnete für das vierte Quartal zum 31.
Dezember 2006 Umsatzerlöse in Höhe von USD 6,4 Mrd. und damit im
Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres einen Anstieg um 9 %.
Dieses höhere Umsatzniveau wurde durch Steigerungen unserer
Produktionsumsätze in Europa und den Sonstigen Regionen erzielt,
sowie durch höhere Umsätze aus der Komplettfahrzeugmontage und dem
Bereich Werkzeuge, Konstruktion und Sonstiges, und wurde teilweise
durch einen Rückgang der nordamerikanischen Produktionsumsätze
ausgeglichen.
Während des vierten Quartals 2006 stieg der durchschnittliche
Fahrzeugausstattungswert in US-Dollar in Nordamerika und Europa
gegenüber dem Vergleichsquartal 2005 um jeweils um 5 % und um 24 %
an. Während des vierten Quartals 2006 ging die Fahrzeugproduktion in
Nordamerika und Europa gegenüber dem vierten Quartal 2005 jeweils um
8 %und 2 % zurück
Der Umsatz aus der Komplettfahrzeugmontage legte im vierten
Quartal 2006 um 19 % auf USD 1,25 Mrd. zu, verglichen mit USD 1,05
Mrd. im vierten Quartal 2005. Die Stückzahlen der
Komplettfahrzeugmontage entsprachen in etwa dem Vorjahresniveau.
Das Betriebsergebnis des Unternehmens lag in den drei Monaten zum
31. Dezember 2006 bei USD 42 Mio., verglichen mit USD 125 Mio. im
Quartal zum 31. Dezember 2005. Der Nettogewinn belief sich für das
vierte Quartal 2006 auf USD 29 Mio., verglichen mit USD 83 Mio. im
vierten Quartal 2005. Der verwässerte Gewinn je Aktie belief sich im
vierten Quartal 2006 auf USD 0, 26, verglichen mit USD 0,75 im
vierten Quartal 2005.
Das Unternehmen erwirtschaftete während der drei Monate zum 31.
Dezember 2006 aus seinen betrieblichen Aktivitäten vor Änderungen des
unbaren Betriebsvermögens und der Verbindlichkeiten Barmittel in Höhe
von USD 324 Mio. und generierte USD 474 Mio. aus unbarem
Betriebsvermögen und Verbindlichkeiten. Die gesamten
Investitionstätigkeiten beliefen sich im vierten Quartal 2006 auf
USD 320 Mio., einschliesslich USD 249 Mio. für zusätzliches
Anlagevermögen, USD 30 Mio. für die Übernahme von
Tochtergesellschaften und USD 41 Mio. für Investitionen und
zusätzliche sonstige Vermögenswerte.
WERTMINDERUNGSAUFWAND, UMSTRUKTURIERUNGSKOSTEN UND SONSTIGE
AUFWENDUNGEN UND GEWINNE
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Während der Geschäftsjahre zum 31. Dezember 2006 bzw. 2005
verbuchten wir eine Reihe von aussergewöhnlichen Posten, darunter
Wertminderungsaufwendungen im Zusammenhang mit Vermögenswerten mit
langer Lebensdauer und Goodwill, Umstrukturierungskosten im
Zusammenhang mit unserer Veranlagung unserer globalen
Betriebsstruktur und Betriebskapazität sowie andere besondere
Aufwendungen und Gewinne.
Für die Geschäftsjahre zum 31. Dezember 2006 bzw. 2005 betrug der
Gesamtnettoaufwand für aussergewöhnliche Posten vor Ertragsteuern und
Minderheitsbeteiligungen insgesamt jeweils USD 148 Mio. bzw. USD 145
Mio. Umgerechnet auf einen Betrag je Aktie betrug der
Gesamtnettoaufwand für aussergewöhnliche Posten in den Jahren 2006
und 2005 jeweils USD 1,04 und 1,05.
Für die vierten Quartale zum 31. Dezember 2006 bzw. 2005 betrug
der Gesamtnettoaufwand für aussergewöhnliche Posten vor
Ertragsteuern jeweils USD 91 Mio. bzw. USD 157 Mio. Umgerechnet auf
einen Betrag je Aktie betrug der Gesamtnettoaufwand für
aussergewöhnliche Posten in den vierten Quartalen 2006 und 2005
jeweils USD 0,73 und 1,07.
Eine detailliertere Betrachtung unserer konsolidierten
Finanzergebnisse für das vierte Quartal und das Jahr zum 31.
Dezember 2006 ist in der Managementerläuterung und Analyse der
Betriebsergebnisse und der finanziellen Situation, sowie in den
ungeprüften vorläufigen konsolidierten Abschlüssen und den Hinweisen
hierzu enthalten, die dieser Pressemeldung beigefügt sind.
DIVIDENDE
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Das Board of Directors erklärte gestern die Ausschüttung einer
Quartalsdividende für das Quartal zum 31. Dezember 2006 für die im
Umlauf befindlichen Aktien der Kategorie A mit nachrangigem
Stimmrecht sowie die Aktien der Kategorie B. Die Dividende in Höhe
von USD 0,19 je Aktie ist am 23. März 2007 an zum 13. März 2007
registrierte Aktionäre zahlbar.
Vince Galifi, Executive Vice President und Chief Financial Officer
des Unternehmens sagte: "Das schwierige Automobilumfeld während des
Jahres 2006 , vor allem in Nordamerika, hat sich auf unsere
Finanzergebnisse 2006 ausgewirkt. Wir sind davon überzeugt, dass
sämtliche Einsatzbereiche für liquide Mittel überprüft werden
sollten, um unsere starke Finanzposition angesichts des auch
weiterhin herausfordernden Umfelds der Branche wahren zu können. Die
Entscheidung unseres Boards, unsere Dividende aufgrund unserer
geringeren Rentabilität anzupassen, entspricht dieser Auffassung."
AKTUALISIERTER AUSBLICK 2007
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Für das Gesamtjahr 2007 erwartet des Unternehmen einen
konsolidierten Umsatz von USD 22,9 Mrd. bis USD 24,2 Mrd. Dieser
Wert basiert auf Produktionsmengen für Nutzfahrzeuge für das
Gesamtjahr 2007 von ca. 15,4 Mio. Einheiten in Nordamerika und ca.
15,5 Mio. Einheiten in Europa. Für das Gesamtjahr 2007 wird in
Nordamerika ein durchschnittlicher Ausstattungswert je Fahrzeug in
Höhe von USD 770 bis USD 800 erwarten. Für Europa geht das
Unternehmen von einem durchschnittlichen Ausstattungswert je
Fahrzeug von USD 375 bis USD 400 aus. In Europa erwarten wir
ausserdem für 2007 Umsätze aus der Komplettfahrzeugmontage in Höhe
von USD 3,5 Mrd. bis USD 3,8 Mrd.
Darüber hinaus werden für das Gesamtjahr 2007 Ausgaben für
Anlagevermögen zwischen USD 800 Mio. und USD 850 Mio. erwartet.
Für unseren Ausblick 2007 haben wir keine bedeutenden
Akquisitionen oder Verkäufe angenommen, sowie keine bedeutenden
Arbeitsunterbrechungen in unseren Hauptmärkten. Darüber hinaus haben
wir angenommen, dass die Wechselkurse für die häufigsten Währungen,
in denen wir geschäftlich tätig sind, im Verhältnis zum US-Dollar in
etwa den derzeitigen Wechselkursen entsprechen werden.
Wir sind der Automobilzulieferer mit der stärksten
Diversifizierung weltweit. Wir konstruieren, entwickeln und fertigen
fahrzeugtechnische Systeme, Baugruppen und Module bzw. Komponenten.
Wir planen und montieren ganze Fahrzeuge, hauptsächlich zum Verkauf
an Erstausrüster ("OEMs", Original Equipment Manufacturers) von PKW
und leichten Nutzfahrzeugen in Nordamerika, Europa, Asien,
Südamerika und Afrika. Unser Leistungsspektrum umfasst die
Entwicklung und Konstruktion, das Testen und Herstellen von
Fahrzeuginnenausstattungen und Sitzsystemen, Schliesssystemen,
Metallkarosserie- und Struktursystemen, Sicht- und technisierte
Glassystemen, Kunststoffkarosserieteilen, Beleuchtungs- und
Aussenausstattungssystemen, diversen Kraftübertragungs- und
Antriebssystemen, einfahrbare Hardtop- und Softtop-Dachsystemen sowie
die Konstruktion und Montage kompletter Fahrzeuge.
Wir beschäftigen ca. 83.000 Mitarbeiter in 229 Fertigungsbetrieben
und 62 Produktentwicklungs- und Technologiezentren in 23 Ländern.
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Das Unternehmen führt am Dienstag, den 27. Februar 2007, um 08:30
Uhr EST für interessierte Analysten und Aktionäre eine
Konferenzschaltung zur Diskussion der Ergebnisse des vierten
Quartals durch. Die Konferenzschaltung wird von Vincent J. Galifi,
Executive Vice-President und Chief Financial Officer abgehalten. Sie
erreichen diese Schaltung unter der Nummer 1-800-377-5794. Die
Nummer für Anrufer aus dem Ausland ist +1-416- 620-2415. Bitte wählen
Sie sich 10 Minuten vor Beginn der Schaltung ein. Wir werden
ausserdem einen Webcast der Konferenzschaltung unter www.magna.com
zur Verfügung stellen. Die Folienpräsentation zur Konferenzschaltung
wird ab Dienstagmorgen vor dem Anruf auf unserer Website verfügbar
sein.
Weitere Informationen erhalten Sie von Louis Tonelli,
Vice-President, Investor Relations, unter +1-905-726-7035.
Bei Fragen zur Telefonkonferenz wenden Sie sich bitte an die
Nummer +1- 905-726-7103.
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VORAUSSCHAUENDE AUSSAGEN
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Die vorausgegangene Erörterung enthält möglicherweise Aussagen,
die, so weit sie nicht historische Fakten wiedergeben,
"Forward-looking Statements" bzw. prognoseartige Aussagen im Sinne
anwendbarer Wertpapiergesetze sind. Zu den prognoseartigen Aussagen
zählen möglicherweise finanzielle und andere Vorhersagen sowie
Aussagen über unsere zukünftigen Pläne, Ziele und wirtschaftlichen
Leistungen sowie die Annahmen, die dem oben Genannten zugrunde
liegen. Prognoseartige Aussagen sind an Wörtern wie "kann", "würde",
"könnte", "wird", "wahrscheinlich", "voraussichtlich", "erwarten",
"glauben", "beabsichtigen", "planen", "prognostizieren",
"vorhersagen", "schätzen" und ähnlichen Ausdrücken zu erkennen.
Jegliche prognoseartigen Aussagen beruhen auf unseren Annahmen und
Analysen, die unter Berücksichtigung unserer Erfahrung und
unserer Wahrnehmung historischer Trends, aktueller Bedingungen
und voraussichtlicher zukünftiger Entwicklungen sowie sonstiger
Faktoren erfolgen, von denen wir meinen, dass sie unter den Umständen
angemessen sind. Es gibt jedoch eine Anzahl von Risiken, Annahmen und
Unwägbarkeiten, durch die es fraglich werden kann, ob die
tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen mit unseren Erwartungen
und Vorhersagen übereinstimmen. Unter anderem sind folgende Risiken,
Annahmen und Unsicherheiten zu beachten: rückläufige
Produktionsmengen und Änderungen der Nachfrage nach Fahrzeugen; eine
Verringerung der Produktionsmengen bestimmter Fahrzeuge wie z.B.
bestimmte leichte Nutzfahrzeuge; unser Unvermögen, die gestiegenen
Rohstoffkosten, etwa für Stahl und Harze, sowie Energiekosten
weiterzugeben; Änderungen von Wechselkursen; unsere Fähigkeit , die
von unseren Kunden geforderten Preiszugeständnisse auszugleichen;
unsere Fähigkeit, mit Lieferanten mit Betrieben in Niedriglohnländern
zu konkurrieren; Änderungen and der Zusammensetzung unseres Umsatzes
zwischen Rechtsgebieten mit hohen Steuersätzen und Gebieten mit
niedrigen Steuersätzen, sowie die Fähigkeit, steuerliche Verluste
voll geltend zu machen; weitere mögliche Steuerverbindlichkeiten;
die finanzielle Notlage einiger unserer Lieferanten und Kunden; das
Unvermögen unserer Kunden, ihre finanziellen Verpflichtungen uns
gegenüber zu erfüllen; unser Unvermögen, die Vorlaufkosten
vollständig einzufahren; Garantie- und Rückrufkosten; die
Terminierung von Materiallieferverträgen seitens unserer Kunden;
Produkthaftungsklagen, die unsere Versicherungsdeckung übersteigen;
Ausgaben in Zusammenhang mit der Umstrukturierung und
Rationalisierung einiger Betriebe; Wertminderungsaufwendungen;
unsere Fähigkeit, Übernahmekandidaten erfolgreich zu identifizieren
und die Übernahmen erfolgreich abzuschliessen und zu integrieren;
Risiken im Zusammenhang mit neuen Produkteinführungen,
Rechtsansprüche gegen uns; Risiken im Zusammenhang mit im Ausland
geführten Geschäften; Aktivitäten gewerkschaftlicher Organisation in
unseren Betrieben; Arbeitsniederlegungen und Auseinandersetzungen
hinsichtlich der Arbeitgeber-/ Arbeitnehmerbeziehungen; Änderungen
der Gesetzeslage sowie von Regierungsvorschriften; Kosten im
Zusammenhang mit der Erfüllung von Umweltgesetzen und -vorschriften;
mögliche Interessenkonflikte, an denen unser Hauptaktionär, der
Stronach Trust, beteiligt sind; und andere, in unserem Annual
Information Form bei der Wertpapieraufsichtsbehörde in Kanada sowie
in unserem Jahresbericht auf Formular 40-F bei der United States
Securities and Exchange Commission sowie nachrangigen Akten
eingereichten Faktoren. Bei der Bewertung prognoseartiger Aussagen
sollten die Leser insbesondere die verschiedenen Faktoren beachten,
durch die sich die tatsächlichen Ereignisse bzw. Ergebnisse
wesentlich von dem Ausgesagten unterscheiden können. Wir haben nicht
die Absicht, noch übernehmen wir eine Verpflichtung, zur
Aktualisierung oder Überprüfung von prognoseartigen Aussagen, um auf
nachfolgende Informationen, Ereignisse, oder Ergebnisse bzw.
Umstände zu reagieren, sofern dies nicht durch anwendbare
Wertpapiergesetze gefordert ist.
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Weitere Informationen über Magna erhalten Sie auf unserer Website
unter www.magna.com. Kopien der Finanzdaten und anderer öffentlich
eingereichter Dokumente sind im Internet im Canadian Securities
Administrators' System for Electronic Document Analysis and
Retrieval (SEDAR) verfügbar, auf das unter www.sedar.com zugegriffen
werden kann, sowie im United States Securities and Exchange
Commission's Electronic Data Gathering, Analysis and Retrieval
System (EDGAR), das unter www.sec.gov zur Verfügung steht.
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MAGNA INTERNATIONAL INC.
Lagebericht der Geschäftsleitung und Analyse der
Betriebsergebnisse und der finanziellen Situation
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Alle Ergebnisse in diesem Lagebericht der Geschäftsleitung und
Analyse der Betriebsergebnisse und der finanziellen Lage
("Lagebericht") sind in US- Dollar und alle Beträge in den Tabellen
sind in Millionen US-Dollar, mit Ausnahme der Beträge je Aktie und
der durchschnittlichen Dollar- Ausstattungswerte je Kraftfahrzeug,
die, falls nicht anders angegeben, in USD sind. Wenn Begriffe wie
"wir", "uns" "unser" oder "Magna" auftauchen, beziehen wir uns,
falls es der Kontext nicht anders gebietet, auf die Magna
International Inc. und deren Tochtergesellschaften sowie gemeinsam
geführte Unternehmenseinheiten.
Dieser Lagebericht sollte zusammen mit dem dieser Pressemitteilung
beigefügten ungeprüften vorläufigen konsolidierten Abschluss für das
Quartal und das Jahr zum 31. Dezember 2006, sowie mit dem geprüften
Konzern- Jahresabschluss und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr
zum 31. Dezember 2005 gelesen werden, die beide Teil des
Geschäftsberichts 2005 für die Aktionäre sind. Der ungeprüfte
Zwischenbericht für das Quartal und das Jahr zum 31. Dezember 2006
und der geprüfte Konzernjahresabschluss zum 31. Dezember 2005 wurden
jeweils in Übereinstimmung mit den in Kanada allgemein anerkannten
Rechnungslegungsgrundsätzen (kanadische GAAP) erstellt.
Dieser Lagebericht wurde am 26. Februar 2007 erstellt.
ÜBERBLICK
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Wir sind führender globaler Zulieferer von technologisch
hochentwickelten fahrzeugtechnischen Systemen, Baugruppen, Modulen
und Komponenten. Wir verfolgen eine Konzernpolitik der funktionalen
und betrieblichen Dezentralisierung. Wir führen unsere Betriebe
durch Abteilungen, die als autonome Geschäftseinheiten innerhalb
vordefinierter Richtlinien arbeiten. Zum 31. Dezember 2006 hatten
wir 229 Produktionsabteilungen und 62 Produktentwicklungs- und
Technikzentren in 23 Ländern. Wir konstruieren, entwickeln und
fertigen fahrzeugtechnische Systeme, Baugruppen und Module bzw.
Komponenten. Wir planen und montieren ganze Fahrzeuge, hauptsächlich
zum Verkauf an Erstausrüster ("OEMs", Original Equipment
Manufacturers) von PKW und leichten Nutzfahrzeugen in Nordamerika,
Europa, Asien, Südamerika und Afrika. Unsere Produktkapazitäten
umspannen eine Reihe der wichtigsten fahrzeugtechnischen Bereiche,
darunter: Innenausstattung; Sitze; Schliesssysteme;
Metallkarosserie- und Struktursysteme; Sicht- und technisierte
Glassysteme; Elektronik; Kunststoffkarosserie-, Beleuchtungs- und
Aussenverkleidungssysteme; verschiedene Kraftübertragungs- und
Antriebssysteme sowie einfahrbare Hardtop- und Softtopdachsysteme und
die Konstruktion und Montage kompletter Fahrzeuge.
Im Verlauf des Jahres 2005 schlossen wird die Reprivatisierung
unserer zuvor börsennotierten Tochtergesellschaften ab: Tesma
International Inc. ("Tesma"); Decoma International Inc. ("Decoma");
sowie Intier Automotive Inc. ("Intier") (die "Privatisierungen").
Die Privatisierungen ermöglichten uns eine Verbesserung der
strategischen Ausgangsposition, insbesondere hinsichtlich der
Entwicklung von Fahrzeugmodulen, die unsere traditionellen
Produktlinien betreffen, sowie die verbesserte Nutzung unserer
vielschichtigen fachlichen Kompetenzen, insbesondere bei der
Komplettfahrzeugmontage, sowie die Erzielung zahlreicher weiterer
Effizienzen.
Wir haben unsere Betriebe geografisch in Nordamerika, Europa und
Sonstige Regionen (hauptsächlich Asien und Südamerika) gruppiert. Ein
Co- Chief Executive Officer leitet das Management in jeweils zwei
unserer Primärmärkte Nordamerika und Europa. Die Rolle des
nordamerikanischen und europäischen Managementteams besteht darin,
unsere Interessen wahrzunehmen und so für koordinierte Massnahmen
der verschiedenen Produkteinsatzmöglichkeiten zu sorgen. Zusätzlich
zu den Beziehungen zu Schlüsselkunden, Lieferanten und
Regierungsvertretern, die unsere regionalen Managementteams pflegen,
lenken sie auch zentral die wichtigsten Aspekte unserer Betriebe.
Dabei lassen sie unseren Abteilungen durch unsere dezentrale
Struktur genügend Flexibilität, um eine unternehmerische Umgebung zu
nähren.
Unser Erfolg hängt primär von den Mengen der nordamerikanischen
und europäischen PKW-Produktion bzw. Produktion leichter
Nutzfahrzeuge sowie dem relativen Ausstattungsanteil in den
verschiedenen Fahrzeugprogrammen ab . Die OEM-Produktionsmengen in
den verschiedenen Regionen werden zudem von Faktoren beeinflusst,
die von Region zu Region unterschiedlich sind, unter anderem von der
allgemeinen Konjunkturlage, der politischen Situation, den
Zinssätzen, den Energie- und Kraftstoffpreisen, internationalen
Konflikten, Probleme mit Gewerkschaften, regulatorischen
Anforderungen, Handelsvereinbarungen, Infrastruktur-,
Gesetzesänderungs- und Emissions- bzw. Sicherheitsprobleme. Eine
Reihe anderer Faktoren, die unter "Branchentrends und -risiken"
erörtert werden, können ebenfalls unseren Erfolg beeinträchtigen,
darunter Dinge, wie relative Währungskurse, Rohstoffpreise,
Preisdruck seitens unserer Kunden, die Finanzlage unseres
Zuliefererstammes und Wettbewerb seitens der Hersteller in
Billiglohnländern.
HÖHEPUNKTE
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Für 2006 weist das Unternehmen einen Umsatz von USD 24,2 Mrd. aus,
was einem Anstieg von 6 % gegenüber 2005 entspricht. Dieses höhere
Umsatzniveau wurde durch einen Anstieg des durchschnittlichen
US-Dollar Werts der Ausstattung pro Fahrzeug in Nordamerika und in
Europa von jeweils 6 % und 14 %, sowie durch höhere
Produktionszahlen in den Sonstigen Regionen und höhere Umsätze aus
der Komplettfahrzeugmontage und aus dem Bereich Werkzeuge,
Konstruktion und Sonstiges erzielt.
Diese Anstiege wurden teilweise durch einen Rückgang der
Fahrzeugproduktionsniveaus in Nordamerika und Europa von jeweils 2 %
und 3 % ausgeglichen. Vor allem aber verringerte unser grösster
OEM-Kunde in Nordamerika seine Fahrzeugproduktion signifikant,
insbesondere bei den leichten Nutzfahrzeugprogrammen des Kunden.
Obgleich die nordamerikanischen Fahrzeugproduktionszahlen 2006
insgesamt um 2 % im Vergleich zu 2005 zurückgingen, sanken die
Produktionsmengen an leichten Nutzfahrzeugen bei General Motors
("GM") um 6 %, bei Ford um 18 % und bei Chrysler um 10 %. Diese
Rückgänge waren im zweiten Halbjahr 2006 besonders stark ausgeprägt.
Programme für leichte Nutzfahrzeuge gingen bei GM, Ford und Chrysler
jeweils um 14 %, 28 % und 13 % zurück, während die nordamerikanischen
Fahrzeugproduktionsmengen um 7 % sanken.
Dieser Produktionsrückgang ist auf eine Reihe von Faktoren
zurückzuführen, die auch weiterhin unsere wichtigsten Kunden in
Nordamerika beeinflusst, darunter der Rückgang des Marktanteils,
grosse Lagerbestände bei bestimmten Fahrzeugprogrammen sowie eine
Verschiebung des Endverbraucherverhaltens weg von leichten
Nutzfahrzeugen. Die verringerten Produktionsmengen bei unseren
grössten OEM-Kunden, insbesondere bei bestimmten leichten
Nutzfahrzeugen, hatten deutliche Auswirkungen auf unsere Umsätze und
Gewinne, da unser Ausstattungsanteil bei einer Reihe dieser
Programme über unserem durchschnittlichen Ausstattungswert pro
Fahrzeug in Nordamerika liegt.
Der Betriebsgewinn sank für 2006 um 16 % oder USD 150 Mio. auf USD
792 Mio., verglichen mit USD 942 Mio. in 2005. Unter Ausschluss der
2006 und 2005 ausgewiesenen aussergewöhnlichen Posten (siehe unten
unter "Aussergewöhnliche Posten") ging der Betriebsgewinn 2006 um
USD 147 Mio. oder 14 % zurück. Der Rückgang des Betriebsgewinns
unter Ausschluss der aussergewöhnlichen Posten ist primär die Folge
einer deutlich schlechteren Leistung des Grossteils unserer Werke
für Innenausstattungssysteme, von betrieblichen Ineffizienzen und
anderen Kosten bei bestimmten Werken, von Kosten im Zusammenhang mit
der Einstellung der Minivan Programme für den Ford Freestar und den
Mercury Monterey, einer Rückstellung im Wert der minimalen
erforderlichen Zahlung gemäss des Eigenkapital- und
Gewinnbeteiligungsplan für Mitarbeiter ("Employee Equity and Profit
Participation Program", "EEPPP"), von niedrigeren Umsätzen aus
bestimmten Programmen mit höheren Ausstattungswerten, sowie von
inkrementellen Preiszugeständnissen an Kunden. Diese Faktoren wurden
teilweise durch zusätzliche Margen, die mit neuen Programmen, die
während oder nach 2005 eingeführt wurden, erzielt wurden, sowie
durch niedrigere Garantiekosten, höhere Margen auf grössere
Produktionsmengen für bestimmte Montageprogramme , die Übernahme der
CTS Fahrzeug-Dachsysteme GmbH, Bietigheim-Bissingen ("CTS"), und die
Schliessung bestimmter Divisionen mit schwächerer Leistung, bei
denen Verluste aufliefen, während oder nach dem Jahr 2005
ausgeglichen.
Der Nettogewinn sank für 2006 um 17 % oder USD 111 Mio. auf USD
528 Mio ., verglichen mit USD 639 Mio. in 2005. Unter Ausschluss der
2006 und 2005 ausgewiesenen aussergewöhnlichen Posten (siehe unten
unter "Aussergewöhnliche Posten") ging der Nettogewinn 2006 um 15 %
oder USD 110 Mio. zurück. Der Rückgang des Nettogewinns ohne
Berücksichtigung ausserordentlicher Posten war vor allem auf den
niedrigeren Betriebsgewinn (ohne Berücksichtigung ausserordentlicher
Posten) zurückzuführen und wurde durch niedrigere Ertragssteuern
(ohne Berücksichtigung ausserordentlicher Posten) und niedrigeren
Aufwand für Minderheitsbeteiligungen teilweise ausgeglichen. Die
Ertragsteuern waren trotz des negativen Einflusses einer
nachteiligen Steuerentscheidung niedriger (siehe unten unter
"Ertragsteuern").
Der verwässerte Gewinn je Aktie ging 2006 um 19 % bzw. USD 1,12
auf USD 4,78 zurück, verglichen mit USD 5,90 im Jahr 2005. Die in
2006 und 2005 ausgewiesenen ausserordentlichen Posten
herausgerechnet (siehe "Ausserordentliche Posten" unten), nahm der
verwässerte Gewinn je Aktie um 16 % bzw. USD 1,13 ab. Grund hierfür
ist vor allem der Rückgang des Nettogewinns (ohne Berücksichtigung
ausserordentlicher Posten), sowie ein Anstieg der gewichteten
durchschnittlichen Anzahl von Aktien einschliesslich
Umtauschrechten, die sich 2006 im Umlauf befanden, vor allem
aufgrund der Ausgabe von Aktien der Kategorie A mit nachrangigem
Stimmrecht nach Abschluss der Privatisierungen in 2005.
Ausserordentliche Posten
Während der Geschäftsjahre 2006 und 2005 wurden die folgenden
aussergewöhnlichen Posten ausgewiesen:
2006 2005
----------------------------- ----------------------------
Verwäss. Verwäss.
Betriebs- Netto- Gewinn Betriebs- Netto- Gewinn
gewinn gewinn je Aktie gewinn gewinn je Aktie
-------------------------------------------------------------------------
Wertminderungs-
aufwand(1) US$ (54)US$ (46)US$ (0,41)US$ (131)US$ (98)US$ (0,90)
Restrukturierungs-
aufwand(2) (77) (65) (0,58) (59) (48) (0,44)
Verkauf von
Anlagen(3) (17) (15) (0,14) 16 10 0,09
Zukünftige Steuer-
rückerstattung(5) - 10 0.09 - - -
Aufwand im
Zusammenhang
mit
MG Rover(4) - - - (15) (13) (0,12)
Vergleichs-
gewinn(5) - - - 26 16 0,15
Fremd-
währungs-
gewinn(5) - - - 18 18 0,17
-------------------------------------------------------------------------
Summe aussergewöhnliche
Posten US$ (148)US$ (116)US$ (1,04)US$ (145)US$ (115)US$ (1,05)
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------(1) Wertminderungsaufwand
In Verbindung mit unserer jährlichen
Goodwill-Wertminderungsanalyse und der Betrachtung anderer
Indikatoren von langlebigen Vermögenswerten bei bestimmten
Betrieben, haben wir die folgenden Wertminderungsaufwendungen
verbucht:
2006 2005
------------------------ ------------------------
Betriebs- Netto- Betriebs- Netto-
gewinn gewinn gewinn gewinn
---------------------------------------------------------------------
(a) Wertminderung
langlebiger
Vermögenswerte:
Europa US$ 41 US$ 38 US$ 89 US$ 63
Nordamerika 13 8 21 14
(b) Verminderung des
Goodwills:
Europa - - 21 21
---------------------------------------------------------------------
US$ 54 US$ 46 US$ 131 US$ 98
---------------------------------------------------------------------
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(a) Wertminderung langlebiger VermögenswerteEuropa
Während des Jahres 2006 verbuchten wir aufgrund von
wiederkehrenden Verlusten, für die prognostiziert wurde, dass sie
aufgrund des bestehenden Umsatzniveaus und der beschränkten
Wachstumsaussichten anhalten würden, Wertminderungen auf
Vermögenswerte in Höhe von USD 41 Mio. im Zusammenhang mit
bestimmten Aktiva und Anlagen. Die folgenden Wertminderungen auf
Vermögenswerte wurden verbucht:
Deutschland (Aussenverkleidung) US$ 18
Österreich (Antriebssysteme) 11
Grossbritannien (Innenausstattungen) 8
Tschechische Republik (Sitzsysteme) 2
Spanien (Innenausstattungen) 2
-----------------------------------------------------------------
US$ 41
-----------------------------------------------------------------
-----------------------------------------------------------------Während des Geschäftsjahres 2005 verbuchten wir in Europa
Wertminderungen in Höhe von USD 89 Mio. in Verbindung mit bestimmten
Aussenteilewerken im Vereinigten Königreich, Belgien und Deutschland
sowie mit einem Schliesssystemwerk in der Tschechischen Republik.
Nordamerika
Während des Jahres 2006 haben wir Probleme im Zusammenhang mit
Innenausstattungswerken in den USA festgestellt, zu denen
prognostizierte Verluste während unserer gesamten
Geschäftsplanungsperiode aufgrund der bestehenden und
prognostizierten Umsatzniveaus zählen. Daher wurden Wertminderungen
in Höhe von USD 13 Mio. im Zusammenhang mit bestimmten Aktiva in
diesen Werken verbucht.
Während des Jahres 2005 verbuchten wir Wertminderungen von
21 Mio. USD in Verbindung mit einem Aussenteilewerk in Kanada und
bestimmten Antriebsstrangwerken in den USA.
(b) Verminderung des Goodwills
Gemeinsam mit der jährlichen Geschäftsplanung haben wir auch eine
Analyse der Wertminderung des Firmenwertes ("Goodwill") erstellt Als
Ergebnis dieser Analyse wurde 2006 keine Wertminderungsbelastung auf
den Firmenwert verbucht. 2005 wurde ein Aufwand in Höhe von USD 21
Mio. für die Wertminderung des Goodwills für unser Aussenteilewerk
in Europa verbucht.
(2) Umstrukturierungskosten
Europa
In Europa beliefen sich die Umstrukturierungskosten 2006 insgesamt
auf USD 43 Mio., verglichen mit USD 33 Mio. in 2005. Für die geplante
Schliessung eines Spiegelwerks in Irland wurde eine Belastung in Höhe
von USD 24 Mio. ausgewiesen, für die Schliessung eines Werks für
Aussenverkleidung in Belgien wurde eine weitere Belastung in Höhe von
USD 11 Mio. verbucht.
2005 hingen die Umstrukturierungskosten vor allem mit
Abfindungskosten für ein Spiegelfertigungswerk in Irland, ein
Aussenteilefertigungswerk in Belgien und ein Technikzentrum in
Frankreich zusammen.
Nordamerika
In Nordamerika beliefen sich die Umstrukturierungskosten 2006
insgesamt auf USD 34 Mio., verglichen mit USD 21 Mio. in 2005.
Insbesondere wurde eine Belastung in Höhe von USD 22 Mio. für eine
Vereinbarung mit Mitarbeitern im Zusammenhang mit Entlassungen bei
einem Werk für Antriebssysteme in den USA ausgewiesen. Die
verbleibenden Restrukturierungs - und Rationalisierungsbelastungen
hingen vornehmlich mit bestimmten Antriebs- und Sitzwerken in den
USA zusammen.
Die Umstrukturierungskosten im Geschäftsjahr 2005 standen primär
im Zusammenhang mit Abfindungsaufwendungen, die in der Folge der
Reprivatisierungen und der Zusammenlegung und/oder Schliessung
bestimmter Aussenteile-, Antriebsstrang- und Stanzwerke in Kanada
und den USA entstanden sind.
Für 2007 erwarten wir weiterer Umstrukturierungs- und
Rationalisierungskosten.
(3) Verkauf von Anlagen
Während des Geschäftsjahres 2006 konnten wir zwei Vereinbarungen
für den Verkauf von zwei Antriebsstrangwerken mit schwacher Leistung
abschliessen. Dies führte bei Veräusserung der Werke zu Verlusten von
jeweils USD 12 Mio. und USD 5 Mio. in Europa und Nordamerika. Während
des Geschäftsjahres 2005 wiesen wir einen Gewinn in Höhe von USD 16
Mio. auf den Verkauf eines nicht zentralen Werks für Sitzkomponenten
in Nordamerika aus.
(4) MG Rover
Im April 2005 wurde die MG Rover Group Limited ("MG Rover") unter
Konkursverwaltung gestellt, ähnlich dem nach Chapter 11 in den USA
erfolgenden Konkursabwicklungsverfahren (siehe "Die Situation von MG
Rover "). In der Folge wiesen wir 2005 USD 15 Mio. an Aufwendungen im
Zusammenhang mit unseren Vermögenswerten und Lieferverpflichtungen
für MG Rover aus.
(5) Sonstige ausserordentliche Posten
Während des Jahres 2006 wiesen wir ein zukünftiges Steuerguthaben
in Höhe von USD 10 Mio. aufgrund einer Reduzierung der zukünftigen
Ertragssteuersätze in Kanada aus.
Während des Jahres 2005 wurden die folgenden aussergewöhnlichen
Posten verbucht:
- der Erhalt von USD 26 Mio., die uns im Rahmen eines im Jahr
1998 von uns begonnen Rechtsstreits über schadhafte Materialien, die
von einem Lieferanten während eines Immobilienprojekts installiert
wurden, vom Gericht zugesprochen wurden; und
- ein Gewinn in Höhe von USD 18 Mio. durch Wechselkursänderungen,
der bei der Rückführung von Geldbeträgen aus Europa verzeichnet
wurde.
Wichtige Errungenschaften
Während des Jahres 2006 konnten neben der Bewältigung der
bedeutenden Herausforderungen, vor denen die Lieferanten der
Automobilbranche stehen, die folgenden Erfolge erzielt werden:
Anhaltende geographische Diversifizierung
Wir haben die Erweiterung unserer Präsenz ausserhalb unserer
herkömmlichen Märkte in Nordamerika und Europa fortgesetzt. Der
Produktionsumsatz in den Sonstigen Regionen stieg 2006 um 57 % auf
USD 269 Mio. an und hat sich seit 2004 fast verdoppelt. Aufgrund
unserer anhaltenden Investitionen in Märkte wie China, Korea und
Indien erwarten wir für die nächsten Jahre ein anhaltendes Wachstum
unseres Umsatzes in den Sonstigen Regionen. Darüber hinaus
investieren wir auch weiter in Zentral- und Osteuropa und suchen
dort nach geschäftlichen Gelegenheiten, um unsere Präsenz global
auszudehnen.
J.D. Power Award
Das Fahrzeugmontagewerk von Magna Steyr in Graz, Österreich, wurde
mit dem J.D. Power Gold Plant Quality Award für Europa
ausgezeichnet. Dies ist das erste Mal, dass ein Automobilzulieferer
mit diesem Preis ausgezeichnet wurde. Die Auszeichnung stellt eine
Anerkennung dar, dass unser Werk in Graz verglichen mit anderen
europäischen Montagewerken Fahrzeuge mit der niedrigsten Anzahl von
Fehlern produziert. Dies ist eine ausserordentliche Leistung, wenn
die Komplexität berücksichtigt wird, die die Montage von acht
verschiedenen Fahrzeugen für drei verschiedene Kunden an einem
einzigen Montagestandort darstellt.
Akquisition von Car Top Systems
Im Februar 2006 haben wir CTS von der Porsche AG erworben. CTS ist
einer der weltweit führenden Hersteller von versenkbaren Hardtops und
Softtop-Dachsystemen. Dies ist ein Produktbereich, von dem wir
glauben, dass er erhebliches Wachstumspotenzial aufweist. Die
Übernahme ermöglicht es uns, unsere aktuellen Schliesssystem- und
Komplettfahrzeugmontagekapazitäten optimal einzusetzen, um die
Angebote für unsere Kunden zu verbessern.
Investition in Shin Young Metal
Wir haben einen Anteil von 41 % an Shin Young Metal Ind. Co.
("Shin Young"), einem Lieferanten grosser Stanzteile, geschweissten
Baugruppen und Werkzeugen mit Firmensitz in Korea, übernommen. Shin
Young betreibt fünf Fertigungsstandorte in Korea und ist ein Tier-1
Lieferant für Hyundai. Hyundai und Shin Young besitzen ausserdem ein
gemeinsames Werk in Alabama. Wir erwarten, dass uns diese
Investition aufgrund der anhaltenden globalen Expansion von Hyundai
Möglichkeiten für neues Geschäft bieten könnte, sowohl in Korea als
auch weltweit.
Ford World Excellence Awards
Sechs unserer betrieblichen Sparten haben den Ford Motor Company
World Excellence Awards für beispielhafte Leistungen erhalten. Von
den insgesamt 60 World Excellence Awards, die an die globalen
Lieferanten Fords verliehen wurden, konnte kein anderer Lieferant
gleich sechs Auszeichnungen gewinnen.
Toledo Lackwerk
Wir haben mit der Chrysler Group in ihrem Lieferantenparkprojekt
in Toledo, Ohio, zusammengearbeitet. Unsere Magna
Steyr-Geschäftseinheit verwaltet und betreibt das Lackwerk des neuen
Montagewerks Toledo South der Chrysler Group, die 2006 die
Produktion für den 2007 Jeep Wrangler aufnahm. Der Betrieb des
Lackwerks verstärkt unsere Beziehung mit Chrysler bei der
Herstellung vollständiger Fahrzeuge und verstärkt die Fähigkeiten
Magna Steyrs in Nordamerika.
BRANCHENTRENDS UND -RISIKEN
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Während der letzten Jahre hatten eine Anzahl von Trends einen
bedeutenden Einfluss auf die weltweite Kfz-Branche, darunter:
- das Wachstum asiatischer OEMs in Nordamerika und Europa und
Rückgang der Marktanteile bei bestimmten Kunden in unseren
traditionellen Märkten;
- Erhöhter Druck auf die Zulieferer von fahrzeugtechnischen
Komponenten durch OEMs zur Übernahme von zusätzlichen Kosten und zur
Reduzierung der Preise, mitunter durch rückwirkende
Preisreduktionen;
- erhöhte Preise für Rohstoffe, wie z.B. Stahl und Harz, sowie
Energiekosten;
- Verschlechterung der Finanzlage des Lieferantenstamms und
bestimmter OEMs;
- Wachstum der Automobilindustrie in China, Korea, Indien und
weiteren asiatischen Ländern sowie in Teilen Osteuropas; Abwanderung
der Fertigung in diese Billiglohnländer;
- zunehmende Konstruktionsfähigkeiten erforderlich, um neue
Aufträge für komplexere Systeme und Module zu gewinnen;
- zunehmende Auslagerung grösserer Module;
- zunehmende Verbreitung von Fahrzeugen, die von weltweit
verbreiteten, in hoher Stückzahl produzierten Fahrzeugplattformen
abgeleitet sind; und
- zunehmende Anzahl an Kunden und zunehmende Kundennachfrage nach
leichteren Fahrzeugen mit effizientem Benzinverbrauch, zusätzlichen
Sicherheitsfunktionen, erhöhtem Komfort, Bequemlichkeit,
Raumoptimierungsmerkmalen, alternativen Kraftstoffsystemen und
fortschrittlichen Elektroniksystemen.
Es folgen einige der grösseren Risiken, die unsere Fähigkeit
beeinträchtigen könnten, unsere gewünschten Ergebnisse zu erzielen:
- Die globale Kfz-Industrie ist durch die Konjunktur bedingt,
und die Verbrauchernachfrage nach Automobilen ist sensibel in Bezug
auf Veränderungen bestimmter konjunktureller und politischer
Bedingungen, einschliesslich Zinssätzen, Energiepreisen sowie
internationalen Konflikten (einschliesslich terroristischer
Anschläge). Umsatz und Produktionsmengen im Bereich der
Automobilindustrie können von weiteren Faktoren beeinflusst werden,
darunter Probleme im Zusammenhang mit gewerkschaftlich organisierten
Mitarbeitern, gesetzliche Vorschriften und Handelsvereinbarungen. In
Nordamerika ist die Automobilindustrie von deutlichen
Überkapazitäten, starker Konkurrenz und wichtigen Pensions- und
durch sonstige Vergünstigungen hervorgerufenen Kosten für ehemalige
Mitarbeiter innerhalb der nationalen OEMs geprägt. In Europa ist die
Marktstruktur relativ fragmentiert und zeichnet sich ebenfalls durch
bedeutende Überkapazitäten und starken Wettbewerbsdruck aus. Infolge
dieser Situation und anderen Faktoren haben einige unserer Kunden
derzeit oder in der Zukunft unter verringerter Nachfrage der
Endverbraucher nach Fahrzeugen und infolgedessen unter künftig
verringerter Produktionsmengen zu leiden. Ein Rückgang der
Fahrzeugproduktion für jeden unserer wichtigen Kunden kann sich
immer negativ auf unsere Rentabilität auswirken.
- Steigende Krankenversicherungs-, Pensions- und sonstige
Leistungskosten für Betriebsrentner beeinträchtigen in erheblichem
Masse die Rentabilität und Konkurrenzfähigkeit mehrerer
nordamerikanischer und europäischer Kfz-Hersteller und
Automobilzulieferer. Steigende Rohstoffpreise, u.a. für Stahl und
Harze, und Energiekosten wirken sich ebenfalls negativ auf OEMs und
Automobilzulieferer aus. Sonstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen,
etwa die gestiegenen Benzinpreise, haben den Verkauf bestimmter
Modelle ungünstig beeinflusst bzw. könnten ihn beeinflussen. Dies
betrifft beispielsweise den Verkauf von Oberklassen-SUVs (Sport
Utility Vehicles) und leichten Nutzfahrzeugen. Alle diese
Bedingungen könnten, zusammen mit einem Rückgang der Marktanteile,
für die Finanzlage einiger unserer Kunden bedrohlich sein und zu
weiterem Preisdruck auf uns und uns somit grösserem Kreditrisiko
aussetzen. Für den Fall dass unsere Kunden ihren finanziellen
Verpflichtungen nicht nachkommen oder Schutz vor ihren
Gläubigerbanken suchen, können uns zusätzliche Aufwendungen infolge
eines solchen Kreditengagements entstehen. Dies kann sich in
erheblichem Masse nachteilig auf unsere Rentabilität und Finanzlage
auswirken.
- Obwohl wir Teile an fast alle führenden OEMs liefern, erzielen
wir den Grossteil unserer Umsätze mit vier OEMs, von denen zwei von
Kredit- Rating Agenturen als wenig investitionswürdig eingestuft
werden. Wir versuchen, die Diversifizierung unseres Kundenstamms
weiter voranzubringen. Besonderes Augenmerk gilt dabei der
Steigerung unserer asiatischen Geschäfte mit in Asien ansässigen
OEMs. Ein Rückgang der Gesamtproduktionsmenge von einem unserer vier
grössten Kunden könnte sich ungünstig auf unsere Rentabilität
auswirken, insbesondere, wenn wir nicht in der Lage sind, unseren
Kundenstamm weiter zu diversifizieren. Hinzu kommt, dass wir zwar
Teile für eine breite Palette von in Nordamerika und Europa
hergestellten Fahrzeugen liefern, jedoch nicht für alle produzierten
Fahrzeuge. Die Anzahl und der Wert der Teile sind auch unter den
Fahrzeugen , für die wir Teile liefern, nicht gleich verteilt.
Veränderungen der Marktanteile bestimmter Fahrzeuge (einschliesslich
Verlagerungen weg von Fahrzeugen, die wir montieren) oder die
frühzeitige Kündigung, der Verlust oder die Nachverhandlung von
Konditionen oder eine Verzögerung in der Implementierung eines
bedeutenden Herstellungs- oder Montagevertrags könnten einen
negativen Effekt auf unsere Rentabilität haben.
- Wir hängen vom Outsourcing von Komponenten, Modulen und
Baugruppen sowie von vollständigen Fahrzeugen durch OEMs ab. Der
Grad des von OEMs betriebenen Outsourcings hängt von einer Vielzahl
von Faktoren ab, zu denen u.a. relative Kosten, Qualität und
zeitnahe Produktion durch Lieferanten im Vergleich zu OEMs,
Kapazitätsauslastung und Tarifbeziehungen zwischen OEMs, ihren
Mitarbeitern und Gewerkschaften zählen. Im Falle des Outsourcings der
vollständigen Fahrzeugmontage hängt der Grad des betriebenen
Outsourcings, neben den bereits genannten Faktoren, vor allem von
den ungenutzten Kapazitäten in den Montagewerken der OEMs ab. Ein
Rückgang des von OEMs betriebenen Outsourcings oder der Verlust
bedeutender Produktions- oder Montageprogramme könnte einen
bedeutenden negativen Effekt auf unsere Rentabilität haben, wenn es
dem Unternehmen nicht gelingt, Alternativprogramme mit ausreichenden
Stückzahlen und Margen zu gewinnen.
- Der Wettbewerbsdruck in der Automobilindustrie nimmt zu, da
unsere Kunden den Vorteil niedriger Betriebskosten in China, Korea,
Indien, anderen asiatischen Ländern und Teilen Osteuropas zu nutzen
versuchen. Demzufolge sehen wir uns zunehmendem Konkurrenzdruck
durch Zulieferer ausgesetzt, die Fertigungsbetriebe in
Billiglohnländern besitzen. Obwohl wir unsere Marktpräsenz in der
Fertigungsindustrie weiter mit Blick auf die Nutzung von
Fertigungsmöglichkeiten in Billiglohnländern vergrössern, können wir
nicht garantieren, dass wir solche Möglichkeiten in vollem Umfange
nutzen können. Darüber hinaus ist die Gründung von
Fertigungsbetrieben in Schwellenländern mit eigenen Risiken
verbunden, darunter Risiken im Zusammenhang mit politischer und
wirtschaftlicher Instabilität; Handelsrisiken, Zoll- und
steuerlicher Risiken; Fremdwährungen; Währungskontrolle;
unzureichender Infrastruktur; sowie sonstige Risiken im Zusammenhang
mit international geführten Unternehmen. Jeder Verlust eines
bedeutenden Produktionsvertrages an einen Mitbewerber in
Billiglohnländern und die bedeutenden Kosten und Risiken in
Zusammenhang mit begonnenen oder bestehenden geschäftlichen
Aktivitäten in diesen Ländern können sich negativ auf unsere
Rentabilität auswirken.
- Preise für wichtige Rohstoffe, die wir in unserer
Teileproduktion verwenden, vor allem Stahl und Harz, sind weiterhin
auf hohem Niveau. Für die Zukunft drohen weitere Preiserhöhungen für
einige Rohstoffe. Für 2007 erwarten wir, dass die Stahlpreise auf
dem gegenüber den früheren Jahren dieses Jahrzehnts angehobenen
Preisniveau verharren werden. Etwa die Hälfte unseres Stahls
erwerben wir durch von den OEMs betriebene Wiederverkaufsprogramme,
die uns keinen Stahlpreiserhöhungen aussetzen, und den übrigen Stahl
erwerben wir durch Spotkontrakte sowie kurz- und langfristige
Verträge. Jedoch hat einer dieser Lieferanten seinen langfristigen
Vertrag mit uns für bestimmte Stahlprodukte angefochten, als die
Stahlpreise gestiegen sind, und insoweit, als er seine Verträge
erfolgreich bestreitet, kündigt oder anderweitig deren Honorierung
verweigert, würde unser Risiko zum 31. Dezember 2006 weniger als USD
135 Mio. betragen und wir wären weiteren Anstiegen des Stahlpreises
ausgesetzt, sofern Stahlpreise auf dem jetzigen hohen Niveau
bleiben. Wir verkaufen auch Stahlschrott, der in unserem
Teilproduktionsverfahren anfällt, und die Erträge aus diesem Verkauf
haben das Risiko der Stahlpreiserhöhung in der Vergangenheit um
Einiges reduziert. Wenn die Stahlschrottpreise jedoch sinken,
während die Stahlpreise hoch bleiben, können wir den
Stahlpreiserhöhungen entsprechend weniger entgegensetzen. Falls wir
nicht in der Lage sind, die Abhängigkeit von gestiegenen
Rohstoffpreisen durch Hedging-Strategien, technisierte Produkte mit
verringertem Stahl-, Kunstharz- oder sonstigem Rohmaterialanteil zu
lindern oder zusätzliche Stahl und Harzkosten an unsere Kunden
weiterzugeben, könnten sich diese zusätzlichen Rohstoffaufwendungen
in erheblichem Masse nachteilig auf unsere Rentabilität auswirken.
- Wir sind auf eine Anzahl von Lieferanten angewiesen, dass sie
uns mit einer breiten Palette an Komponenten beliefern, die wir im
Zusammenhang mit unserem Geschäft benötigen. Konjunkturelle
Bedingungen, enormer Preisdruck, gestiegene Rohstoffpreise und eine
Reihe anderer Faktoren haben viele Automobillieferanten in
unterschiedlichem Masse in finanzielle Bedrängnis gebracht. Eine
sich fortsetzende finanzielle Bedrängnis bzw. die Insolvenz oder der
Konkurs von einer oder mehreren unser wichtigsten Lieferanten kann
die Lieferung von Komponenten dieser Lieferanten an uns
unterbrechen, was wiederum möglicherweise zu einer zeitweiligen
Unterbrechung bei der Lieferung von unseren Produkten an unsere
Kunden führen kann. Darüber hinaus könnte die finanzielle Not bzw.
die Insolvenz oder der Konkurs eines bedeutenden Lieferanten eines
unserer Kunden die Lieferung von Produkten an diesen Kunden
unterbrechen, was zu einer Reduzierung der Produktionsmengen unseres
Kunden führen würde. Eine derartige Reduzierung der
Produktionsmengen unserer Kunden könnte sich nachteilig auf unsere
Produktion auswirken, was zu nicht ausgleichbaren Verlusten führen
könnte. Jegliche länger andauernde Unterbrechung von Lieferungen
kritischer Komponenten seitens unserer Lieferanten oder der
Lieferanten eines unserer Kunden, die Unfähigkeit, die Produktion
eines kritischen Teils von einem finanziell bedrängten
Unterlieferanten von Kfz- Komponenten an eine andere Firma zu
vergeben, und jeglicher zeitweiliger Ausfall einer unserer
Produktionsbänder oder der Produktionsbänder unserer Kunden könnte
unsere Rentabilität wesentlich beeinträchtigen Darüber hinaus kann
die Insolvenz, der Konkurs oder die Umschuldung eines unserer
kritischen Lieferanten dazu führen, dass uns mit den finanziellen
Regelungen dieser Lieferanten verbundene uneinbringliche Kosten
entstehen bzw. dass ein erhöhtes Risiko bezüglich der mit den von
diesen Lieferanten gelieferten Komponenten verbundenen
Produkthaftungs-, Garantie- und Rückrufkosten vorliegt, soweit diese
Lieferanten ihrer Verantwortung für diese Beträge nicht gerecht
werden können. Dies könnte ebenfalls negative Auswirkungen auf
unsere Rentabilität haben.
- Wir haben mit unseren Kunden langfristige Lieferverträge
abgeschlossen und werden dies auch weiterhin tun. Diese Verträge
sehen u.a. Preiszugeständnisse über eine vordefinierte Lieferdauer
hinweg vor. Bisher konnten diese Zugeständnisse vollständig oder
teilweise durch Kostenreduzierungen abgefedert werden, die sich vor
allem durch Produkt- und Prozessverbesserungen und Preissenkungen
seitens unserer Lieferanten ergeben haben. Aufgrund des
wettbewerbsintensiven Umfelds in der nordamerikanischen,
europäischen und asiatischen Automobilbranche ist der Druck auf
unsere Preise jedoch stärker geworden. Einige unserer Kunden haben
vor dem Hintergrund der schwierigen Bedingungen in der
Automobilbranche weitere Zugeständnisse beim Preis und/oder
retroaktive Preissenkungen verlangt und werden dies möglicherweise
auch weiterhin tun. Es ist möglich, dass wir in der Zukunft nicht
mehr all diese Preiszugeständnisse oder Reduzierungen durch
verbesserte betriebliche Effizienz, geringere Ausgaben oder
reduzierte Preise von unseren Lieferanten ausgleichen können. Falls
es uns nicht gelingt, diese Preiszugeständnisse durch
Kosteneinsparungen oder verbesserte betriebliche Wirtschaftlichkeit
zu neutralisieren, kann sich das in erheblichem Masse nachteilig auf
unsere Rentabilität auswirken.
- Obwohl unsere finanziellen Ergebnisse in US-Dollar ausgewiesen
werden, wird ein erheblicher Anteil unserer Umsätze und operativer
Kosten in kanadischen Dollar, Euros, britischen Pfund und anderen
Währungen erzeugt. Unsere Rentabilität hängt von Bewegungen des
US-Dollars gegenüber dem kanadischen Dollar, dem Euro, dem
britischen Pfund und anderen Währungen, in denen wir unsere Umsätze
erzielen, ab. Die Devisentransaktionen wurden durch die jüngsten
Wechselkursschwankungen jedoch nicht so sehr beeinflusst, da wir vor
allem in Kanada Hedging- Massnahmen ergriffen haben. Wir weisen
Devisentransaktionen möglichst zum durch Hedging abgesicherten Kurs
aus. Trotz dieser Massnahmen könnten bedeutende langfristige
Schwankungen relativer Währungskurse, vor allem eine bedeutende
Änderung der relativen Werte von US-Dollar, kanadischem Dollar, Euro
und britischem Pfund, einen negativen Effekt auf unsere Rentabilität
und finanzielle Situation haben.
- Wir stehen weiterhin unter Druck, Kosten in den Bereichen
Design, Konstruktion und Werkzeuge zu übernehmen, ebenso wie andere
Posten, die zuvor direkt von OEMs bezahlt wurden. Einige OEMs haben
insbesondere gefordert, dass wir Design-, Konstruktions- und
Werkzeugkosten übernehmen, die zu Produktionsbeginn anfallen, und
dass wir diese Kosten durch eine Amortisierung des Stückpreises der
entsprechenden Komponenten wieder ausgleichen. Einige dieser Kosten
können nicht aktiviert werden, sodass unsere Rentabilität
beeinträchtigt werden könnte, bis die Programme, für die diese
Kosten entstanden sind, im Markt eingeführt werden. Darüber hinaus
schliessen unsere Verträge in der Regel keine garantierten
Mindestabnahmebedingungen ein, sodass die Kosten nicht voll wieder
eingebracht werden können, wenn die geschätzten Produktionsvolumina
nicht erreicht werden, was sich ebenfalls negativ auf unsere
Rentabilität auswirken könnte.
- Unsere Kunden verlangen auch weiterhin, dass wir die Kosten für
Reparatur und Ersatz schadhafter Produkte übernehmen, die entweder
unter deren Garantie fallen oder von einem Rückruf ihrerseits
betroffen sind. Wenn unsere Produkte schadhaft sind, oder dies
vermutet wird, ist es möglich, dass wir am Rückruf dieser Produkte
teilnehmen müssen, vor allem wenn sich die tatsächlichen oder
angeblichen Schäden auf die Fahrzeugsicherheit beziehen.
Garantievereinbarungen werden auf der Basis unserer besten Schätzung
der zur Beilegung bestehender oder wahrscheinlicher Forderungen
durch Produkthaftungsprobleme benötigten Beträge erstellt.
Rückrufkosten sind Kosten, die anfallen, wenn Regulierungsbehörden
und/oder unsere Kunden entscheiden, ein Produkt aufgrund einer
bekannten oder vermuteten Leistungsschwäche zurückzurufen. Wir
müssen freiwillig oder unfreiwillig daran teilnehmen. Zu den Kosten
gehören normalerweise die Kosten für den Ersatz des Produkts, die
Kosten des Kunden für den Rückruf und Arbeitskosten zur Entfernung
und Ersetzung des schadhaften Teils. Wir stehen weiter unter
zunehmendem Druck seitens unserer Kunden, eine grössere
Garantieverantwortung zu übernehmen. Nach den meisten
Kundenvereinbarungen sind wir derzeit nur für bestehende und
wahrscheinliche Forderungen verantwortlich. Bei bestimmten
Komplettfahrzeugentwicklungs- bzw. Fertigungsverträgen weisen wir
eine Schätzung künftiger Kosten im Zusammenhang mit
Garantieforderungen auf Basis der Klauseln spezifischer
Vereinbarungen mit Kunden und auf Basis der Erfahrungen bei der
Abwicklung von Garantiefällen mit dem spezifischen Kunden aus. Die
Verpflichtung, derartige Produkte zu reparieren oder zu ersetzen
kann sich in erheblichem Masse nachteilig auf unsere Rentabilität
und unsere finanzielle Lage auswirken, wenn die tatsächlich
anfallenden Kosten wesentlich von den Schätzungen abweichen.
- Verträge seitens unserer Kunden bestehen aus einem
Rahmenauftrag, der im Allgemeinen die Versorgung eines Kunden mit
den für ein bestimmtes Fahrzeug erforderlichen Produkten vorsieht,
statt die bestellten Produkte zu quantifizieren. Rahmenaufträge sind
seitens des Kunden jederzeit kündbar . Im Kündigungsfalle können uns
dadurch verschiedene Produktionsvorbereitungs-, Engineering- sowie
sonstigen Aufwendungen entstehen, die wir nicht von unserem Kunden
wiedererlangen können.
- Wir sind ebenfalls dem Risiko von Produkthaftungsklagen
ausgesetzt, sollte der Ausfall eines unserer Produkte zu
Körperverletzung und/oder Schäden an Eigentum führen. Zurzeit wird
eine mögliche Haftung gegenüber Dritten über Versicherungsverträge
abgedeckt. Diese Deckung bleibt bis August 2007 erhalten und wird
jährlich erneuert. Eine erfolgreiche Klage gegen uns, die das
Ausmass der verfügbaren Versicherungsdeckungssumme übersteigt,
könnte einen negativen Effekt auf unsere Rentabilität und
finanzielle Lage haben.
- Als Reaktion auf den sich zunehmend verschärfenden
Konkurrenzkampf in der Kfz-Industrie werden wir wahrscheinlich
einige unserer Produktionsanlagen noch weiter rationalisieren. Im
Zuge solcher Rationalisierungsmassnahmen werden uns weitere
Aufwendungen im Zusammenhang mit der Schliessung oder Verlagerung
von Betrieben bzw. der Abfindung von Angestellten entstehen.
Derartige Aufwendungen können sich nachteilig auf unsere
kurzfristige Rentabilität auswirken. Darüber hinaus arbeiten wir am
finanziellen Turnaround von hinter den Erwartungen zurückbleibenden
Abteilungen. Dennoch kann der Erfolg hierfür für einige der oder alle
dieser hinter den Erwartungen zurückbleibenden Abteilungen nicht
garantiert werden.
- Wir haben im Geschäftsjahr 2006 bedeutende Wertminderungen
ausgewiesen und werden dies möglicherweise auch im Jahr 2007 und in
Zukunft tun. Der Firmenwert muss jährlich auf Wertminderung geprüft
werden. Mitunter sogar häufiger, wenn die Wahrscheinlichkeit
besteht, dass der Fair Value (Marktwert) einer unterstellten Einheit
unter deren Buchwert liegt. Wir bewerten ausserdem Sachanlagen und
andere Vermögenswerte mit einer langen Lebensdauer immer dann, wenn
es Indikatoren für deren Wertminderung gibt. Solche
Wertminderungsindikatoren könnten der Konkurs eines bedeutenden
Kunden oder die frühzeitige Kündigung, der Verlust, die
Nachverhandlung der Vertragsklauseln oder Verzögerungen bei der
Umsetzung jedes bedeutenden Produktionsvertrages sein. Darüber
hinaus können alle prognoseartigen Annahmen hinsichtlich der
Auswirkungen von Verbesserungsplänen für derzeitige Betriebe,
hinsichtlich der Hereinnahme externer Fachkompetenzen und
hinsichtlich anderer geschäftlicher Möglichkeiten, hinsichtlich der
Programmpreise und Kostenannahmen derzeitiger und künftiger
Geschäfte, hinsichtlich der zeitlichen Abstimmung des Starts neuer
Programme sowie hinsichtlich nicht erreichter künftiger
Produktionsmengen und daraus folgende Wertminderungsverluste
nachteiligen Einfluss auf unsere Rentabilität haben.
- Wir haben in den letzten Jahren mehrere bedeutende Übernahmen
ausgeführt und es ist möglich, dass wir dies auch in der Zukunft
weiterhin tun werden. In Produktbereichen, in denen wir
Akquisitionen als kritischen Faktor für unsere Geschäftsstrategie
identifiziert haben, kann es sein, dass wir nicht in der Lage sind,
geeignete Akquisitionsziele zu identifizieren oder identifizierte
geeignete Ziele nicht erfolgreich übernehmen können. Darüber hinaus
besteht die Möglichkeit, dass die Integration nicht erfolgreich
verläuft oder dass die erwarteten Synergien aus den abgeschlossenen
Übernahmen nicht erzielt werden, was sich negativ auf unsere
Rentabilität auswirken könnte.
- Von Zeit zu Zeit erhalten wir Neu- oder Übernahmegeschäfte von
unseren Kunden. Der Beginn eines neues Geschäfts ist ein komplexer
Prozess, dessen Erfolg von einer breiten Palette von Faktoren
abhängt, zu denen u.a. die Verfügbarkeit von Fertigungsraum für die
Produktion, sowie Probleme im Zusammenhang mit dem
Fertigungsprozess, Werkzeugen, Geräten und Sublieferanten zählen.
Sollten wir nicht in der Lage sein, Neu- oder Übernahmegeschäfte
erfolgreich einzuführen, könnte dies einen negativen Effekt auf
unsere Rentabilität haben.
- Von Zeit zu Zeit werden wir mitunter in Rechts-,
Vertragshaftungs- oder sonstige Klagen von diversen Parteien wie
z.B. Kunden, Zulieferern, ehemaligen Angestellten oder Sammelklägern
verwickelt. Wir versuchen, die Wahrscheinlichkeit nachteiliger
Urteile oder die Ergebnisse dieser Ansprüche laufend einzuschätzen.
Es ist jedoch schwierig, die letztendlichen Ergebnisse mit
annehmbarer Sicherheit zu prognostizieren. Wir sind derzeit der
Überzeugung, dass keiner der Ansprüche, an denen wir beteiligt sind,
einen wesentlichen negativen Effekt auf unsere finanzielle Situation
haben wird. Wir können in dieser Hinsicht jedoch keinerlei Garantien
bieten.
BETRIEBSERGEBNISRECHNUNG
-------------------------------------------------------------------------
Durchschnittlicher Wechselkurs
For die drei Monate Für das Jahr
zum 31. Dezember zum 31. Dezember
---------------------------- ----------------------------
2006 2005 Änderung 2006 2005 Änderung
-------------------------------------------------------------------------
1 Kanadischer
Dollar entspricht
US-Dollar 0,877 0,853 + 3 % 0,882 0,826 + 7 %
1 Euro entspricht
US-Dollar 1,292 1,188 + 9 % 1,257 1,244 + 1 %
1 Britisches
Pfund entspricht
US-Dollar 1,920 1,747 + 10 % 1,845 1,819 + 1 %
-------------------------------------------------------------------------Die vorstehende Tabelle gibt die durchschnittlichen Wechselkurse
zwischen den von uns am meisten geschäftlich verwendeten Währungen
und unserer Berichtswährung, dem US-Dollar, wieder. Die bedeutenden
Änderungen dieser Wechselkurse im Laufe des Quartals und des Jahres
zum 31. Dezember 2006 hatten einen Einfluss auf die in US-Dollar
ausgewiesenen Beträge unserer Umsätze, Aufwendungen und Erträge.
Die Ergebnisse von Geschäftstätigkeiten, deren Arbeitswährung
nicht der US-Dollar ist, wurden unter Verwendung des
durchschnittlichen Wechselkurses aus der obigen Tabelle für den
relevanten Zeitraum in US-Dollar umgerechnet . Im gesamten
Lagebericht wird überall dort auf die Auswirkung der Umrechnung
der ausländischen Geschäftszahlen in ausgewiesene US-Dollar- Beträge
hingewiesen, wo dies relevant ist.
Unsere Ergebnisse können ebenfalls von der Wechselkursentwicklung
bei Devisentransaktionen (wie etwa Rohstoffpreise oder Umsätze in
Fremdwährung) beeinflusst sein. Die Devisentransaktionen wurden im
aktuellen Berichtszeitraum jedoch nicht so sehr durch die jüngsten
Wechselkursschwankungen beeinflusst, da wir vor allem in Kanada
Hedging- Massnahmen ergriffen haben. Wir weisen Devisentransaktionen
möglichst zum durch Hedging abgesicherten Kurs aus.
Schliesslich wirkten sich unrealisierte Gewinne und Verluste aus
in Fremdwährungen erfassten geldwerten Posten, die unter Vertriebs-,
Verwaltungs- und Gemeinkosten verbucht werden, auf das ausgewiesene
Ergebnis aus.
BETRIEBSERGEBNIS - FÜR DAS JAHR ZUM 31. DEZEMBER 2006
-------------------------------------------------------------------------
Umsätze
2006 2005 Änderung
-------------------------------------------------------------------------
Fahrzeugproduktionsmengen
(in Millionen Einheiten)
Nordamerika 15.335 15.722 - 2 %
Europa 15.536 15.959 - 3 %
-------------------------------------------------------------------------
Durchschnittlicher US-Dollar-Wert der Ausstattung pro Fahrzeug
Nordamerika US$ 775 US$ 731 + 6 %
Europa US$ 362 US$ 317 + 14 %
-------------------------------------------------------------------------
Umsätze aus
Externer Produktion
Nordamerika US$ 11.883 US$ 11.499 + 3 %
Europa 5.624 5.058 + 11 %
Sonstige Regionen 269 171 + 57 %
Komplettfahrzeugmontage 4.378 4.110 + 7 %
Werkzeuge, Konstruktion und Sonstiges 2.026 1.973 + 3 %
-------------------------------------------------------------------------
Gesamtumsatz US$ 24.180 US$ 22.811 + 6 %
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------Der Gesamtumsatz erreichte ein Rekordniveau und stieg in 2006 um 6
% bzw. USD 1,4 Mrd. auf USD 24,2 Mrd. an, verglichen mit USD 22,8
Mrd. in 2005.
Umsätze aus externer Produktion - Nordamerika
Die Umsätze aus externer Produktion in Nordamerika stiegen für das
Jahr 2006 um 3 % bzw. USD 384 Mio. auf USD 11,9 Mrd., verglichen mit
USD 11,5 Mrd. für 2005. Dieser Umsatzanstieg spiegelt eine Erhöhung
der wertmässigen Ausstattung pro Fahrzeug in Nordamerika von 6 %
wider, die durch einen Rückgang der nordamerikanischen
Fahrzeugproduktionsmengen um 2 % teilweise ausgeglichen wird. Vor
allem setzte sich der Rückgang der Produktionsmengen bei unseren
grössten Kunden in Nordamerika fort. Obgleich die nordamerikanischen
Fahrzeugproduktionszahlen 2006 insgesamt im Vergleich zu 2005 um 2 %
zurückgingen, sanken die Produktionsmengen bei GM um 4 %, bei Ford
um 9 % und bei Chrysler um 8 %. Diese Rückgänge waren im zweiten
Halbjahr 2006 besonders stark ausgeprägt. Hier gingen die
Produktionszahlen bei GM, Ford und Chrysler jeweils um 11 %, 17 % und
11 % zurück, während die nordamerikanischen
Fahrzeugproduktionsmengen um 7 % sanken.
Unser durchschnittlicher Fahrzeugausstattungswert in USD je
Fahrzeug stieg um 8 % bzw. USD 44 auf USD 775 für 2006, verglichen
mit 731 USD für 2005. Dies ist primär zurückzuführen auf:
- die Markteinführung neuer Modelle in oder nach 2005,
einschliesslich:
- die nächste Generation von Oberklassen-Pickups und SUVs von GM;
- Ford Fusion, Mercury Milan und Lincoln Zephyr / MKZ;
- Chevrolet HHR;
- Dodge Caliber;
- Chevrolet Impala;
- Ford Explorer / Sport Trac und Mercury Mountaineer; und
- Buick Lucerne;
- eine Erhöhung des ausgewiesenen Umsatzes in USD aufgrund der
stärkeren Notierung des kanadischen Dollars gegenüber dem USD;
- steigende Produktionszahlen und/oder Inhalte bei bestimmten
Programmen, einschliesslich:
- Mercedes M-Klasse; und
- BMW Z4; und
- die Übernahme von CTS im Februar 2006.
Diese Faktoren wurden zum Teil durch Folgendes ausgeglichen:
- die Auswirkung der geringeren Produktionsmengen bzw. des
geringeren Ausstattungswertes bei bestimmten Programmen,
einschliesslich:
- Dodge Caravan, Grand Caravan und Chrysler Town & Country;
- Ford Escape, Mercury Mariner und Mazda Tribute;
- Chevrolet Envoy, Buick Rainier und GMC Trailblazer;
- Cadillac STS;
- Ford Freestar und Mercury Monterey;
- Jeep Grand Cherokee;
- Chrysler Pacifica;
- Ford F-Serie SuperDuty; und
- Cadillac CTS;
- Produktionseinstellung von Programmen während oder nach 2005;
und
- zusätzliche Preiszugeständnisse an Kunden.
Umsätze aus externer Produktion - Europa
Die Umsätze aus externer Produktion in Europa stiegen für das Jahr
2006 um 11 % bzw. USD 566 Mio. auf USD 5,6 Mrd. an, verglichen mit
USD 5,1 Mrd. für 2005. Dieser Anstieg des Produktionsumsatzes
spiegelt eine Erhöhung der wertmässigen Ausstattung pro Fahrzeug in
Europa von 14 % wider, die durch einen Rückgang der europäischen
Fahrzeugproduktionsmengen um 3 % teilweise ausgeglichen wurde.
Unser durchschnittlicher Fahrzeugausstattungswert in USD je
Fahrzeug stieg um 14 % bzw. USD 45 auf USD 362 für 2006, verglichen
mit 317 USD für 2005. Dies ist primär zurückzuführen auf:
- Übernahmen, die während oder nach 2005 abgeschlossen wurden,
einschliesslich der Übernahme von CTS im Februar 2006;
- die Markteinführung neuer Modelle in oder nach 2005,
einschliesslich dem Honda Civic;
- steigende Produktionszahlen und/oder Inhalte bei bestimmten
Programmen, einschliesslich:
- Mercedes B-Klasse; und
- BMW X3; und
- ein Anstieg der in USD ausgewiesenen Umsätze, vor allem
aufgrund der stärkeren Notierung des Euros und des britischen Pfunds
gegenüber dem USD.
Diese Faktoren wurden zum Teil durch Folgendes ausgeglichen:
- die Auswirkung der geringeren Produktionsmengen bzw. des
geringeren Ausstattungswertes bei bestimmten Programmen,
einschliesslich:
- Mercedes C-Klasse;
- Mercedes A-Klasse;
- Chrysler Voyager und Grand Voyager; und
- Nissan Micra;
- Programme, deren Produktion während oder nach 2005 eingestellt
wurden, einschliesslich der Produktion sämtlicher Programme für MG
Rover aufgrund der Situation bei MG Rover; und
- zusätzliche Preiszugeständnisse an Kunden.
Umsätze der Externen Produktion - Sonstige Regionen
Die Umsätze aus externer Produktion in den Sonstigen Regionen
stiegen für das Jahr 2006 um 57 % bzw. USD 98 Mio. auf USD 269 Mio.,
verglichen mit USD 171 Mio. für 2005. Der Anstieg des
Produktionsumsatzes ist vor allem auf folgende Faktoren
zurückzuführen:
- erhöhte Produktionsumsätze bei bestehenden Werken in China;
- das Anlaufen der Produktion in neuen Werken in China;
- erhöhte Produktionsumsätze bei unseren Antriebsstrangwerken in
Korea;
- erhöhte Produktionsumsätze bei einem Werk für Schliesssysteme
in Brasilien;
- die Übernahme eines Spiegelfertigungswerks in Südafrika; und
- eine Erhöhung des ausgewiesenen Umsatzes in USD aufgrund der
stärkeren Notierung des koreanischen Won und des chinesischen
Renminbi, jeweils gegenüber dem USD.
Diese Faktoren wurden durch die Schliessung eines Werks für
Aussenverkleidungen in Brasilien und eines Werks für technisiertes
Glass in Malaysia im Laufe des Jahres 2005 teilweise ausgeglichen.
Umsätze aus der Komplettfahrzeugmontage
Die Bedingungen unserer verschiedenen Verträge für den Zusammenbau
der Fahrzeuge unterscheiden sich in Hinblick auf Eigentum der mit
der Montage in Verbindung stehenden Komponenten und Materialien,
sowie der Methode, mit der der Verkaufspreis an den OEM-Kunden
bestimmt wird. Unter den Bestimmungen bestimmter Verträge handeln
wir als Auftraggeber, und die gekauften Baugruppen und Systeme in
den zusammengebauten Fahrzeugen sind unter Vorräten und Umsatzkosten
ausgewiesen. Im Verkaufspreis des vollständig montierten Fahrzeugs
an den OEM-Kunden sind diese Kosten auf Vollkostenbasis ausgewiesen.
Andere Verträge bestimmen, dass wir die Baugruppen und Systeme
Dritter als Konsignationsware annehmen und dass der Verkaufspreis an
den OEM-Kunden nur die Mehrwert-Montagegebühr widerspiegelt.
Die Produktionsziffern der verschiedenen von uns montierten
Fahrzeuge wirken sich auf unseren Umsatz und Gewinn aus. Ausserdem
wirkt sich auch der relative Anteil der auf Vollkostenbasis und der
auf einer Wertschöpfungsbasis ausgewiesen Programme auf unsere
Umsatzzahlen und den Prozentsatz unserer Betriebsmarge aus, aber
nicht unbedingt auf die allgemeine Ertragskraft. Unter der Annahme,
dass sich die Gesamtanzahl der montierten Fahrzeuge nicht ändert,
hat dann eine relative Steigerung der auf Vollkostenbasis
ausgewiesenen montierten Fahrzeuge die Wirkung einer Steigerung des
Gesamtumsatzes, denn die gekauften Baugruppen sind in den
Umsatzkosten enthalten, womit die Rentabilität als Prozentsatz des
Gesamtumsatzes gesenkt wird. Umgekehrt reduzierte eine relative
Steigerung der auf Wertschöpfungsbasis ausgewiesenen montierten
Fahrzeuge den Gesamtumsatz und erhöht dadurch die Rentabilität als
Prozentsatz des Gesamtumsatzes.
2006 2005 Änderung
-------------------------------------------------------------------------
Umsätze Komplettfahrzeugmontage US$ 4.378 US$ 4.110 + 7 %
-------------------------------------------------------------------------
Produktionsmengen Komplettfahrzeugmontage
(Einheiten)
auf Vollkostenbasis: 157.963 151.027 + 5 %
BMW X3, Mercedes E-Klasse und
G-Klasse, und Saab 9(3)
Cabriolet
auf Mehrwertbasis: 90.096 79.478 + 13 %
Jeep Grand Cherokee,
Chrysler 300, Chrysler
Voyager und Jeep Commander
-------------------------------------------------------------------------
248.059 230.505 + 8 %
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------Die Stückzahlen der Komplettfahrzeugmontage stiegen 2006 um 8 %
auf 248 .059 Einheiten an, verglichen mit 230.505 Einheiten im Jahr
2005. Der Umsatz aus der Komplettfahrzeugmontage legte 2006 um 7 %
bzw. USD 268 Mio. auf USD 4,4 Mrd. zu, verglichen mit USD 4,1 Mrd.
im Jahr 2005. Der Anstieg des Umsatzes aus der
Komplettfahrzeugmontage ist vor allem das Ergebnis folgender
Faktoren:
- Zunahme der Montagemenge für:
- BMW X3; und
- Saab 9(3) Cabriolet;
- die Einführung von Montageprogrammen in oder nach 2005,
einschliesslich:
- Chrysler 300 im zweiten Quartal 2005; und
- Jeep Commander im ersten Quartal 2006; und
- eine Erhöhung der in USD ausgewiesenen Beträge aufgrund der
stärkeren Notierung des Euro gegenüber dem USD.
Diese Anstiege wurden durch einen Rückgang der Montagemengen für
folgende Programme teilweise ausgeglichen:
- Mercedes G-Klasse;
- Mercedes E-Klasse 4MATIC;
- Chrysler Voyager; und
- Jeep Grand Cherokee.
Im vierten Quartal 2006 wurde die Produktion für die Mercedes
E-Klasse 4MATIC in unserem Fahrzeugmontagewerk in Graz eingestellt,
da DaimlerChrysler dieses Fahrzeug in der Zukunft selbst montieren
wird.
Werkzeuge, Konstruktion und Sonstiges
Die Umsätze für Werkzeuge, Konstruktion und Sonstiges legten 2006
um 3 % bzw. USD 53 Mio. auf USD 2,03 Mrd. zu, verglichen mit USD
1,97 Mrd. in 2005. Der Anstieg der Umsätze für Werkzeuge,
Konstruktion und Sonstiges ist vor allem auf die stärkere Notierung
des kanadischen Dollars, des Euro und des britischen Pfunds jeweils
gegenüber dem US-Dollar zurückzuführen. Das beibehaltene Niveau für
Umsätze für Werkzeuge, Konstruktion und Sonstiges spiegelt unser
andauerndes Engagement für neue Produktionsprogramme wider.
Die wichtigsten Programme, für die wir 2006 Umsätze unter
Werkzeuge, Konstruktion und Sonstiges verbuchten, waren folgende:
- die nächste Generation von Oberklassen-Pickups und SUVs von
GM;
- MINI Cooper;
- Ford Edge und Lincoln MKX;
- die Programme X3, Z4, X5 und die 3er-Serie von BMW;
- Dodge Caliber;
- Ford Escape;
- Saturn VUE;
- Freightliner P-Klasse;
- Suzuki XL7;
- Mercedes M-Klasse; und
- Ford F-Serie.
Die wichtigsten Programme, für die wir 2005 Umsätze unter
Werkzeuge, Konstruktion und Sonstiges verbuchten, waren folgende:
- BMW X5;
- Jeep Wrangler;
- Mercedes M-Klasse und R-Klasse;
- die nächste Generation von Oberklassen-Pickups und SUVs von
GM;
- Ford F-Serie SuperDuty;
- Ford Fusion, Mercury Milan und Lincoln Zephyr / MKE;
- Hummer H3; und
- Dodge Caliber.
Bruttomarge
Für 2006 ging die Bruttomarge um USD 11 Mio. auf USD
2,97 Mrd. zurück, verglichen mit USD 2,98 Mrd. für 2005. Die
Bruttomarge als Prozentsatz des Gesamtumsatzes ging für 2006 auf
12,3 % zurück, verglichen mit 13,1 % für 2005. Im Jahr 2006 hatten
die im vorausgehenden Abschnitt "Höhepunkte" dargestellten
ausserordentlichen Posten einen negativen Einfluss auf die
Bruttomarge bzw. die Bruttomarge als Prozentsatz des Umsatzes in Höhe
von jeweils USD 43 Mio. bzw. 0,2 %. 2005 hatten die im
vorausgehenden Abschnitt "Höhepunkte" dargestellten
ausserordentlichen Posten einen negativen Einfluss in Höhe von USD
11 Mio. auf die Bruttomarge. Werden diese ausserordentlichen Posten
herausgerechnet, ist der Rückgang der Bruttomarge als Prozentsatz
des Umsatz um 0,6 % vor allem auf folgende Faktoren zurückzuführen:
- deutlich schwächere Leistung beim Grossteil unserer Werke für
Innenverkleidungssysteme;
- betriebliche Ineffizienz und sonstige Kosten in bestimmten
Werken;
- Kosten im Zusammenhang mit der Einstellung der Programme für
den Ford Freestar und den Mercury Monterey Minivan;
- die Rückstellung der minimal erforderlichen Zahlung im Rahmen
unseres EEPPP;
- niedrigere Margen Aufgrund eines Rückgangs der
Produktionsmengen für bestimmte Programme; und
- zusätzliche Preiszugeständnisse an Kunden.
Die Faktoren, die zum Rückgang der Bruttomarge als Prozentsatz des
Umsatzes beitrugen, wurden teilweise durch folgende Effekte
neutralisiert:
- eine günstige Neubewertung bei Garantierückstellungen, im
Wesentlichen in Europa;
- Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen bei bestimmten
Divisionen;
- Preisreduzierungen unserer Lieferanten; und
- inkrementelle Bruttomargen, die bei Programmeinführungen
verdient wurden.
Abschreibungen
Die Abschreibungskosten stiegen im Jahr 2006 um 11 % bzw. USD 79
Mio. auf USD 790 Mio. an, verglichen mit USD 711 Mio. in 2005. Die
Steigerung der Abschreibung erklärt sich primär aufgrund folgender
Faktoren:
- Kauf von Tochtergesellschaften, einschliesslich Abschreibungen
auf Aktiva im Zusammenhang mit der Übernahme von CTS im Februar 2006
und die Abschreibungen auf Zeitwertsteigerungen im Zusammenhang mit
den Privatisierungen;
- Abschreibungen auf Vermögenswerte bei neuen Werken
, die während oder nach 2005 in Betrieb genommen wurden;
- zusätzliche im Unternehmen zur Unterstützung zukünftigen
Wachstums eingesetzte Vermögenswerte; und
- eine Erhöhung der ausgewiesenen Abschreibungen in USD aufgrund
der stärkeren Notierung des kanadischen Dollars und des Euro,
jeweils gegenüber dem USD.
Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten
Die Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten als Prozentsatz des
Umsatzes stiegen 2006 auf 5,6 % an, verglichen mit 5,3 % in 2005. Die
Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten stiegen im Jahr 2006 um 14
% bzw. USD 162 Mio. auf USD 1,360 Mrd. an, verglichen mit USD 1,198
Mrd. im Jahr 2005. Werden die im vorausgehenden Abschnitt
"Höhepunkte" dargestellten ausserordentlichen Posten
herausgerechnet, stiegen die Vertriebs-, Verwaltungs- und
Gemeinkosten um USD 114 Mio. an. Dies ist vor allem auf folgende
Faktoren zurückzuführen:
- Anstieg der Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten in
Verbindung mit der Übernahme von CTS im Februar 2006;
- höhere Kosten bei bestimmten Divisionen mit schwacher Leistung
in Europa;
- eine Erhöhung der in USD ausgewiesenen Vertriebs-, Verwaltungs-
und Gemeinkosten aufgrund der stärkeren Notierung des kanadischen
Dollars und des Euro, jeweils gegenüber dem USD; und
- höhere Infrastrukturkosten für die Unterstützung eines höheren
Umsatzniveaus, einschliesslich Ausgaben für die Unterstützung von
Produktneueinführungen.
Diese Faktoren wurden zum Teil durch Folgendes ausgeglichen:
- niedrigere Aufwendungen für aktienoptionsbasierte Vergütung;
und
- niedrigere Leistungsanreizvergütung.
Wertminderungsbelastungen
Die Wertminderungsbelastungen gingen 2006 um USD 77 Mio. auf USD
54 Mio . zurück, verglichen mit USD 131 Mio. im Jahr 2005. Eine
vollständige Erörterung der Wertminderungsbelastungen finden Sie
oben im Abschnitt "Höhepunkte" sowie unter Anmerkung 2 des hierin
enthaltenen ungeprüften konsolidierten Abschlusses für das Quartal
und das Jahr zum 31. Dezember 2006.
Gewinn vor Zinsaufwand und Steuern ("EBIT")(1)
2006 2005 Änderung
-------------------------------------------------------------------------
Nordamerika US$ 575 US$ 733 - 22 %
Europa 126 82 + 54 %
Sonstige Regionen - 2 - 100 %
Konzern und Sonstige 77 131 - 41 %
-------------------------------------------------------------------------
Summe EBIT US$ 778 US$ 948 - 18 %
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------Im EBIT für die Jahre zum 31. Dezember 2006 bzw. 2005 sind die
folgenden, oben im Abschnitt "Höhepunkte" erörterten
aussergewöhnlichen Posten enthalten.
2006 2005
-------------------------------------------------------------------------
Nordamerika
Wertminderung US$ (13)US$ (21)
Umstrukturierungskosten (34) (21)
Anlagenveräusserung (5) 16
-------------------------------------------------------------------------
(52) (26)
Europa
Wertminderung (41) (110)
Umstrukturierungskosten (43) (33)
Anlagenveräusserung (12) -
Aufwendungen im Zusammenhang mit MG Rover - (15)
-------------------------------------------------------------------------
(96) (158)
Konzern und Sonstige
Umstrukturierungskosten - (5)
Beilegungsgewinn - 26
Fremdwährungsgewinn - 18
-------------------------------------------------------------------------
- 39
-------------------------------------------------------------------------
US$ (148)US$ (145)
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------(1) EBIT ist als Betriebsergebnis, wie in unserem ungeprüften
konsolidierten Abschluss ausgewiesen, abzüglich Nettozinsaufwand
definiert.
Nordamerika
Der EBIT in Nordamerika sank 2006 um 22 % bzw. USD 158 Mio. auf
USD 575 Mio. verglichen mit USD 733 Mio. in 2005. Werden die im
vorangehenden Abschnitt "Höhepunkte" dargestellten
ausserordentlichen Posten für Nordamerika herausgerechnet, ging der
EBIT um USD 132 Mio. zurück. Dies ist vor allem auf folgende
Faktoren zurückzuführen:
- deutlich schwächere Leistung beim Grossteil unserer Werke für
Innenverkleidungssysteme;
- Kosten im Zusammenhang mit der Einstellung der Programme für
den Ford Freestar und den Mercury Monterey Minivan;
- eine Rückstellung der minimal erforderlichen Zahlung im Rahmen
unseres EEPPP;
- betriebliche Ineffizienz und sonstige Kosten in bestimmten
Werken;
- niedrigere Margen Aufgrund eines Rückgangs der
Produktionsmengen für mehrere Programme;
- Abschreibung auf den Zeitwertsteigerungen im Zusammenhang mit
der Privatisierung; und
- zusätzliche Preiszugeständnisse an Kunden.
Die Faktoren, die zum Rückgang des EBIT beitrugen, wurden durch
folgende Effekte teilweise ausgeglichen:
- bei neuen Programmen erzielte Margen, die im Laufe der Jahre
2005 oder 2006 eingeführt wurden;
- Margen auf steigende Produktionszahlen und/oder Inhalte bei
bestimmten Programmen;
- betriebliche Verbesserungen bei bestimmten unwirtschaftlichen
Abteilungen;
- die Schliessung oder der Verkauf von Werken, die 2005 Verluste
auswiesen, während oder nach 2005; und
- niedrigere Konzernabgaben.
Europa
In Europa stieg der EBIT in 2006 um 54 % bzw. USD 44 Mio. auf USD
126 Mio. an, verglichen mit USD 82 Mio. in 2005. Werden die im
vorausgehenden Abschnitt "Höhepunkte" dargestellten
ausserordentlichen Posten für Europa herausgerechnet, ging der EBIT
um USD 18 Mio. zurück. Dies ist vor allem auf folgende Faktoren
zurückzuführen:
- deutlich schwächere Leistung beim Grossteil unserer Werke für
Innenverkleidungssysteme;
- betriebliche Ineffizienz und sonstige Kosten in bestimmten
Werken;
- niedrigere Margen Aufgrund des Rückgangs der Umsätze für
bestimmte Programme;
- Abschreibung auf den Zeitwertsteigerungen im Zusammenhang mit
der Privatisierung; und
- zusätzliche Preiszugeständnisse an Kunden.
Die Faktoren, die zum Rückgang des EBIT beitrugen, wurden durch
folgende Effekte teilweise ausgeglichen:
- ein Rückgang der geschätzten Produktgarantiekosten,
einschliesslich einer günstigen Neubewertung von
Garantierückstellungen aufgrund neuer Garantiefallsdaten, die im
dritten Quartal 2006 erhalten wurden;
- Margen auf Montage- und Produktionsprogramme, die während oder
2005 eingeführt wurden;
- niedrigere Konzernabgaben;
- betriebliche Verbesserungen bei bestimmten unwirtschaftlichen
Abteilungen;
- Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen bei bestimmten
Divisionen;
- niedrigere Gewinnbeteilung für Mitarbeiter aufgrund der
niedrigeren konsolidierten Ergebnisse des Unternehmens; und
- die Übernahme von CTS im Februar 2006.
Übrige Regionen
Im Jahr 2006 wurde in den Sonstigen Regionen kein EBIT erzielt
verglichen mit einem EBIT von USD 2 Mio. in 2005. Der Rückgang des
Gewinns vor Zinsen und Steuern ist vor allem das Ergebnis von:
- Kosten in neuen Werken, vor allem in China, wo das Unternehmen
weiterhin Gelegenheiten in diesem Wachstumsmarkt verfolgt;
- niedrigere Gewinne unseres Schliesssystemwerks in Brasilien;
und
- Abschreibung auf den Zeitwertsteigerungen im Zusammenhang mit
der Privatisierung.
Diese Kosten wurden teilweise durch die zusätzliche Marge
ausgeglichen, die auf die oben dargestellten höheren Produktsumsätze
verdient wurde.
Konzern und Sonstige
Der EBIT für Konzern und Sonstige ging im Jahr 2006 um 41 % bzw.
USD 54 Mio. auf USD 77 Mio. zurück, verglichen mit USD 131 Mio. im
Jahr 2005. Werden die im vorangehenden Abschnitt "Höhepunkte"
dargestellten ausserordentlichen Posten für Konzern und Sonstiges
herausgerechnet, nahm der EBIT um USD 15 Mio. ab. Dies ist vor allem
auf folgende Faktoren zurückzuführen:
- niedrigere Konzernabgaben der betrieblichen Sparten;
- höhere Gehälter und Löhne;
- höhere Compliance Kosten im Zusammenhang mit Abschnitt 404 des
Sarbanes-Oxley Act; und
- höhere Abschreibungen aufgrund des Erwerbs der Golfplätze.
Die Faktoren, die zum Rückgang des EBIT beitrugen, wurden durch
folgende Effekte teilweise ausgeglichen:
- Verringerung der leistungsbasierten Vergütung infolge des
Rückgangs unserer Konzernerträge;
- ein Anstieg der verdienten Eigenkapitalrendite; und
- ein Rückgang des Aufwands für aktienbasierte Vergütung.
Zinsaufwand
Im Jahr 2006 verdiente das Unternehmen einen Nettozinsertrag von
USD 14 Mio., verglichen mit einem Nettozinsaufwand in Höhe von USD 6
Mio. im Jahr 2005. Die positive Abweichung um USD 20 Mio. ist vor
allem auf folgende Faktoren zurückzuführen:
- eine Verringerung des Zinsaufwandes aufgrund folgender
Faktoren:
- Rückzahlung der zweiten Serie unserer nicht besicherten
vorrangigen Anleihen im Zusammenhang mit der Übernahme von New
Venture Gear ("NVG") im Januar 2006;
- Rückzahlung von unbesicherten Senior Notes im Mai 2006 und
Oktober 2006 in Höhe von jeweils USD 59 Mio. und USD 48 Mio.; und
- Rückzahlung langfristiger Verbindlichkeiten in 2005,
einschliesslich der Bankkreditfazilität von Decoma und bestimmten
Staatstiteln; und
- Anstieg des verdienten Zinsertrags.
Betriebsergebnis
Der Betriebsgewinn sank für 2006 um 16 % oder USD 150 Mio. auf USD
792 Mio., verglichen mit USD 942 Mio. in 2005. Werden die (oben im
Abschnitt "Höhepunkte" erläuterten) ausserordentlichen Posten
herausgerechnet, ging der Betriebsgewinn 2006 um 14 % bzw. USD 147
Mio. zurück. Der Rückgang des Betriebsergebnisses (ohne
ausserordentliche Posten) war das Ergebnis des Rückgangs des EBITs
(ohne ausserordentliche Posten) in Kombination mit der positiven
Veränderung des Nettozinsaufwands (-gewinns), die jeweils zuvor
dargestellt wurden.
Ertragssteuern
Unser effektiver Ertragssteuersatz auf das Betriebsergebnis (unter
Ausschluss von Kapitaleinkünften) stieg im Jahr 2006 auf 33,9 % an
verglichen mit 31,3 % in 2005. Die im vorangehenden Abschnitt
"Höhepunkte" dargestellten ausserordentlichen Posten hatten in 2006
und 2005 einen Einfluss auf den Ertragssteuersatz. Werden die
ausserordentlichen Posten herausgerechnet, stieg der effektive
Ertragssteuersatz für 2006 auf 31,9 % an, verglichen mit 29,7 % in
2005. Der Anstieg des effektiven Ertragssteuersatzes ist vor allem
auf folgende Faktoren zurückzuführen:
- eine ungünstige Entscheidung des Supreme Court of Canada gegen
die kanadischen Steuerzahler, die die Abzugsfähigkeit von bestimmten
Devisenverlusten einschränkt; und
- ein Anstieg der nicht absetzbaren Verluste, vor allem bei
bestimmten Werken für Innenverkleidungen in Europa.
Die Faktoren, die zum Anstieg des effektiven Ertragssteuersatzes
beitrugen, wurden durch eine Änderung der Zusammensetzung des Gewinns
teilweise ausgeglichen, da höhere Gewinne in Rechtsgebieten
erwirtschaftet wurden, wo niedrigere Ertragssteuersätze gelten.
Minderheitsbeteiligung
Der Aufwand für Minderheitenbeteiligung ging um USD 11 Mio.
zurück, da 2006 aufgrund der Privatisierungen kein Aufwand für
Minderheitenbeteiligung ausgewiesen wurde.
Nettogewinn
Der Nettogewinn sank für 2006 um 17 % oder USD 111 Mio. auf USD
528 Mio . verglichen mit USD 639 Mio. in 2005. Werden die (oben im
Abschnitt "Höhepunkte" erläuterten) ausserordentlichen Posten
herausgerechnet, ging der Nettogewinn um USD 110 Mio. zurück. Grund
hierfür ist der niedrigere Betriebsgewinn, der teilweise
ausgeglichen wurde durch niedrigere Ertragssteuern und den
geringeren Aufwand für Minderheitenbeteiligung, die jeweils oben
erläutert werden.
Gewinn je Aktie
2006 2005 Änderung
-------------------------------------------------------------------------
Gewinne je Aktie der Kat. A
mit nachrangigem Stimmrecht
oder der Kat. B
Unverwässert US$ 4,86 US$ 5,99 - 19 %
Verwässert US$ 4,78 US$ 5,90 - 19 %
-------------------------------------------------------------------------
Durchschnittliche Anzahl der sich
im Umlauf befindlichen Aktien
der Kat. A mit nachr. Stimmrecht
und Aktien d. Kat. B
Unverwässert 108,8 106,7 + 2%
Verwässert 111,4 109,0 + 2%
-------------------------------------------------------------------------Der verwässerte Gewinn je Aktie ging 2006 um 19 % bzw. USD 1,12
auf USD 4,78 zurück, verglichen mit USD 5,90 im Jahr 2005. Werden
die (oben im Abschnitt "Höhepunkte" erläuterten) ausserordentlichen
Posten herausgerechnet, ging der verwässerte Gewinn je Aktie
gegenüber 2005 um USD 1,13 zurück. Grund hierfür ist der Rückgang
des Nettogewinns (ausschliesslich aussergewöhnlicher Posten) in
Kombination mit einer Steigerung der gewichteten durchschnittlichen
Anzahl der sich während des Jahres im Umlauf befindlichen Aktien
einschliesslich aller Umtauschrechte.
Der Anstieg der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der sich im
Umlauf befindlichen Aktien einschliesslich aller Umtauschrechte ist
vor allem auf die zusätzlichen Aktien der Kategorie A mit
nachrangigem Stimmrecht zurückzuführen, die aufgrund der
Privatisierungen im Jahr 2005 zur gewichteten durchschnittlichen
Anzahl sich im Umlauf befindlicher Aktien hinzugenommen wurde.
Kapitalrendite (Return on Funds Employed, "ROFE")(1)
Eine wichtige finanzielle Kennzahl, die wir in allen unseren
Geschäftsbereichen verwenden, um die Effizienz des Kapitaleinsatzes
zu messen, ist die Kapitalrendite.
Die Kapitalrendite lag 2006 bei 11,9 %, ein Rückgang gegenüber den
15,4 % im Jahr 2005. Die oben im Abschnitt "Höhepunkte"
dargestellten aussergewöhnlichen Posten hatten 2006 einen negativen
Einfluss in Höhe von 2,1 % auf die Kapitalrendite, verglichen mit
2,2 % im Jahr 2005.
Werden diese aussergewöhnlichen Posten herausgerechnet, ist der
Rückgang der Kapitalrendite um 3,6 % auf einen Rückgang des EBIT (
ausschliesslich aussergewöhnlicher Posten) wie zuvor dargestellt,
sowie auf einen Anstieg der 2006 verwendeten Mittel gegenüber 2005
um USD 337 Mio . zurückzuführen. Der Anstieg unserer durchschnittlich
investierten Mittel ist vor allem auf Folgendes zurückzuführen:
- Akquisitionen, die während oder nach 2005 abgeschlossen
wurden. Hierzu zählen:
- die Privatisierungen, die die verwendete Mittel um ca. USD 115
Mio. erhöhten; und
- CTS im Februar 2006, wodurch die eingesetzten Mittel um ca. USD
225 Mio. erhöht wurden; und
- ein Anstieg der für neue Werke im Zusammenhang mit kürzlich
durchgeführten oder zukünftigen Markteinführungen investierten
Mittel.
Die Faktoren, die zu dem Anstieg der durchschnittlich verwendeten
Mittel beitrugen, wurden teilweise ausgeglichen durch:
- die Schliessung bestimmter Werke mit schwachen Leistungen
während oder nach 2005; und
- ein Rückgang des Umlaufkapitals in bestimmten Werken.
FINANZLAGE, LIQUIDITÄT UND KAPITALRESERVEN
-------------------------------------------------------------------------
Kapitalfluss aus der Betriebstätigkeit
2006 2005 Änderung
-------------------------------------------------------------------------
Nettogewinn US$ 528 US$ 639
Aktuelle Finanzflüsse nicht
betreffende Posten 911 901
-------------------------------------------------------------------------
1.439 1.540 US$ (101)
Veränderungen am nicht liquiditäts-
wirksamem Betriebsvermögen
und Verbindlichkeiten 157 158
-------------------------------------------------------------------------
Kapitalfluss aus
Betriebstätigkeit US$ 1.596 US$ 1.698 US$ (102)
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------(1) ROFE ist definiert als EBIT geteilt durch das durchschnittlich
im Zeitraum eingesetzte Kapital. Eingesetztes Kapital ist als
langfristige Vermögenswerte ausschliesslich zukünftiger
Steuergutschriften und zzgl. nicht liquiditätswirksamen
Betriebskapitals und Verbindlichkeiten definiert . Nicht
liquiditätswirksames Betriebskapital und Verbindlichkeiten ist als
die Summe der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Vorräten,
zu erstattenden Ertragssteuern und aktiven
Rechnungsabgrenzungsposten abzgl. der Summe der Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen, der aufgelaufenen Löhne und
Gehälter, sowie sonstiger aufgelaufenen Verbindlichkeiten, zu
zahlender Ertragsteuern und passiven Rechnungsabgrenzungsposten
definiert.
Der Kapitalfluss aus Betriebstätigkeit vor Änderungen des nicht-
liquiditätswirksamen Betriebsvermögens und Verbindlichkeiten ging
2006 um USD 101 Mio. auf USD 1,4 Mrd. zurück, verglichen mit USD 1,5
Mrd. in 2005. Der Rückgang des Kapitalflusses aus Betriebstätigkeit
ist auf einen Rückgang des Nettogewinns um USD 111 Mio. (wie oben
dargestellt) zurückzuführen, und wurde durch die Steigerung von
Posten ohne aktuelle Kapitalflüsse in Höhe von USD 10 Mio. teilweise
ausgeglichen.
Der Anstieg bei den nicht den aktuellen Kapitalfluss betreffenden
Posten erklärt sich wie folgt:
- ein Anstieg der Abschreibungen um USD 79 Mio.; und
- ein Anstieg sonstiger nicht liquiditätswirksamen Belastungen um
USD 101 Mio., u.a. durch:
- einen Verlust in Höhe von USD 17 Mio. bei Veräusserung von
Werken während des Jahres 2006, verglichen mit einem
Veräusserungsgewinn in Höhe von USD 16 Mio. in 2005;
- ein Gewinn in Höhe von USD 18 Mio. durch Wechselkursänderungen,
der im Jahr 2005 bei der Rückführung von Geldbeträgen aus Europa
verzeichnet wurde; und
- eine Steigerung des Verlusts auf die Abschreibung und/oder
Veräusserung von Vermögenswerten, vor allem im Zusammenhang mit
Restrukturierungsaktivitäten, in Höhe von USD 29 Mio.
Diese Erhöhungen wurden zum Teil durch folgende Faktoren
ausgeglichen:
- ein Rückgang der Wertminderungsbelastungen um USD 77 Mio.;
- ein zukünftiges Steuerguthaben in Höhe von USD 10 Mio. aufgrund
einer Reduzierung der zukünftigen Ertragssteuersätze in Kanada;
- eine Erhöhung der zukünftigen Ertragssteuern aufgrund von
Änderungen von vorläufigen Differenzen zwischen steuerlichen und
buchhalterischen Werten in Höhe von USD 70 Mio., darunter:
- eine Steigerung der abgesetzten Nettosteuerverluste;
- ein Rückgang der für Steuerzwecke nicht absetzbaren
Verbindlichkeiten; und
- ein Anstieg der Buchwertabschreibung über die steuerliche
Abschreibung hinaus;
- ein Rückgang der Aufwendungen für Minderheitsbeteiligungen als
Folge der Privatisierungen in Höhe von USD 11 Mio.; und
- ein Anstieg der Kapitaleinnahmen um USD 5 Mio.
Der Kapitalzufluss aus nicht liquiditätswirksamem Betriebsvermögen
und Verbindlichkeiten für das Geschäftsjahr belief sich auf USD 157
Mio., verglichen mit USD 158 Mio. in 2005. Die Änderungen der nicht
liquiditätswirksamen Betriebsvermögen und Verbindlichkeiten setzt
sich aus den folgenden Kapitalzuflüssen und -abflüssen zusammen:
2006 2005
-------------------------------------------------------------------------
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen US$ 14 US$ (280)
Vorräte 60 (83)
Transitorische Aktiva & Sonstige Posten 15 11
Verbindlichkeiten und sonstige Rückstellungen 62 510
Ertragssteuerschulden 35 (20)
Abgegrenzter Erlös (29) 20
-------------------------------------------------------------------------
Veränderungen an nicht-liquiditätswirksamem
Betriebsvermögen und Verbindlichkeiten US$ 157 US$ 158
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------Die Änderungen an nicht liquiditätswirksamem Betriebsvermögen und
Verbindlichkeiten war 2006 nicht signifikant. In 2005 war der Anstieg
bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen primär die Folge
von Investitionen in Werkzeuge für Programme, die im vierten Quartal
2005 oder Anfang 2006 eingeführt wurden. Der Anstieg der Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Rückstellungen hing
vor allem mit dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen und Lagervorräte für Werkzeugausstattung zusammen.
Kapital- und Investitionsausgaben
2006 2005 Änderung
-------------------------------------------------------------------------
Anlagevermögen US$ (793)US$ (848)
Sonstige Anlagegüter (99) (127)
-------------------------------------------------------------------------
Anlagevermögen, Investitionen und
Sonstige Anlagegüterzugänge (892) (975)
Übernahmen von Tochtergesellschaften (284) (187)
Erlöse aus dem Abgang von Sachanlagen 65 111
-------------------------------------------------------------------------
Für Investitionsmassnahmen
eingesetzte Barmittel US$ (1.111)US$ (1.051)US$ (60)
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------Zugang von Anlagevermögen, Investitionen und anderen Anlagegütern
Im Geschäftsjahr 2006 investierten wir USD 793 Mio. in
Sachanlagen. Während Investitionen getätigt wurden, um im
gewöhnlichen Geschäftsverlauf verbrauchte Vermögenswerte zu ersetzen
oder instand zu setzen und Verbesserungen in der Produktivität zu
erzielen, betrafen die meisten Investitionen in 2006
Fertigungsanlagen für Programme, die während des Jahres 2006
gestartet wurden oder in zukünftigen Jahren eingeführt werden. Die
wichtigsten Programme, in die im Geschäftsjahr 2006 investiert
wurden, waren Folgende:
- die nächste Generation von Oberklassen-Pickups und SUVs von
GM;
- MINI Cooper;
- Ford Edge und Lincoln MKX;
- die Programme X3, Z4, X5 und die 3er-Serie von BMW; und
- Dodge Caliber.
In 2005 investierten wir USD 848 Mio. in Sachanlagen,
einschliesslich Kapital für die folgenden bedeutenden Programme:
- der neue Ford Explorer und F-Serie Super Duty Pickup Trucks
- die nächste Generation von Oberklassen-Pickups und SUVs von
GM;
- Peugeot 207;
- Chrysler 300; und
- Jeep Grand Cherokee.
Wir investierten im Geschäftsjahr 2006 zudem USD 99 Mio. in
sonstige Anlagegüter, von denen im Folgenden die wichtigsten
aufgeführt sind:
- die Übernahme eines Eigenkapitalanteils von 41 % an in Shin
Young Metal Ind. Co., einem Lieferanten grosser Stanzteile,
geschweissten Baugruppen und Werkzeugen für die Automobilindustrie
mit Firmensitz in Korea;
- vollständig erstattungsfähige Planungs- und Konstruktionskosten
im Zusammenhang mit Programmen, die im Jahr 2006 eingeführt wurden
bzw. in 2007 eingeführt werden; und
- langfristige Werkzeugforderungen.
Im Geschäftsjahr 2005 investierten wir USD 127 Mio. in sonstige
Anlagegüter, vor allem für Folgendes:
- vollständig erstattungsfähige Planungs- und Konstruktionskosten
im Zusammenhang mit Programmen, die im Jahr 2005 oder 2006
eingeführt wurden; und
- langfristige Werkzeugforderungen.
Übernahme von Tochtergesellschaften
2006 investierten wir USD 284 Mio. in den Erwerb von
Tochtergesellschaften. Hierzu zählen u.a.:
- die Übernahme von CTS im Februar für insgesamt USD 271 Mio.,
wobei USD 203 Mio. in bar gezahlt und 68 Mio. USD an
Verbindlichkeiten übernommen wurden;
- USD 46 Mio. im August für den Erwerb des Magna Golf Course in
Aurora , Ontario, von Magna Entertainment Corp. ("MEC"); und
- die Übernahme des Fontana Golf- und Sportclubs in Österreich
von MEC im November für einen Gesamtbetrag von USD 38 Mio., die sich
aus USD 17 Mio . in bar und USD 21 Mio. für übernommene
Verbindlichkeiten zusammensetzten.
2005 investierten wir USD 187 Mio. in den Erwerb von
Tochtergesellschaften, vor allem im Zusammenhang mit dem
Barmittelanteil der Privatisierungen in Höhe von USD 184 Mio.
Wir haben im Laufe der Jahre 2006 und 2005 auch eine Reihe von
kleineren Akquisitionen getätigt, darunter mehrere
Produktionsbetriebe und Konstruktionszentren. Der Barmittelanteil
dieser Akquisitionen belief sich 2006 auf USD 18 Mio. und 2005 auf
USD 21 Mio. Im Geschäftsjahr 2005 wurde zur Berücksichtigung der
Übernahme von NVG ausserdem eine Wertberichtigung von 18 Mio. USD an
Barmitteln verbucht.
Erlöse aus dem Abgang von Sachanlagevermögen
Im Geschäftsjahr 2006 betrugen die Erlöse aus dem Abgang von
Sachanlagevermögen USD 65 Mio., darunter die folgenden:
- Erlöse aus dem Verkauf einer langfristigen Forderung für
Werkzeuge durch ein Werk in Grossbritannien; und
- Erlöse aus dem Abgang von Sachanlagen und Sonstigen
Anlagegütern im Rahmen des normalen Geschäftsbetriebs.
Im Geschäftsjahr 2005 betrugen die Erlöse aus dem Abgang von
Sachanlagevermögen USD 111 Mio., darunter die folgenden:
- Eingänge von Barmittelerlösen durch die Veräusserung eines
nicht zum Kerngeschäft gehörenden Sitzkomponentenwerks;
- Barzahlungseingänge aufgrund der Berücksichtigung von in
früheren Abrechnungszeiträumen aktivierten vollständig rückzahlbaren
Planungs- und Konstruktionsaufwendungen
- Erlöse aus dem Abgang von Sachanlagen und Sonstigen
Anlagegütern im Rahmen des normalen Geschäftsbetriebs.
Finanzierung
2006 2005 Änderung
-------------------------------------------------------------------------
Tilgungsleistungen US$ (275)US$ (329)
Schuldtitelemissionen 24 49
Ausgabe v. Aktien d. Kat. A mit
nachrangigem Stimmrecht 28 20
Aktienemissionen durch
Tochtergesellschaften - 1
Dividendenausschüttung an
Minderheitsanteile - (1)
Ausgezahlte Dividenden (163) (166)
-------------------------------------------------------------------------
Für Finanzaktivitäten
verwendete Barmittel US$ (386)US$ (426)US$ 40
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------Zu den Tilgungsleistungen im Geschäftsjahr 2006 zählten folgende:
- im Januar wurde die zweite Reihe von nicht besicherten,
vorrangigen Nullkuponanleihen, die in Verbindung mit der Übernahme
von NVG ausgegeben worden war, getilgt und; und
- im Mai und Oktober wurden nicht besicherte Senior Notes in
Höhe von jeweils USD 59 Mio. und USD 48 Mio. zurückgezahlt.
Zu den Tilgungsleistungen im Geschäftsjahr 2005 zählten folgende:
- im Januar wurde die erste Reihe von nicht besicherten,
vorrangigen Nullkuponanleihen, die in Verbindung mit der Übernahme
von NVG ausgegeben worden war, getilgt und; und
- im März wurden die ausstehenden Darlehensbeträge in Höhe von
CAD 197 Mio. nach den früheren Decoma Kreditfazilitätskonditionen
getilgt.
In den Geschäftsjahren 2006 und 2005 bestand die
Schuldtitelemission primär aus Anleihen zur Unterstützung der
Kapitalinvestitionen, darunter Staatstitel und
Finanz-Leasingverträge.
Im Jahr 2006 haben wir USD 28 Mio. an Aktien der Kategorie A mit
nachrangigem Stimmrecht durch die Ausübung von Aktienoptionen
ausgegeben, verglichen mit USD 20 Mio. im Jahr 2005.
Die Dividenden für Aktien der Kategorie A mit nachrangigem
Stimmrecht oder Aktien der Klasse B lagen sowohl 2006 als auch 2005
bei USD 1,52. Die Summe der ausgeschütteten Dividende ging 2006 auf
USD 163 Mio. zurück, verglichen mit USD 166 Mio. in 2005. Dies ist
vor allem auf die stärkere Notierung des kanadischen Dollars
gegenüber dem US-Dollar zurückzuführen.
Finanzierungsmittel
2006 2005 Änderung
-------------------------------------------------------------------------
Verbindlichkeiten
Bankverbindlichkeiten US$ 63 US$ 89
Innerhalb eines Jahres fällige
langfristige Verbindlichkeiten 98 131
Langfristige Verbindlichkeiten 605 700
-------------------------------------------------------------------------
766 920 US$ (154)
Aktienkapital 7.157 6.565 592
-------------------------------------------------------------------------
Gesamtkapitalisierung US$ 7.923 US$ 7.485 US$ 438
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------Zum 31. Dezember 2006 stieg die Gesamtkapitalisierung um 6 % bzw.
USD 438 Mio. auf USD 7,9 Mrd. an, verglichen mit USD 7,5 Mrd. am 31.
Dezember 2005. Die Steigerung der Kapitalisierung ist die Folge der
Zunahme des Aktienkapitals um USD 592 Mio., die teilweise von um USD
154 Mio. verringerten Verbindlichkeiten neutralisiert wurde.
Der Anstieg des Eigenkapitals ist vor allem das Ergebnis folgender
Faktoren:
- in 2006 verdienter Nettogewinn (wie oben dargestellt);
- Anstieg bei der Währungsumrechnungsberichtigung um USD 193
Mio., vor allem aufgrund der stärkeren Notierung des kanadischen
Dollars gegenüber dem US-Dollar zwischen dem 31. Dezember 2005 und
dem 31. Dezember 2006; und
- aufgrund der Ausübung von Aktienoptionen ausgegebene Aktien der
Kategorie A mit nachrangigem Stimmrecht.
Der Anstieg des Eigenkapitals wurde zum Teil durch Folgendes
ausgeglichen:
- in 2006 ausgeschüttete Dividenden; und
- eine Reduzierung des Aktienkapitals um USD 6 Mio. im
Zusammenhang mit dem Rückkauf unserer Aktien der Kategorie A mit
nachrangigem Stimmrecht , die einer Führungskraft auf einer
eingeschränkten Basis zugeteilt wurden.
Der Rückgang der Verbindlichkeiten ist primär auf folgende
Faktoren zurückzuführen:
- die Rückzahlung der zweiten Serie unserer nicht besicherten
vorrangigen Anleihen im Zusammenhang mit der Übernahme von NVG im
Januar;
- Rückzahlungen von unbesicherten Senior Notes im Mai und
Oktober in Höhe von jeweils USD 59 Mio. und USD 48 Mio.; und
- eine aus der Konsolidierung herausgenommene
Tochtergesellschaft in Europa, die teilweise dem Unternehmen
gehörte, die im August Insolvenz angemeldet hat und anschliessend
vom Verwalter verkauft wurde.
Diese Rückgänge wurden teilweise durch eine Erhöhung der in USD
ausgewiesenen Beträge aufgrund der stärkeren Notierung des Euro
gegenüber dem USD ausgeglichen.
Unsere Barmittelreserven stiegen um Geschäftsjahr 2006 um
203 Mio. USD auf 1,9 Mrd. USD. Die Zunahme ist auf den
Kapitalzufluss aus Betriebstätigkeit zurückzuführen, der teilweise
von den oben erörterten, für Investitions- und
Finanzierungstätigkeiten eingesetzten Barmittel neutralisiert wurde.
Zusätzlich zu unseren Bargeldreserven verfügten wir über befristete
Kreditlinien für Betriebsmittel in Höhe von USD 2 Mrd., von denen
USD 1,8 Mrd. nicht in Anspruch genommen wurden und verfügbar sind.
Maximalzahl an emittierbaren Aktien
Die folgende Tabelle gibt die Maximalzahl an Aktien wieder, die
sich im Umlauf befinden würde, wenn alle ausstehenden Aktienoptionen
bzw. ausgegebenen und ausstehenden nachrangigen
Schuldverschreibungen am 23. Februar 2007 ausgeübt und umgewandelt
würden:
Aktien der Kategorie A mit nachrangigem Stimmrecht
und Aktien der Kategorie B 109.944.722
Nachrangige Schuldverschreibungen(i) 1.096.589
Aktienoptionen(ii) 4.015.541
-------------------------------------------------------------------------
115.056.852
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------(i) In den Zahlen sind Aktien enthalten, die ausgegeben werden
wenn die Aktieninhaber der zu 6,5 % verzinsten, wandelbaren,
nachrangigen Schuldverschreibungen ihr Umwandlungsrecht ausüben.
Darin nicht enthalten sind emittierbare Aktien der Kategorie A mit
nachrangigem Stimmrecht, die das Unternehmen nach eigenem Gutdünken
ausgeben kann, um Zinsen und Darlehenssummen im Zusammenhang mit den
zu 6,5 % verzinsten, wandelbaren, nachrangigen Schuldtiteln bei
Einlösung oder Ablauf zu verrechnen. Die Zahl der Aktien der
Kategorie A mit nachrangigem Stimmrecht, die vom Unternehmen
ausgeben werden, hängt von ihrem Kurs zu dem Zeitpunkt ab, den das
Unternehmen für die Verrechnung der Zinsen und Darlehenssummen der zu
6,5 % verzinsten, wandelbaren nachrangigen Schuldtitel gegen die
Aktien gewählt hat.
Die obigen Zahlen schliessen auch Aktien der Kategorie A mit
nachrangigem Stimmrecht aus, die das Unternehmen nach eigenem
Gutdünken zur Verrechnung gegen zu 7,08 % verzinsten, nachrangigen
Schuldtiteln durch Einlösung oder Fälligkeit emittieren kann. Die
Anzahl der auszugebenden Aktien hängt vom Handelspreis der Aktien
der Kategorie A mit nachrangigem Stimmrecht zum Zeitpunkt der
Einlösung bzw. des Ablaufs der zu 7,08 % verzinsten nachrangigen
Schuldtitel ab.
(ii) Die Optionsrechte zum Erwerb von nachrangigen
stimmberechtigten Aktien der Kategorie A können vom Inhaber in
Übereinstimmung mit den Übertragungsbestimmungen und gegen Zahlungen
des Basispreises, der von Zeit zu Zeit gemäss unseren
Aktienoptionsplänen durchgeführt werden, ausgeübt werden.
Vertragliche Verpflichtungen und bilanzunwirksame Finanzierung
Zum 31. Dezember 2006 hatten wir vertragliche Verpflichtungen über
die folgenden jährlichen Zahlungen:
2008- 2010-
2007 2009 2011 Danach Summe
-------------------------------------------------------------------------
Betriebspachten mit:
MI Developments Inc.
("MID") US$ 145US$ 288US$ 281US$ 415US$ 1,129
Dritte 126 193 136 182 637
Langfristige Verbindlichkeiten 98 462 107 36 703
-------------------------------------------------------------------------
Summe vertraglicher
Verpflichtungen US$ 369US$ 943US$ 524US$ 633US$ 2,469
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------Wir hatten keine unbedingten Kaufverpflichtungen mit Ausnahme
derjenigen im Zusammenhang mit Lagerbeständen, Dienstleistungen,
Werkzeugen und Sachanlagen im normalen Geschäftsverlauf.
Unsere nicht finanzierten Verpflichtungen bezüglich der Pläne für
zukünftige Leistungen an Mitarbeiter, die versicherungsmathematisch
bestimmt wurden, beliefen sich am 31. Dezember 2006 auf USD 335 Mio.
Diese Verpflichtungen setzen sich folgendermassen zusammen:
Kündigungen
und
Regelungen
Pensions- Renten- für langfr.
verpflich- verpflich- Betriebs-
tungen tungen zugehörigkeit Gesamt
-------------------------------------------------------------------------
Erwartete Sozialleistungs-
verpflichtungen US$ 282 US$ 104 US$ 181 US$ 567
Abzügl. Planvermögen (232) - - (232)
-------------------------------------------------------------------------
Nicht finanzierter Betrag 50 104 181 335
Nicht ausgewiesene bisherige
Servicekosten und
versicherungsmathematische
Verluste (15) (35) (24) (74)
-------------------------------------------------------------------------
In sonstigen langfristigen
Verbindlichkeiten ausgewie-
sener Betrag US$ 35 US$ 69 US$ 157 US$ 261
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------Unsere nicht bilanzwirksamen Finanzierungsvereinbarungen sind auf
Betriebspachtverträge beschränkt.
Die Mehrheit unserer Werke unterliegen Betriebspachten mit MID
oder Dritten. Die gesamten Betriebspachtzahlungen für von MID und
Dritten gepachtete Werke beliefen sich im Jahr 2006 jeweils auf USD
153 Mio. und USD 79 Mio. Die Betriebspachtverpflichtungen an MID und
Dritte für das Jahr 2007 werden auf jeweils USD 145 Mio. und USD 76
Mio. geschätzt. Unsere bestehenden Pachtverträge mit MID sehen
periodische Mieterhöhungen vor, basieren auf entweder Erhöhungen in
festen Schritten oder auf der Basis einer Anpassung entsprechend dem
Verbraucherpreisindex (unter Berücksichtigung bestimmter
Maximalwerte).
Wir unterhalten auch Betriebspachtverpflichtungen für Anlagen.
Diese Verträge haben in der Regel eine kürzere Laufzeit.
Betriebspachtzahlungen für Anlagen beliefen sich im Jahr 2006 auf
insgesamt USD 54 Mio. Für das Jahr 2007 wird mit USD 50 Mio.
gerechnet.
Obwohl sich unsere konsolidierten vertraglichen jährlichen
Pachtverpflichtungen Jahr um Jahr verringern, werden bestehende
Verträge entweder erneuert oder ersetzt. Daher wird erwartet, dass
die Pachtverpflichtungen auf dem jetzigen Niveau bleiben werden.
Alternativ werden wir Kapitalausgaben tätigen müssen, um äquivalente
Kapazitäten zu erwerben.
Langfristige Forderungen unter Sonstige Vermögenswerte werden
abzgl. ausstehender Kredite von der Finanzierungsgesellschaft eines
Kunden in Höhe von USD 52 Mio. ausgewiesen, da wir ein juristisch
verbrieftes Recht darauf haben, die langfristige Forderung des
Kunden gegen diese Kredite aufzurechnen und vorhaben, die beiden
Beträge gleichzeitig abzuwickeln.
Devisenaktivitäten
Unsere nordamerikanischen Geschäftseinheiten verhandeln
Verkaufsverträge mit OEMs für Zahlung in sowohl US- als auch
kanadischen Dollar. Rohstoffe und Geräte werden in diversen
Währungen gekauft, in Abhängigkeit von Wettbewerbsfaktoren wie z.B.
relative Währungswerte. Die nordamerikanischen Geschäftseinheiten
verwenden Arbeitskräfte und Materialien, die sowohl in US- als auch
in kanadischen Dollar bezahlt werden. Unsere mexikanischen
Geschäftseinheiten verwenden in der Regel den US-Dollar als
Arbeitswährung.
Unsere europäischen Geschäftseinheiten verhandeln Verträge mit
OEMs über Zahlungen vor allem in Euro und britischen Pfund. Das
Material, die Geräte und die Löhne der europäischen
Geschäftseinheiten werden vornehmlich in Euro und britischen Pfund
bezahlt.
Wir setzen Hedging-Programme ein, vor allem unter Verwendung von
Forwardkontrakten auf Devisen, um unser Wechselkursrisiko zu
kontrollieren, das entsteht, wenn sich Produktionsstätten auf die
Lieferung von Produkten verpflichtet haben, deren Verkaufspreise in
Auslandswährungen angeboten wurden. Diese Verpflichtungen stellen
unsere vertraglichen Verpflichtungen zur Lieferung von Produkten
über die Gesamtdauer des Produktprogramms dar, die sich über mehrere
Jahre erstrecken kann. Die Anzahl und die Zeitpunkte der
Forwardkontrakte hängen von einer Vielzahl von Faktoren ab, wie z.B.
von erwarteten Produktionslieferplänen und erwarteten
Produktionskosten, die möglicherweise in ausländischen Währungen
bezahlt werden müssen. Trotz dieser Massnahmen könnten bedeutende
langfristige Schwankungen relativer Währungskurse, vor allem eine
bedeutende Änderung der relativen Werte von US-Dollar, kanadischem
Dollar, Euro und britischem Pfund, einen negativen Effekt auf unsere
Rentabilität und finanzielle Situation haben (wie in diesem
Lagebericht dargestellt).
VERBUNDENE PARTEIEN
------------------------------------------------------------------
-------
Herr Stronach, der Vorsitzende unseres Boards, und drei Mitglieder
seiner Familie sind Treuhänder des Stronach Trust. Der Stronach Trust
kontrolliert uns über das Recht zur Steuerung der Stimmrechte von 66
% unserer Aktien der Kategorie B, und kontrolliert ausserdem MID und
somit MEC über das Recht zur Steuerung der Stimmrechte von 66 % der
MID-Aktien der Kategorie B. Verschiedene von unseren Betrieben
genutzte Grundstücke und Gebäude werden von MID im Rahmen diverser
Betriebspachtvereinbarungen gepachtet und werden nach regulären
kaufmännischen Grundsätzen ausgeführt. Die in der konsolidierten
Erfolgsrechnung enthaltenen Pachtausgaben an MID beliefen sich für
das Jahr zum 31. Dezember 2006 auf USD 153 Mio. und für 2005 auf USD
144 Mio. In den Kreditorenkonten sind Wechselverbindlichkeiten an
MID und seine Tochtergesellschaften in Höhe von 2 Mio. USD enthalten.
Am 31. März 2006 erwarb das Unternehmen ein Grundstück in den USA
von MEC für einen Gesamtkaufpreis von USD 6 Mio.
Vor der Übernahme des Aurora Golf Club und des Fontana Golf- und
Sportclubs von MEC hatten wir Vereinbarungen mit MEC für die Nutzung
des Golfplatzes und Konferenz-, Gastronomie- und anderen Anlagen des
Clubhauses gegen jährliche Zahlung von jeweils CAD 5,0 Mio. und EUR
2,5 Mio. Die in der konsolidierten Erfolgsrechnung enthaltenen
Ausgaben bezüglich dieser Vereinbarungen beliefen sich für das Jahr
zum 31. Dezember 2006 auf USD 6 Mio. und für 2005 auf USD 7 Mio.
Wir haben mit Parteien, die mit dem Vorsitzenden unseres Boards
verbunden sind, Vereinbarungen über die Bereitstellung von
Geschäftsentwicklungs- und Beratungsdienste. Darüber hinaus haben wir
mit dem Vorsitzenden unseres Boards Vereinbarungen über die
Bereitstellung von Geschäftsentwicklungs- und
Beratungsdienstleistungen. Die Gesamtsumme, die im Rahmen dieser
Vereinbarungen in den Geschäftsjahren zum 31. Dezember 2006
bzw. 2005 ausgezahlt wurde, belief sich auf jeweils USD 27 Mio. und
USD 33 Mio.
Es gibt Treuhandgesellschaften, deren Zweck der ordnungsgemässe
Kauf unserer Aktien für Mitarbeiter für eine Übertragung an entweder
den Eigenkapitals- und Gewinnbeteiligungsplan für Mitarbeiter
(EEPPP) oder an Empfänger von Boni bzw. Rechten über den Erwerb
solcher Aktien von den Treuhandgesellschaften ist. Während des mit
dem 31. Dezember 2006 endenden Geschäftsjahres haben wir diesen
Treuhandgesellschaften bis zu 77 Mio. USD an Krediten eingeräumt, um
den Kauf von Aktien der Kategorie A mit nachrangigem Stimmrecht zu
vereinfachen. Zum 31. Dezember 2006 belief sich die
Gesamtverschuldung dieser Treuhandgesellschaften uns gegenüber auf
USD 35 Mio.
NACHFOLGENDE EREIGNISSE
------------------------------------------------------------------
-------
Am 15. Januar 2007 haben wir zwei Werke von Pressac Investments
Limited für USD 55 Mio. (EUR 43 Mio.) übernommen. Die Werke in
Deutschland und Italien stellen Elektronikkomponenten her, die an
diverse Kunden, u.a. an Volkswagen, DaimlerChrysler und Fiat
verkauft werden.
BETRIEBSERGEBNIS - FÜR DAS QUARTAL ZUM 31. DEZEMBER 2006
-------------------------------------------------------------------------
Umsätze
Für die drei Monate
zum 31. Dezember
--------------------------------
2006 2005 Änderung
-------------------------------------------------------------------------
Fahrzeugproduktionsmengen
(in Millionen Einheiten)
Nordamerika 3.608 3.910 - 8 %
Europa 3.970 4.065 - 2 %
-------------------------------------------------------------------------
Durchschnittlicher US-Dollar-Wert der Ausstattung pro Fahrzeug
Nordamerika US$ 800 US$ 762 + 5 %
Europa US$ 378 US$ 306 + 24 %
-------------------------------------------------------------------------
Umsätze aus
externer Produktion
Nordamerika US$ 2.887 US$ 2.980 - 3 %
Europa 1.499 1.242 + 21 %
Sonstige Regionen 79 48 + 65 %
Komplettfahrzeugmontage 1.246 1.051 + 19 %
Werkzeuge, Konstruktion und Sonstiges 657 533 + 23 %
-------------------------------------------------------------------------
Gesamtumsatz US$ 6.368 US$ 5.854 + 9 %
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------Der Gesamtumsatz legte im vierten Quartal 2006 um 9 % bzw. USD 514
Mio. auf USD 6,4 Mrd. zu, verglichen mit USD 5,9 Mrd. im vierten
Quartal 2005.
Umsätze aus externer Produktion - Nordamerika
Im vierten Quartal 2006 gingen die Umsätze aus externer Produktion
in Nordamerika um 3 % bzw. USD 93 Mio. auf USD 2,9 Mrd. zurück,
verglichen mit USD 3,0 Mrd. im vierten Quartal 2005. Dieser Rückgang
der Produktionsumsätze spiegelt einen Rückgang der
nordamerikanischen Fahrzeugsproduktionsmengen um 8 % wider, der
durch einen Anstieg unseres in US-Dollar ausgewiesenen
Ausstattungswerts pro Fahrzeug um 5 % teilweise ausgeglichen wurde.
Vor allem setzt sich der Rückgang der Produktionsmengen bei einigen
unserer grössten Kunden in Nordamerika weiter fort. Während die
nordamerikanischen Fahrzeugproduktionsmengen im vierten Quartal 2006
gegenüber dem vierten Quartal 2005 um 8 % zurückgingen, sanken die
Produktionsmengen bei GM und Ford jeweils um 13 % und 23 %.
Der durchschnittliche US-Dollar-Wert der Ausstattung pro Fahrzeug
stieg im vierten Quartal 2006 um 5 % bzw. USD 38 auf USD 800 an,
verglichen mit USD 762 im vierten Quartal 2005. Dieser Anstieg ist
vor allem auf Folgendes zurückzuführen:
- die Markteinführung neuer Modelle im oder nach dem vierten
Quartal 2005, einschliesslich:
- die nächste Generation von Oberklassen-Pickups und SUVs von GM;
- Dodge Nitro;
- Jeep Wrangler;
- Dodge Caliber;
- Ford Edge und Lincoln MKX;
- Chrysler Sebring und Dodge Avenger;
- Chrysler Aspen; und
- Mercedes GL-Klasse;
- steigende Produktionszahlen und/oder Inhalte bei bestimmten
Programmen, einschliesslich:
- Ford Fusion, Mercury Milan und Lincoln Zephyr / MKZ; und
- BMW Z4;
- eine Erhöhung des ausgewiesenen Umsatzes in USD aufgrund der
stärkeren Notierung des kanadischen Dollars gegenüber dem USD; und
- die Übernahme von CTS im Februar 2006.
Diese Faktoren wurden zum Teil durch Folgendes ausgeglichen:
- die Auswirkung der geringeren Produktionsmengen bzw. des
geringeren Ausstattungswertes bei bestimmten Programmen,
einschliesslich:
- Ford Freestar und Mercury Monterey;
- Ford Explorer und Mercury Mountaineer;
- Ford F-Serie;
- Dodge Caravan, Grand Caravan und Chrysler Town & Country;
- Chevrolet Envoy, Buick Rainier und GMC Trailblazer;
- Chrysler 300 and 300C und Dodge Charger;
- Cadillac STS; und
- Cadillac CTS;
- Programme, deren Produktion während oder nach dem vierten
Quartal 2005 eingestellt wurde; und
- zusätzliche Preiszugeständnisse an Kunden.
Umsätze aus externer Produktion - Europa
Im vierten Quartal 2006 stiegen die Umsätze aus externer
Produktion in Europa um 21 % bzw. USD 257 Mio. auf USD 1,5 Mrd.
verglichen mit USD 1,24 Mrd. im vierten Quartal 2005. Dieser Anstieg
des Produktionsumsatzes spiegelt eine Erhöhung der wertmässigen
Ausstattung pro Fahrzeug in Europa von 24 % wider, die durch einen
Rückgang der europäischen Fahrzeugproduktionsmengen um 2 % teilweise
ausgeglichen wurde.
Der durchschnittliche US-Dollar-Wert der Ausstattung pro Fahrzeug
stieg im vierten Quartal 2006 um 24 % bzw. USD 72 auf USD 378 an,
verglichen mit USD 306 im vierten Quartal 2005. Dieser Anstieg ist
vor allem auf Folgendes zurückzuführen:
- eine Erhöhung der in USD ausgewiesenen Beträge aufgrund der
stärkeren Notierung des Euro und des britischen Pfunds gegenüber dem
USD;
- die Markteinführung neuer Modelle im oder nach dem vierten
Quartal 2005, einschliesslich:
- MINI Cooper;
- Honda Civic;
- BMW 3er-Serie;
- Peugeot 207; und
- Land Rover Freelander 2;
- während oder nach dem vierten Quartal 2005 abgeschlossene
Übernahmen, einschliesslich der Übernahme von CTS im Februar 2006;
und
- steigende Produktionszahlen und/oder Inhalte bei bestimmten
Programmen, einschliesslich:
- BMW X3;
- Jaguar S-Type; und
- Jaguar XJ-Serie.
Diese Faktoren wurden zum Teil durch Folgendes ausgeglichen:
- die Auswirkung der geringeren Produktionsmengen bzw. des
geringeren Ausstattungswertes bei bestimmten Programmen,
einschliesslich:
- Chrysler Voyager und Grand Voyager;
- smart City Coupe;
- Mercedes A-Klasse;
- Nissan Micra; und
- Volvo V70; und
- inkrementelle Preiszugeständnisse an Kunden; und
- der Verkauf bestimmter Geschäftsbereiche mit
unterdurchschnittlicher Leistung während des Jahres 2006.
Umsätze der Externen Produktion - Übrige Regionen
Im vierten Quartal 2006 steigen die Umsätze aus externer
Produktion in den übrigen Regionen um 65 % bzw. USD 31 Mio. auf USD
79 Mio., verglichen mit USD 48 Mio. im vierten Quartal 2005. Der
Anstieg des Produktionsumsatzes ist auf folgende Faktoren
zurückzuführen:
- erhöhte Produktionsumsätze bei bestehenden Werken in China;
- erhöhte Produktionsumsätze bei unseren Antriebsstrangwerken in
Korea;
- eine Erhöhung der in USD ausgewiesenen Produktionsumsätze
aufgrund der stärkeren Notierung des koreanischen Won gegenüber dem
USD;
- erhöhte Produktionsumsätze bei einem Werk für Schliesssysteme
in Brasilien;
- die Übernahme eines Spiegelfertigungswerks in Südafrika; und
- das Anlaufen der Produktion in neuen Werken in China.
Umsätze aus Komplettfahrzeugmontage
Für die drei Monate
zum 31. Dezember
--------------------------------
2006 2005 Änderung
-------------------------------------------------------------------------
Umsätze aus Komplettfahrzeugmontage US$ 1.246 1.051 + 19 %
-------------------------------------------------------------------------
Produktionsmengen Komplettfahrzeugmontage
(Einheiten)
auf Vollkostenbasis: 43.187 39.610 + 9 %
BMW X3, Mercedes E-Klasse und
G-Klasse und Saab 9(3)
Cabriolet
auf Mehrwertbasis: 21.919 25.574 - 14 %
Jeep Grand Cherokee, Chrysler 300,
Chrysler Voyager und Jeep
Commander
-------------------------------------------------------------------------
65.106 65.184 -
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------Der Umsatz aus der Komplettfahrzeugmontage legte im vierten
Quartal 2006 um 19 % bzw. USD 195 Mio. auf USD 1,25 Mrd. zu,
verglichen mit USD 1, 05 Mrd. im vierten Quartal 2005. Die
Stückzahlen der Komplettfahrzeugmontage entsprachen in etwa dem
Vorjahresniveau. Der Anstieg des Umsatzes aus der
Komplettfahrzeugmontage ist vor allem das Ergebnis folgender
Faktoren:
- eine Erhöhung des ausgewiesenen Umsatzes in USD aufgrund der
stärkeren Notierung des Euro gegenüber dem USD;
- höheren Montagestückzahlen für den BMW X3;
- die Einführung des Jeep Commander im ersten Quartal 2006; und
- höheren Montagestückzahlen für den Chrysler 300.
Diese Anstiege wurden durch einen Rückgang der Montagemengen für
folgende Programme teilweise ausgeglichen:
- Jeep Grand Cherokee;
- Mercedes E-Klasse 4MATIC; und
- Chrysler Voyager.
Werkzeuge, Konstruktion und Sonstiges
Der Umsatz für den Bereich Werkzeuge, Konstruktion und Sonstiges
stieg im vierten Quartal 2006 um 23 % bzw. USD 124 Mio. auf USD 657
Mio. an, verglichen mit USD 533 Mio. im vierten Quartal 2005.
Die wichtigen Programme, für die wir im vierten Quartal 2006
Umsätze unter Werkzeuge, Konstruktion und Sonstiges verbuchten,
waren folgende:
- die nächste Generation von Oberklassen-Pickups und SUVs von
GM;
- MINI Cooper;
- Ford Edge und Lincoln MKX;
- Saturn VUE;
- ein neues Chrysler CUV-Programm;
- Dodge Caliber; und
- Mercedes C-Klasse.
Im Zusammenhang mit der Einstellung der Produktion des
Komplettfahrzeugmontageprogramms für die E-Klasse 4MATIC wurden
Konstruktionsumsätze im Zusammenhang mit der Endzahlung von
DaimlerChrysler für Forschungs- und Entwicklungskosten im Vorfeld
der Produktion erfasst, die zuvor über den Montagevertrag hinweg auf
Basis der Produktionseinheiten abgeschrieben wurden.
Die wichtigen Programme, für die wir im vierten Quartal 2005
Umsätze unter Werkzeuge, Konstruktion und Sonstiges verbuchten,
waren folgende:
- BMW X5;
- Jeep Wrangler; und
- die nächste Generation von Oberklassen-Pickups und SUVs von
GM.
Der Anstieg der Umsätze für Werkzeuge, Konstruktion und Sonstiges
ist darüber hinaus auf die stärkere Notierung des Euro, des
britischen Pfunds und des kanadischen Dollars jeweils gegenüber dem
US-Dollar zurückzuführen.
GEWINN VOR ZINSEN UND STEUERN (EBIT)
Für die drei Monate
zum 31. Dezember
--------------------------------
2006 2005 Änderung
-------------------------------------------------------------------------
Nordamerika US$ 40 US$ 194
Europa (35) (93)
Sonstige Regionen 4 (3)
Konzern und Sonstige 27 28
-------------------------------------------------------------------------
Summe EBIT US$ 36 US$ 126 - 71 %
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------Im EBIT für die vierten Quartale 2006 bzw. 2005 sind die
folgenden, oben im Abschnitt "Höhepunkte" erörterten
aussergewöhnlichen Posten enthalten.
Für die drei Monate
zum 31. Dezember
----------------------
2006 2005
-------------------------------------------------------------------------
Nordamerika
Wertminderung US$ (13)US$ (21)
Umstrukturierungskosten (7) (12)
-------------------------------------------------------------------------
(20) (33)
Europa
Wertminderung (41)US$ (105)
Umstrukturierungskosten (30) (17)
-------------------------------------------------------------------------
(71) (122)
Konzern und Sonstige
Umstrukturierungskosten - (2)
-------------------------------------------------------------------------
US$ (91)US$ (157)
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------Nordamerika
Der EBIT in Nordamerika ging im vierten Quartal 2006 um 79 % bzw.
USD 154 Mio. auf USD 40 Mio. zurück, verglichen mit USD 194 Mio. im
vierten Quartal 2005. Werden die im vorausgehenden Abschnitt
"Höhepunkte" dargestellten ausserordentlichen Posten für Nordamerika
herausgerechnet, ging der EBIT um USD 167 Mio. zurück. Dies ist vor
allem auf folgende Faktoren zurückzuführen:
- deutlich schwächere Leistung beim Grossteil unserer Werke für
Innenverkleidungssysteme;
- Kosten im Zusammenhang mit der Einstellung der Programme für
den Ford Freestar und den Mercury Monterey Minivan;
- die Rückstellung der minimal erforderlichen Zahlung im Rahmen
unseres EEPPP;
- betriebliche Ineffizienz und sonstige Kosten in bestimmten
Werken mit unterdurchschnittlicher Leistung;
- niedrigere Margen Aufgrund eines Rückgangs der
Produktionsmengen für mehrere Programme; und
- zusätzliche Preiszugeständnisse an Kunden.
Die Faktoren, die zum Rückgang des EBIT beitrugen, wurden durch
folgende Effekte teilweise ausgeglichen:
- bei neuen Programmen erzielte Margen, die im Laufe der Jahre
2005 oder 2006 eingeführt wurden;
- Margen auf steigende Produktionszahlen und/oder Inhalte bei
bestimmten Programmen;
- betriebliche Verbesserungen in bestimmten Divisionen; und
- niedrigere Konzernabgaben.
Europa
In Europa ging der EBIT Verlust im vierten Quartal 2006 um 62 %
oder USD 58 Mio. auf USD 35 Mio. zurück, verglichen mit USD 93 Mio.
im vierten Quartal 2005. Werden die im vorangehenden Abschnitt
"Höhepunkte" dargestellten ausserordentlichen Posten für Europa
herausgerechnet, legte der EBIT um USD 7 Mio. zu. Dies ist vor allem
auf folgende Faktoren zurückzuführen:
- Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen bei bestimmten
Divisionen;
- erhöhte Margen auf neue Programme, die während oder nach dem
vierten Quartal 2005 eingeführt wurden; und
- Rückgang der Gewinnbeteilung für Mitarbeiter aufgrund der
niedrigeren konsolidierten Ergebnisse des Unternehmens.
Die Faktoren, die zum Anstieg des EBIT beitrugen, wurden durch
folgende Effekte teilweise ausgeglichen:
- deutlich schwächere Leistung beim Grossteil unserer Werke für
Innenverkleidungssysteme;
- betriebliche Ineffizienz und sonstige Kosten in bestimmten
Werken mit unterdurchschnittlicher Leistung;
- niedrigere Margen Aufgrund des Rückgangs der Umsätze für
bestimmte Programme mit hohem Ausstattungswert;
- Kosten für die Entwicklung und Ausdehnung unserer
Elektronikkompetenzen; und
- zusätzliche Preiszugeständnisse an Kunden.
Sonstige Regionen
Der EBIT in den Sonstigen Regionen legte im vierten Quartal 2006
um USD 7 Mio. auf USD 4 Mio. zu, verglichen mit einem Verlust von
USD 3 Mio. im vierten Quartal 2005. Der Anstieg des EBIT ist vor
allem auf zusätzliche Margen zurückzuführen, die auf die oben
dargestellten höheren Produktionsumsätze verdient wurden.
Diese zusätzlichen Margen wurden teilweise durch Kosten in neuen
Werken , vor allem in China ausgeglichen, wo das Unternehmen
weiterhin Gelegenheiten in diesem Wachstumsmarkt verfolgt.
Konzern und Sonstige
Der EBIT für Konzern und Sonstiges ging im vierten Quartal 2006 um
4 % oder USD 1 Mio. auf USD 27 Mio. zurück, verglichen mit USD 28
Mio. im vierten Quartal 2005. Werden die im vorangehenden Abschnitt
"Höhepunkte" dargestellten ausserordentlichen Posten für Konzern und
Sonstiges herausgerechnet, ging der EBIT um USD 3 Mio. zurück. Dies
ist vor allem auf niedrigere Konzernabgaben der Geschäftsbereiche
zurückzuführen. Dieser Rückgang wurde durch erhöhte
Kapitaleinnahmen, die im vierten Quartal 2006 verdient wurden,
teilweise ausgeglichen.
KRITISCHE RECHNUNGSLEGUNGSRICHTLINIEN
------------------------------------------------------------------
-------
Unsere Darstellung und Analyse unserer geschäftlichen Aktivitäten
und finanziellen Position basiert auf den ungeprüften konsolidierten
Abschlüssen, die gemäss der kanadischen GAAP erstellt wurden. Im
Rahmen der Vorbereitung der ungeprüften konsolidierten Abschlüsse
muss das Management Schätzungen und Beurteilungen durchführen, die
die ausgewiesenen Beträge der Vermögenswerte, Verbindlichkeiten,
Umsätze und Ausgaben und die entsprechende Offenlegung von
Eventualvermögen und -verbindlichkeiten beeinflussen. Wir erstellen
unsere Schätzung auf der historischen Erfahrung und diversen anderen
Annahmen, die wird den Umständen entsprechend für sinnvoll erachten.
Die Ergebnisse hiervon bilden die Basis für unsere Bewertung des
Bilanzwerts von Vermögensgütern und Verbindlichkeiten. Wir
überprüfen unsere Schätzungen laufend. Tatsächliche Ergebnisse können
jedoch bei anderen Annahmen bzw. unter anderen Umständen von diesen
Schätzungen abweichen.
Wir sind der Überzeugung, dass die folgenden kritischen
Rechnungslegungsrichtlinien einen Einfluss auf die wichtigeren
Beurteilungen und Schätzungen bei der Vorbereitung unserer
ungeprüften konsolidierten Abschlüsse haben. Das Management hat die
Entwicklung und Auswahl der folgenden kritischen
Rechnungslegungsrichtlinien mit dem Audit Committee des Board of
Directors diskutiert und das Audit Committee hat unsere
Offenlegungen bezüglichen kritischer Rechnungslegungsrichtlinien in
diesem Lagebericht geprüft.
Umsatzverbuchung
(a) Unterschiedlich bepreiste Werkzeug- und
Konstruktionsdienstleistungsverträge
Bezüglich unserer Verträge mit OEMs für bestimmte
Fahrzeugprogramme führen wir mehrere Umsatz generierende Aktivitäten
aus. Unter der häufigsten Vereinbarung werden zusätzlich zum Vertrag
über die Herstellung und den Verkauf von Teilen separat bepreiste
Verträge über entsprechende Werkzeugkosten mit den OEMs geschlossen.
Diese Vereinbarungen sehen vor, dass wir die Werkzeuge entweder in
unseren eigenen Werkzeuganlagen produzieren oder
Werkzeugdrittanbieter unter Vertrag nehmen, um die Werkzeuge zu
erstellen und zu liefern, die wir bei der Produktion der Teile für
den OEM verwenden werden. Nach Fertigstellung der Werkzeugerstellung
und Abnahme der Werkzeuge durch den OEM verkaufen wir das getrennt
bepreiste Werkzeug im Rahmen eines separaten Werkzeugkaufauftrags an
den OEM.
In solchen Vereinbarungen mit vielen Elementen sind auch getrennt
bewertete Konstruktionsdienstleistungen zusätzlich zu den Werkzeugen
und nachgeordneten Montage- oder Produktionsaktivitäten enthalten.
Nach Fertigstellung und Abnahme durch den OEM verkaufen wir die
separat bepreisten Konstruktionsdienstleistungen normalerweise an
den OEM, bevor die nachfolgende Montage- oder Produktionsaktivitäten
beginnen.
Das Unternehmen übernahm 2004 den Abstract No. 142, "Revenue
Arrangements with Multiple Deliverables" ("EIC-142") des CICA
Emerging Issues Committee im Voraus für die von uns ab dem 1. Januar
2004 eingebrachte Umsatzaufgliederung mit mehreren
unterschiedlichen Leistungskomponenten. Getrennt veranschlagte
Werkzeuge und Ingenieursleistungen werden nach EIC-142 nur dann als
eigenständige Umsatzelemente verbucht, wenn Werkzeug und
Ingenieursleistung für den Kunden eigenständige Werte darstellen und
wenn ein angemessener Wert der nachfolgenden Teileproduktion oder
Fahrzeugmontage objektiv und zuverlässig nachweisbar ist. Basierend
auf den typischen Bedingungen und Prozessen zur Verhandlung separat
bepreister Werkzeugverträge erwarten wir, dass im Wesentlichen alle
solchen Werkzeugverträge auch weiterhin als getrennte Umsatzelemente
ausgewiesen werden. Aufgrund der Einzigartigkeit der Verträge bei
Vereinbarungen mit mehreren Elementen (einschliesslich
Konstruktionsleistungen und anschliessender Montage- oder
Produktionsaktivitäten) wird jede signifikante Vereinbarung
individuell beurteilt werden müssen, um zu bestimmen, ob die
Konstruktionskomponente der Vereinbarung als getrenntes
Umsatzelement angesehen wird, oder nicht. Falls die
Konstruktionskomponente nicht als separater Umsatzbestandteil
angesehen wird, so werden die Umsätze und Kosten der erbrachten
Leistung solcher Aktivitäten abgegrenzt und auf einer Bruttobasis
über das sich anschliessende Montage- oder Produktionsprogramm
abgeschrieben.
Umsätze aus Konstruktionsdienstleistungen und Werkzeugverträgen,
die als separate Umsatzbestandteile angesehen werden, werden in der
Regel anhand des fertig gestellten prozentualen Anteils ausgewiesen.
Die Methode des prozentualen Anteils der Fertigstellung weist
Umsätze und Kosten der erbrachten Leistung über die Dauer des
Vertrags auf Basis der Schätzung des Fertigstellungsgrades, des
Gesamtvertragsumsatzes und der Gesamtvertragskosten aus. Bei
derartigen Verträgen könnten die entsprechenden Forderungen
vollständig nach Fertigstellung des Auftrags bezahlt werden, oder
aber in Raten oder in Festbeträgen je Fahrzeug auf Basis der
prognostizierten Produktionsmengen. Sollten die tatsächlichen
Produktionsmengen unter den prognostizierten liegen, wird auf
jährlicher Basis eine Ausgleichszahlung für die Unterschreitung
vorgenommen.
Werkzeug- und Konstruktionsvertragspreise sind in der Regel
festgelegt. Preisänderungen, Änderungsaufträge und
Programmkündigungen können jedoch den letztendlich ausgewiesenen
Umsatzbetrag für einen bestimmten Vertrag beeinflussen. Die
Vertragskosten werden zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung
geschätzt und werden zu jedem Berichtsdatum überprüft. Anpassungen
an die ursprünglichen Schätzungen der Gesamtvertragskosten sind mit
Fortschritt der Vertragsarbeiten und zunehmender Erfahrung häufig
nötig, auch wenn sich der Umfang der Vertragsarbeiten nicht ändert.
Wenn die aktuellen Schätzungen für den Gesamtvertragsumsatz und die
Gesamtvertragskosten auf einen Verlust hinweisen, werden
Rückstellungen für den Gesamtverlust des Vertrags gebildet. Zu den
Faktoren, die bei der Bestimmung eines erwarteten Verlusts auf einen
Vertrag berücksichtigt werden gehören u.a. Mehrkosten, nicht
erstattungsfähige Kosten, Änderungsaufträge und mögliche
Preisänderungen.
Für US-GAAP Zwecke haben wir EITF 00-21 ("Accounting for Revenue
Arrangements With Multiple Deliverables") vorausschauend für neue
Umsatzvereinbarungen mit mehreren Lieferverpflichtungen übernommen,
die wir am oder nach dem 1. Januar 2004 eingegangen sind. Dies
harmonisierte unser Berichtswesen für derartige Vereinbarungen
zwischen kanadischen und US-GAAP . Für separat bepreiste eigene
Werkzeug- und Konstruktionsdienstleistungsverträge, die zusammen mit
anschliessenden Produktions- oder Montagediensten angeboten werden,
und die vor dem 1. Januar 2004 abgeschlossen worden, werden die
Umsätze und Kosten der erbrachten Leistungen auch weiterhin
abgegrenzt und für US-GAAP Zwecke auf Bruttobasis über den
verbleibenden Zeitraum des Produktions- oder Montageprogramms
abgeschrieben.
(b) Verträge mit gekauften Komponenten
Umsätze und die Kosten der erbrachten Leistungen aus separat
bepreisten Werkzeug- und Konstruktionsdienstleistungsverträgen
werden auf einer Bruttobasis in den konsolidierten Ertragsrechnungen
dargestellt, wenn wir als Auftraggeber agieren, und unterliegen
bedeutenden geschäftlichen Risiken und Belohnungen. Ansonsten werden
Umsatzbestandteile und die entsprechenden Kosten auf einer
Nettobasis ausgewiesen. Bisher wurden im Wesentlichen alle separate
bepreisten Konstruktionsdienstleistungs- und Werkzeugverträge auf
einer Bruttobasis ausgewiesen.
Wie oben bereits dargestellt werden die Umsätze und Kosten der
erbrachten Leistung unserer Fahrzeugmontageverträge durch die
vertraglichen Bedingungen der Vereinbarungen beeinflusst.
Zusätzlich zu unseren Montageverträgen schliessen wir auch
Produktionsverträge ab, bei den wir aufgefordert werden, die
Konstruktion, Herstellung, Integration und Montage einer grossen
Anzahl individueller Teile und Komponenten zum einem modularen
System zur Lieferung an das Fahrzeugmontagewerk der OEMs zu
übernehmen. Im Rahmen dieser Verträge stellen wir einen Teil der in
den Modulen enthaltenen Produkte selbst her, kaufen aber auch
Komponenten von diversen Sub-Lieferanten und montieren derartige
Komponenten, um das fertige Modul zu erstellen. Wir weisen
Modulumsätze und Kosten der erbrachten Leistung auf einer Bruttobasis
aus, wenn eine Kombination der folgenden Elemente vorliegt:
- Hauptverantwortung für die Bereitstellung des Moduls an den
OEM;
- Verantwortung für die Formgebungs- und/oder
Produktdesignspezifikationen;
- Freiheiten bei der Bestimmung der Preisgebung von
Auftragslieferanten;
- Verantwortung für die Validierung der Qualität der von
Auftragslieferanten gelieferten Teile;
- Lagerhaltungsrisiken bezüglich von Auftragslieferanten
gelieferten Teile;
- Garantieverpflichtungen; und
- Kreditrisiken beim Verkauf des Moduls an den OEM.
Bisher wurden Umsätze und die Kosten erbrachter Leistungen aus
unseren Modulverträgen stets auf Bruttobasis ausgewiesen.
Vereinbarungen über amortisierte Konstruktionsleistungen und
Werkzeuge im Kundenbesitz
Vor Anlauf der Produktion fallen bei uns Forschungs- und
Entwicklungskosten für die Konstruktion im Zusammenhang mit Produkten
an, die wir im Rahmen von langfristigen Liefervereinbarungen an OEMs
liefern Wir buchen diese Forschungs- und Entwicklungskosten für die
Konstruktion, die als Teil des nachfolgenden Produktions- und
Montageprogramms bezahlt werden, in angefallener Höhe als Kosten, es
sei denn, es besteht eine vertragliche Garantie zur Erstattung.
Darüber hinaus buchen wir alle Ausgaben beim Design und der
Entwicklung von Gussformen, Mikroplättchen und anderen Werkzeugen
die nicht in unserem Besitz bleiben werden und die für das
anschliessende entsprechende Produktions- oder Montageprogramm
verwendet werden und über den Stückpreis vergütet werden, als
Kosten, es sei denn die Liefervereinbarung bietet uns eine
vertragliche Garantie der Vergütung der Kosten oder das nicht
kündbare Recht der Verwendung der Gussformen, Plättchen und anderen
Werkzeugen im Rahmen der Liefervereinbarung. In letzterem Fall
werden die Kosten aktiviert.
Forschungs- und Entwicklungskosten für die Konstruktion und Kosten
für Werkzeuge im Kundenbesitz, die unter "Sonstige Vermögenswerte"
aktiviert werden, werden auf Basis der Produktionseinheiten über die
Dauer der entsprechenden langfristigen Liefervereinbarung
abgeschrieben.
Verringerung des Firmenwerts und der Sachanlagen mit langer
Lebensdauer
Der Firmenwert wird jährlich auf Wertminderung geprüft. Mitunter
sogar häufiger, wenn die Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Fair
Value ( Marktwert) einer unterstellten Einheit unter deren Buchwert
liegt.
Wir bewerten Sachanlagen und andere Vermögenswerte mit einer
langen Lebensdauer immer dann, wenn es Indikatoren für deren
Wertminderung gibt. Zu den Wertminderungsindikatoren gehören u.a.
andauernde Betriebsverluste oder eine Entscheidung, eine bestehende
Sachanlage oder einen anderen Vermögenswert mit langer Lebensdauer
zu veräussern oder die Nutzung zu verändern. Wenn die Summe der
erwarteten zukünftigen, nicht diskontierten und nicht zinsbelasteten
Kapitalflüsse aus dem Vermögenswert niedriger ist als der in der
Bilanz ausgewiesene Wert, so muss eine Wertminderung im
konsolidierten Abschluss ausgewiesen werden. Der Betrag der
auszuweisenden Wertminderung wird durch den Abzug des Marktwertes
des Vermögensgegenstands von seinem Buchwert bestimmt.
Wir glauben, dass buchhalterische Schätzungen in Bezug auf die
Bestimmung der Wertminderung des Firmenwertes und sonstiger
Vermögenswerte mit langer Lebensdauer "kritische
Rechnungslegungsschätzungen" sind, da: (i ) sie einer bedeutenden
Messunsicherheit unterliegen und sich ändern können , wenn das
Management gezwungen ist, neue prognoseartigen Annahmen über die
Auswirkung von Verbesserungsplänen auf laufende Aktivitäten,
Insourcing und andere neue geschäftliche Chancen zu machen, ebenso
wie Annahmen über Programmpreise und -kosten für das jetzige und
zukünftige Geschäft, den Zeitpunkt neuer Programmeinführungen und
prognostizierte zukünftige Produktionsmengen; und (ii) jeder
Wertminderungsverlust einen bedeutenden Einfluss auf unseren
konsolidierten Nettogewinn und die Summe der in der konsolidierten
Bilanz ausgewiesenen Aktiva haben könnte.
Garantie
Wir weisen Produktgarantieverbindlichkeiten aufgrund individueller
Vereinbarungen mit Kunden aus. Bei den meisten Vereinbarungen mit
Kunden, weisen wir lediglich Posten für bestehende oder
wahrscheinliche Klagen von Produkthaftungsproblemen aus, wenn
Beträge im Zusammenhang mit solchen Problemen wahrscheinlich oder
vernünftig einschätzbar sind. Bei bestimmten
Komplettfahrzeugentwicklungs- bzw. Fertigungsverträgen weisen wir
eine Schätzung künftiger Kosten im Zusammenhang mit
Garantieforderungen auf Basis der Klauseln spezifischer
Vereinbarungen mit Kunden und auf Basis der Erfahrungen bei der
Abwicklung von Garantiefällen mit den jeweiligen Kunden aus.
Produkthaftungsvereinbarungen werden auf der Basis unserer besten
Schätzung der zur Beilegung bestehender Forderungen durch
Produkthaftungsprobleme benötigten Beträge erstellt. Rückrufkosten
sind Kosten, die anfallen, wenn Regulierungsbehörden und/oder unsere
Kunden entscheiden, ein Produkt aufgrund einer bekannten oder
vermuteten Leistungsschwäche zurückzurufen. Wir müssen freiwillig
oder unfreiwillig daran teilnehmen. Zu den Kosten gehören
normalerweise die Kosten für den Ersatz des Produkts, die Kosten des
Kunden für den Rückruf und Arbeitskosten zur Entfernung und
Ersetzung des schadhaften Teils. Wenn ein Entschluss zum Rückruf
eines Produkts gefallen ist oder wahrscheinlich fallen wird, werden
unsere geschätzten Kosten für den Rückruf als Aufwand der
Nettoerträge in diesem Abrechnungszeitraum verbucht. Für diese
Schätzung ist eine Beurteilung hinsichtlich der Zahl der im zu
erwartenden Anzahl der zurückzurufenden Einheiten, der Kosten der
Rückrufaktion, der letztendlich ausgehandelten Kostenteilung
zwischen dem Kunden und uns sowie , in einigen Fällen, die anteilige
Aufteilung der Kosten für den Rückruf zwischen unserem Lieferanten
und uns.
Zukünftige Ertragssteuerguthaben
Zum 31. Dezember 2006 verfügten wir über ausgewiesene zukünftige
Steuergutschriften (abzüglich der entsprechenden Wertberichtigung)
durch Verlustvorträge und andere zeitlich verzögerte abzugsfähige
Posten in Höhe von jeweils USD 109 Mio. und USD 146 Mio. Die
zukünftigen Steuerguthaben über Verlustvorträge beziehen sich vor
allem auf unsere Geschäftsaktivitäten in den USA.
Wir bewerten quartalsweise die Werthaltigkeit zukünftiger
Steuergutschriften, indem wir unsere Wertberichtigung überprüfen und
den Betrag dieser Berichtigung gegebenenfalls anpassen. Die
Faktoren, die zur Bewertung der Wahrscheinlichkeit einer
Umsetzbarkeit verwendet werden, sind unsere Prognosen für zukünftige
zu versteuernde Gewinne und verfügbare Steuerplanungsstrategien, die
implementiert werden könnten, um die zukünftigen Steuerguthaben zu
realisieren. Wir haben Steuerplanungsstrategien eingesetzt, und
werden dies auch weiterhin tun, um zukünftige Steuerguthaben zu
realisieren, um den möglichen Verlust dieser Guthaben zu vermeiden.
Zum 31. Dezember 2006 hatten wir
Bruttoertragssteuerverlustvorträge in Höhe von USD 771 Mio., die
sich vor allem auf die Geschäftsaktivitäten in Grossbritannien,
Belgien, Deutschland, Italien und Spanien beziehen. Die
entsprechenden Steuervergünstigungen wurden in unserem ungeprüften
konsolidierten Abschluss nicht ausgewiesen. USD 253 Mio. der
Gesamtverluste laufen zwischen 2007 und 2026 aus, die übrigen haben
kein Auslaufdatum. Wenn sich die Geschäftsaktivitäten in diesen
Steuerregionen auf ein profitables Niveau steigern und diese
Verbesserungen über einen längeren Zeitraum hinweg aufrecht erhalten
werden können, werden unsere Erträge von diesen
Verlustvortragsbeträgen profitieren können. Ausnahme hiervon sind
die Vorteile aus Verlusten bei einer Akquisition, die den
entsprechenden Firmenwert und das Saldo der immateriellen
Vermögenswerte reduzieren würden.
Betriebliches Sozialzulagewesen
Die Bestimmung der Verpflichtungen und Aufwendungen für die
definierten Betriebsrente, Kündigungen und Vereinbarungen über
langfristige Betriebszugehörigkeit, sowie sonstige Rentenansprüche,
wie z.B. Gesundheits - und Pflegeleistungen für Rentner, hängen von
der Auswahl bestimmter Annahmen ab, die Versicherungsmathematiker
verwenden, um derartige Beträge zu kalkulieren. Zu diesen Annahmen
gehören u.a. der Diskontierungssatz, die erwartete langfristige
Rentabilität der Vermögenswerte der Pläne und Wachstumsraten der
Vergütungskosten. Tatsächliche Ergebnisse, die von den Annahmen
abweichen, werden angesammelt und über zukünftige Perioden
abgeschrieben und haben daher einen Einfluss auf die ausgewiesenen
Ausgaben und Verpflichtungen zukünftiger Perioden. Bedeutende
Änderungen der Annahmen oder bedeutende neue Erweiterungen der
Sozialleistungen könnten unsere zukünftigen Verpflichtungen und
Ausgaben für Sozialleistungen an Mitarbeiter deutlich beeinflussen.
Am 31. Dezember 2006 hatten wir nicht ausgewiesene Kosten für
vergangene Dienste und rechnungsmässige Verluste in Höhe von USD 74
Mio., die über zukünftige Sozialleistungsausgaben über die
verbleibende durchschnittliche Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter
abgeschrieben werden.
EVENTUALVERBINDLICHKEITEN
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-------
Von Zeit zu Zeit werden wir mitunter in Vertragshaftungs- oder
sonstige Klagen verwickelt. Lesen Sie hierzu Anmerkung 21 in unserer
geprüften Konzernrechnung 2005, die diese Klagen beschreibt.
AUSGEWÄHLTE JÄHRLICHE KONSOLIDIERTE FINANZDATEN
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-------
Die folgenden ausgewählten konsolidierten Finanzdaten ergeben sich
aus dem beigefügten und in Einstimmung mit den kanadischen GAAP
erstellten ungeprüften konsolidierten Abschluss für das Jahr zum 31.
Dezember 2006 und sollten zusammen mit diesem gelesen werden.
2006 2005 2004
-------------------------------------------------------------------------
Informationen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Fahrzeugproduktionsmengen
(in Millionen Einheiten)
Nordamerika 15.335 15.722 15.732
Europa 15.536 15.959 16.558
-------------------------------------------------------------------------
Durchschnittlicher US-Dollar-Wert
der Ausstattung pro Fahrzeug
Nordamerika US$ 775 US$ 731 US$ 623
Europa US$ 362 US$ 317 US$ 285
-------------------------------------------------------------------------
Umsatz
Externe Produktion
Nordamerika US$ 11.883 US$ 11.499 US$ 9.798
Europa 5.624 5.058 4.724
Sonstige Regionen 269 171 139
Komplettfahrzeugmontage 4.378 4.110 4.450
Werkzeuge, Konstruktion und Sonstiges 2.026 1.973 1.542
-------------------------------------------------------------------------
Gesamtumsatz US$ 24.180 US$ 22.811 US$ 20.653
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------
Nettogewinn US$ 528 US$ 639 US$ 676
Gewinne je Aktie der Kat. A
mit nachrangigem Stimmrecht
oder der Kat. B
Unverwässert US$ 4,86 US$ 5,99 US$ 6,99
Verwässert US$ 4,78 US$ 5,90 US$ 6,95
Ausgeschüttete Bardividenden je
Aktien der Kategorie A mit
mit nachr. Stimmrecht bzw.
Aktien d. Kat. B US$ 1,52 US$ 1,52 US$ 1,48
-------------------------------------------------------------------------
Informationen zur Finanzlage
Barmittel und
Barmitteläquivalente US$ 1.885 US$ 1.682 US$ 1.519
Umlaufkapital US$ 2.277 US$ 2.215 US$ 2.183
Summe Aktiva US$ 13.154 US$ 12.321 US$ 11.615
Finanzierungsmittel
Verbindlichkeiten
Bankverbindlichkeiten US$ 63 US$ 89 US$ 136
Innerhalb eines Jahres fällige
langfristige Verbindlichkeiten 98 131 84
Langfristige Verbindlichkeiten 605 700 984
Minderheitsbeteiligungen - - 634
-------------------------------------------------------------------------
766 920 US$ 1.838
Eigenkapital 7.157 6.565 5.335
-------------------------------------------------------------------------
Gesamtkapitalisierung US$ 7.923 US$ 7.485 US$ 7.173
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------Änderungen der Daten vom Geschäftsjahr 2005 zum Geschäftsjahr 2006
sind oben im Abschnitt "Betriebsergebnisrechnung - für das
Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2006" aufgeführt.
2005 IM VERGLEICH ZU 2004
UMSATZ
Der Gesamtumsatz stieg 2005 um 10 % oder USD 2,2 Mrd. auf USD 22,8
Mrd. an, verglichen mit USD 20,7 Mrd. in 2004.
Umsätze aus externer Produktion - Nordamerika
Der Umsatz aus externer Produktion stieg in Nordamerika im
Geschäftsjahr 2005 um 17 % bzw. USD 1,7 Mrd. auf USD 11,5 Mrd.
verglichen mit USD 9,8 Mrd. in 2004. Diese Umsatzsteigerung in der
Produktion ist auf eine Steigerung um 17 % beim durchschnittlichen
US-Dollar Ausstattungswert je Fahrzeug in Nordamerika
zurückzuführen, da die Fahrzeugproduktionsmengen in Nordamerika in
2005 in etwa auf dem Niveau des Jahres 2004 lagen.
Unser durchschnittlicher US-Dollar Ausstattungswert je Fahrzeug
stieg 2005 um 17 % bzw. USD 108 auf USD 731 an verglichen mit USD
623 in 2004. Dies ist vor allem auf folgende Faktoren
zurückzuführen:
- die Markteinführung neuer Modelle im oder nach dem Jahr zum
31. Dezember 2004, einschliesslich:
- Chevrolet Cobalt und Pontiac Pursuit;
- Hummer H3;
- Ford Mustang;
- Chevrolet HHR;
- Mercedes M-Klasse; und
- Pontiac Montana SV6, Saturn Relay, Buick Terazza und Chevrolet
Uplander;
- die Übernahme des nordamerikanischen Betriebs von NVG im
September 2004;
- eine Erhöhung des ausgewiesenen Umsatzes in USD aufgrund der
stärkeren Notierung des kanadischen Dollars gegenüber dem USD; und
- steigende Produktionszahlen und/oder Inhalte bei bestimmten
Programmen, einschliesslich:
- Chrysler 300 und 300C; und
- Dodge Caravan, Grand Caravan und Chrysler Town & Country.
Die Faktoren, die zu dem Anstieg der durchschnittlich US-Dollar
Ausstattungswerts pro Fahrzeug beitrugen, wurden teilweise
ausgeglichen durch:
- die Auswirkung der geringeren Produktionsmengen bzw. des
geringeren Ausstattungswertes bei bestimmten Programmen mit hohen
Ausstattungswerten, einschliesslich:
- die GMT800-Plattform;
- Ford Freestar und Mercury Monterey;
- Dodge Ram Pickup;
- Mazda Tribute und Ford Escape; und
- GMC Canyon und Chevrolet Colorado;
- Programme, deren Produktion während oder nach dem Jahr zum 31.
Dezember 2004 eingestellt wurde; und
- zusätzliche Preiszugeständnisse an Kunden.
Umsätze aus externer Produktion - Europa
Die Umsätze aus externer Produktion in Europa stiegen für das Jahr
2005 um 7 % bzw. USD 334 Mio. auf USD 5,1 Mrd., verglichen mit USD
4,7 Mrd. für 2004. Dieser Anstieg des Produktionsumsatzes spiegelt
eine Erhöhung der wertmässigen Ausstattung pro Fahrzeug in Europa
von 11% wider, die durch einen Rückgang der europäischen
Fahrzeugproduktionsmengen um 4% teilweise ausgeglichen wurde.
Unser durchschnittlicher Fahrzeugausstattungswert in USD je
Fahrzeug stieg um 11 % bzw. USD 32 auf USD 317 für 2005, verglichen
mit 285 USD für 2004. Dies ist primär zurückzuführen auf:
- die Markteinführung neuer Modelle im oder nach dem Jahr zum
31. Dezember 2004, einschliesslich:
- Mercedes A-Klasse;
- Mercedes B-Klasse;
- Land Rover Discovery;
- Land Rover Range Rover Sport; und
- Volkswagen Passat;
- die Akquisition des europäischen Betriebs der NVG im September
2004; und
- steigende Produktionszahlen und/oder Inhalte bei bestimmten
Programmen, einschliesslich:
- BMW 1er-Serie; und
- Volkswagen Transporter und Multivan.
Die Faktoren, die zu dem Anstieg der durchschnittlich US-Dollar-
Ausstattungswerts pro Fahrzeug beitrugen, wurden teilweise
ausgeglichen durch:
- die Auswirkung der geringeren Produktionsmengen bzw. des
geringeren Ausstattungswertes bei bestimmten Programmen,
einschliesslich:
- Mercedes E-Klasse; und
- Volkswagen Golf;
- die Einstellung der Produktion bei bestimmten Programmen,
einschliesslich der Einstellung der Produktion für alle MG Rover
Programme aufgrund der Situation von MG Rover; und
- zusätzliche Preiszugeständnisse an Kunden.
Umsätze der Externen Produktion - Übrige Regionen
Die Umsätze aus externer Produktion in den Sonstigen Regionen
stiegen für das Jahr 2005 um 23 % bzw. USD 32 Mio. auf USD 171 Mio.,
verglichen mit USD 139 Mio. für 2004. Der Anstieg des
Produktionsumsatzes ist vor allem auf folgende Faktoren
zurückzuführen:
- das Anlaufen der Produktion in neuen Werken in China;
- erhöhte Produktion bei unseren Antriebsstrangwerken in Korea;
und
- erhöhte Produktion bei einem Werk für Schliesssysteme in
Brasilien.
Die Faktoren, die zur Steigerung der Produktionsumsätze beitrugen,
wurden teilweise durch die Schliessung eines Werks für
Aussenkomponenten in Brasilien und eines Werks für technisiertes
Glas in Malaysia ausgeglichen.
Umsätze aus Komplettfahrzeugmontage
Obwohl die Zahl der montierten Fahrzeuge um 1 % bzw. 3.261
Einheiten stieg, sank der Umsatz aus Komplettfahrzeugmontage im
Geschäftsjahr 2005 um 8 % bzw. 340 Mio. USD auf 4,1 Mrd. USD,
verglichen mit 4,5 Mrd. USD in 2004 . Der Umsatzrückgang bei der
Komplettfahrzeugmontage ist primär die Folge gesunkener Zahlen bei
der Komplettfahrzeugmontage bei allen auf Vollkostenbasis
ausgewiesenen Fahrzeugen. Dieser Rückgang wurde teilweise von
folgenden Faktoren neutralisiert:
- höhere Stückzahlen bei der Montage des Jeep Grand Cherokee
aufgrund der Einführung eines neuen Modells im Januar 2005; und
- Start der Montage des Chrysler 300 für den Vertrieb in
europäischen Märkten und bestimmten anderen Märkten ausserhalb von
Nordamerika im zweiten Quartal 2005.
Werkzeuge, Konstruktion und Sonstiges
Die Umsätze für Werkzeuge, Konstruktion und Sonstiges legten 2005
um 28 % bzw. USD 431 Mio. auf USD 2,0 Mrd. zu, verglichen mit USD
1,5 Mrd. in 2004.
Die wichtigsten Programme, für die wir 2005 Umsätze unter
Werkzeuge, Konstruktion und Sonstiges verbuchten, waren folgende:
- BMW X5;
- Jeep Wrangler;
- Mercedes M-Klasse und R-Klasse;
- die nächste Generation der Plattform von GM für
Vollgrössen-Pickups und SUVs;
- Ford F-Serie SuperDuty;
- Ford Fusion, Mercury Milan und Lincoln Zephyr;
- Hummer H3; und
- Dodge Caliber.
Die wichtigsten Programme, für die wir 2004 Umsätze unter
Werkzeuge, Konstruktion und Sonstiges verbuchten, waren Folgende:
- Ford Explorer und Mercury Milan;
- Ford Explorer und Mercury Mountaineer; und
- Mercedes M-Klasse und R-Klasse.
Darüber hinaus legte der Umsatz für Werkzeuge, Konstruktion und
Sonstiges aufgrund der stärkeren Notierung des kanadischen Dollars
gegenüber dem US-Dollar zu.
Nettogewinn
Der Nettogewinn sank für 2005 um 5 % oder USD 37 Mio. auf USD 639
Mio. verglichen mit USD 676 Mio. in 2004. Der Nettogewinn beinhaltet
die folgenden Posten (abzüglich Minderheitsbeteiligungen und
Ertragssteuern):
2005 2004 Änderung
-------------------------------------------------------------------------
Wertminderungsbelastung US$ (98)US$ (22)
Umstrukturierungsbelastung (48) (17)
Werksveräusserung 10 -
Belastungen im Zusammenhang mit MG Rover (13) -
Abrechnungsgewinn 16 -
Fremdwährungsgewinn 18 -
Gewinn aus Pensionsschmälerung - 18
Aktienoptionen - (12)
Zukünftige Ertragssteuerbelastungen (-erstattungen)
im Zusammenhang mit Steuersatzänderungen - 6
-------------------------------------------------------------------------
US$ (115)US$ (27)US$ (88)
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------Die aussergewöhnlichen Posten für 2005 wurden oben im Abschnitt
"Höhepunkte" erörtert. Während des Jahres 2004 fielen die folgenden
aussergewöhnlichen Posten an:
- Wertminderungsbelastungen im Zusammenhang mit bestimmten
Werken für Aussenkomponenten in Europa und Nordamerika;
- Umstrukturierungsbelastungen in Europa im Zusammenhang mit der
Reorganisierung und Schliessung bestimmter Werke für
Innenausstattungen und Umstrukturierungsbelastungen in Nordamerika
im Zusammenhang mit bestimmten programmspezifischen Vermögenswerten;
- ein Pensionskürzungsgewinn aufgrund des Einfrierens bestimmter
definierter Altersrentenpläne;
- ein einmaliger Vergütungsaufwand in der Folge der Veränderung
der Optionsvereinbarungen mit bestimmten ehemaligen Angestellten;
und
- ein zukünftiges Steuerguthaben aufgrund einer Reduzierung der
zukünftigen Ertragssteuersätze in Europa.
Werden die ausserordentlichen Posten herausgerechnet, konnte der
Nettogewinn um USD 51 Mio. zulegen. Dies ist auf eine Steigerung der
Bruttomarge um USD 63 Mio. und Rückgänge des Nettozinssatzes um USD
20 Mio ., des Minderheitsbeteiligungsaufwands um USD 60 Mio. und der
Ertragssteuern um USD 74 Mio. zurückzuführen. Diese Faktoren wurden
durch einen Anstieg der Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten um
USD 33 Mio. und einen Anstieg der Abschreibungen um USD 127 Mio.,
sowie durch einen Rückgang des Kapitalertrags um USD 6 Mio.
teilweise ausgeglichen.
Die Bruttomarge als Prozentsatz des Umsatzes ging für das Jahr
2005 auf 13,1% zurück, verglichen mit 14,3% im Jahr 2004. Werden die
oben dargestellten aussergewöhnlichen Posten herausgerechnet, ging
die Bruttomarge als Prozentsatz des Umsatz in 2005 um 1,1 % zurück.
Dies ist auf folgende Faktoren zurückzuführen:
- eine Erhöhung der Rohstoffpreise in Kombination mit
niedrigeren Stahlschrottpreisen;
- die Verringerung des Produktionsvolumens für mehrere unserer
Programme mit hohem Ausstattungswert, darunter die GMT800-Plattform
und der Ford Freestar und Mercury Monterey;
- Ineffizienz in bestimmten Werken;
- die Akquisition der Firma NVG, die mit Margen arbeitete, die
niedriger sind als unsere durchschnittliche Konzernbruttomarge;
- inkrementelle Preiszugeständnisse an Kunden;
- Kosten, die 2005 bei neuen Werken bei der Vorbereitung auf
Programme, die während des Jahres 2005 eingeführt wurden bzw. für
Programme , die nach Ende des Jahres eingeführt werden, angefallen
sind; und
- ein Anstieg bei den Werkzeug- und sonstigen Umsätzen, die
geringe oder gar keine Margen aufweisen.
Die Faktoren, die zum Rückgang der Bruttomarge als Prozentsatz des
Umsatzes beitrugen, wurden teilweise durch folgende Effekte
neutralisiert:
- Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen bei bestimmten
Divisionen;
- Preisreduzierungen unserer Lieferanten;
- niedrigere Umsätze aus der Komplettfahrzeugmontage für
bestimmte Fahrzeuge, die auf einer Vollkostenbasis ausgewiesen
werden; und
- inkrementelle Bruttomargen, die bei Programmeinführungen
verdient wurden.
Werden die oben dargestellten ausserordentlichen Posten
herausgerechnet , war der Anstieg der Abschreibungen in 2005 vor
allem auf folgende Faktoren zurückzuführen:
- zusätzliche im Unternehmen zur Unterstützung zukünftigen
Wachstums eingesetzte Vermögenswerte;
- Abschreibung auf den Zeitwertsteigerungen im Zusammenhang mit
der Privatisierung;
- Akquisitionen, die während oder nach 2004 abgeschlossen
wurden; und
- eine Erhöhung der ausgewiesenen Abschreibungen in USD aufgrund
der stärkeren Notierung des kanadischen Dollars gegenüber dem USD.
Die Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten als Prozentsatz des
Umsatzes gingen für das Jahr 2005 auf 5,3 % zurück, verglichen mit
5,7 % im Jahr 2004. Werden die oben dargestellten ausserordentlichen
Posten herausgerechnet, erhöhten sich die Vertriebs-, Verwaltungs-
und Gemeinkosten um USD 33 Mio. Dies ist vor allem auf folgende
Faktoren zurückzuführen:
- höhere Kosten aufgrund der Akquisition von NVG;
- zusätzliche Aktienvergütungsaufwendungen aufgrund der
Privatisierungen;
- eine Erhöhung der in USD ausgewiesenen Vertriebs-,
Verwaltungs- und Gemeinkosten aufgrund der stärkeren Notierung des
kanadischen Dollars gegenüber dem USD; und
- höhere Infrastrukturkosten für die Unterstützung eines höheren
Umsatzniveaus, einschliesslich Ausgaben für die Unterstützung von
Produktneueinführungen.
Der Rückgang des Minderheitsbeteiligungsaufwands ist auf die
Eliminierung der Minderheitsbeteiligungen für Tesma, Decoma und
Intier für die Zeiträume im Anschluss an die Privatisierungen
zurückzuführen.
Gewinn je Aktie
Der verwässerte Gewinn je Aktie ging 2005 um 15 % bzw. USD 1,05
auf USD 5,90 zurück, verglichen mit USD 6,95 im Jahr 2004. Im
Rückgang des verwässerten Gewinns je Aktie um USD 1,05 ist der
Nettorückgang des verwässerten Gewinns je Aktie um USD 0,77 im
Zusammenhang mit den oben dargestellten ausserordentlichen Posten
enthalten.
Diese Posten herausgerechnet ging der verwässerte Gewinn je Aktie
von 2004 zu 2005 um USD 0,28 zurück, vor allem aufgrund des Anstiegs
der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der Aktien einschliesslich
aller Umtauschrechte, die sich im Quartal im Umlauf befanden, um 12
%. Dieser Rückgang wurde durch den Anstieg des Nettogewinns (ohne
die vorausgehenden Posten) teilweise ausgeglichen.
Der Anstieg der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der sich im
Umlauf befindlichen Aktien einschliesslich aller Umtauschrechte ist
vor allem auf die zusätzlichen Aktien der Kategorie A mit
nachrangigem Stimmrecht zurückzuführen, die aufgrund der
Privatisierungen zur gewichteten durchschnittlichen Anzahl sich im
Umlauf befindlicher Aktien hinzugenommen wurde.
Finanzielle Lage
------------------------------------------------------------------
-------
Liquide Mittel
Unsere Barmittelreserven stiegen um Geschäftsjahr 2005 um
163 Mio. USD auf 1,7 Mrd. USD. Die Zunahme ist auf den
Kapitalzufluss aus Betriebstätigkeit zurückzuführen, der teilweise
durch die für Investitions- und Finanzierungstätigkeiten
eingesetzten Barmittel neutralisiert wurde.
Gesamtvermögen
Im Jahr 2005 wurde die Summe der Aktiva um USD 706 Mio. auf USD
12,3 Mrd. erhöht. Dies ist auf folgende Faktoren zurückzuführen:
- die Privatisierungen, die die Gesamtsumme der Aktiva um ca.
USD 500 Mio. erhöhten;
- Investitionen (einschliesslich Sachanlangen, sonstige
langlebige Vermögenswerte und nicht liquides Umlaufvermögen) in neue
und bestehende Produktionsanlagen, um unser anhaltendes Wachstum zu
unterstützen;
- das Wachstum unserer Barmittelressourcen, wie oben
dargestellt; und
- eine Steiger und in US-Dollar ausgewiesenen Beträge unserer
Aktiva augrund der Stärkung des kanadischen Dollars, teilweise
ausgeglichen durch die Schwächung des Euro und des britischen
Pfunds, jeweils gegenüber dem US- Dollar.
Finanzierungsmittel
Die Gesamtkapitalisierung legte 2005 um 4 % bzw. USD 312 Mio. auf
USD 7 ,5 Mrd. zu, verglichen mit USD 7,2 Mrd. in 2004. Die Steigerung
der Kapitalisierung ist die Folge der Zunahme des Aktienkapitals um
USD 1,2 Mrd ., die teilweise von um USD 918 Mio. verringerten
Verbindlichkeiten neutralisiert wurde.
Der Anstieg des Eigenkapitals ist das Ergebnis von:
- einem Anstieg des Aktienkapitals, vor allem aufgrund der
Ausgabe von Aktien der Kategorie A mit nachrangigem Stimmrecht im
Zusammenhang mit den Privatisierungen; und
- 2005 verdientem Nettogewinn.
Der Anstieg des Eigenkapitals wurde zum Teil durch Folgendes
ausgeglichen:
- ausgeschüttete Dividenden; und
- ein Rückgang der Währungsumrechnungsberichtigung.
Der Rückgang der Verbindlichkeiten ist primär auf folgende
Faktoren zurückzuführen:
- ein Rückgang der Aufwendungen für Minderheitsbeteiligungen als
Folge der Privatisierungen; und
- Rückgänge der langfristigen Verbindlichkeiten aufgrund der
Rückzahlung folgender Verbindlichkeiten:
- die erste Serie der nicht besicherten vorrangigen Anleihen im
Zusammenhang mit der Übernahme von NVG; und
- die ausstehenden Verbindlichkeiten der Laufzeit-Kreditfazilität
Decomas.
Am 12. Oktober 2005 schlossen wir eine revolvierende Fazilität mit
fünf Jahren Laufzeit ab, die am 12. Oktober 2010 abläuft. Die
Fazilität beinhaltet eine nordamerikanische Tranche von USD
1,57 Mrd., eine europäische Tranche von EUR 300 Mio. und eine
asiatische Tranche von USD 50 Mio.
AUSGEWÄHLTE KONSOLIDIERTE FINANZDATEN DER QUARTALE
------------------------------------------------------------------
-------
Die folgenden ausgewählten konsolidierten finanziellen
Quartalsdaten wurden in Übereinstimmung mit den kanadischen GAAP
erstellt.
Für die drei Monatszeiträume zum
------------------------------------------
31. März 30. Juni 30. Sept. 31. Dez.
2006 2006 2006 2006
-------------------------------------------------------------------------
Umsatz US$ 6.019 US$ 6.369 US$ 5.424 US$ 6.368
Nettogewinn US$ 212 US$ 193 US$ 94 US$ 29
Gewinne je Aktie der Kat. A
Nachrangigem Stimmberechtigt
recht oder der Kat. B
Unverwässert US$ 1,95 US$ 1,78 US$ 0,87 US$ 0,26
Verwässert US$ 1,91 US$ 1,75 US$ 0,86 US$ 0,26
-------------------------------------------------------------------------
Für die drei Monatszeiträume zum
------------------------------------------
31. März 30. Juni 30. Sept. 31. Dez.
2005 2005 2005 2005
-------------------------------------------------------------------------
Umsatz US$ 5.718 US$ 5.858 US$ 5.381 US$ 5.854
Nettogewinn US$ 172 US$ 225 US$ 159 US$ 83
Gewinne je Aktie der Kat. A
Nachrangigem Stimmberechtigt
recht oder der Kat. B
Unverwässert US$ 1,69 US$ 2,10 US$ 1,47 US$ 0,76
Verwässert US$ 1,68 US$ 2,06 US$ 1,44 US$ 0,75
-------------------------------------------------------------------------Allgemein stieg der Umsatz von 2005 auf 2006 infolge von
Produkteinführungen, der Übernahme von CTS im Februar 2006 und der
Stärkung des kanadischen Dollars gegenüber dem US-Dollar. Das dritte
Quartal beider Jahre unterliegt im Allgemeinen den normalen
saisonalen Effekten niedriger Fahrzeugproduktionsmengen aufgrund der
Produktionsstopps bei OEMs während des Sommers.
Im Nettogewinn der Quartale sind die folgenden, zuvor in diesem
Lagebericht erörterten aussergewöhnlichen Posten enthalten:
Für die drei Monatszeiträume zum
------------------------------------------
31. März 30. Juni 30. Sept. 31. Dez.
2006 2006 2006 2006
-------------------------------------------------------------------------
Wertminderungsbelastungen US$ - US$ - US$ - US$ (46)
Umstrukturierungsbelastungen (9) (18) (4) (34)
Verkauf von Anlagen - (15) - -
Zukünftige Steuerrückerstattungen - 10 - -
-------------------------------------------------------------------------
US$ (9)US$ (23)US$ (4)US$ (80)
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------
Für die drei Monatszeiträume zum
------------------------------------------
31. März 30. Juni 30. Sept. 31. Dez.
2005 2005 2005 2005
-------------------------------------------------------------------------
Wertminderungsbelastungen US$ - US$ (5)US$ - US$ (93)
Umstrukturierungsbelastungen (4) (7) (11) (26)
Kosten im Zusammenhang mit
MG Rover (13) - - -
Fremdwährungsgewinn - 18 - -
Abrechnungsgewinn - - 16 -
Verkauf von Anlagen - 10 - -
-------------------------------------------------------------------------
US$ (17)US$ 16 US$ 5 US$ (119)
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------Weitere Informationen über unsere vergleichenden
Quartalsergebnisse erhalten Sie in den Quartalsberichten für das
erste, zweite und dritte Quartal 2006, die im Internet über das
Canadian Securities Administrators' System for Electronic Document
Analysis and Retrieval (SEDAR) unter www.sedar.com zur Verfügung
stehen.
VORAUSSCHAUENDE AUSSAGEN
------------------------------------------------------------------
-------
Die vorausgehende Erörterung enthält möglicherweise Aussagen, die,
so weit sie nicht historische Fakten wiedergeben, "Forward-looking
Statements" bzw. prognoseartige Aussagen im Sinne anwendbarer
Wertpapiergesetze sind. Zu den prognoseartigen Aussagen zählen
möglicherweise finanzielle und andere Vorhersagen sowie Aussagen
über unsere zukünftigen Pläne, Ziele und wirtschaftlichen Leistungen
sowie die Annahmen, die dem oben Genannten zugrunde liegen.
Prognoseartige Aussagen sind an Wörtern wie "kann", "würde",
"könnte", "wird", "wahrscheinlich", "voraussichtlich", "erwarten",
"glauben", "beabsichtigen", "planen", "prognostizieren",
"vorhersagen", "schätzen" und ähnlichen Ausdrücken zu erkennen.
Jegliche prognoseartigen Aussagen beruhen auf unseren Annahmen und
Analysen, die unter Berücksichtigung unserer Erfahrung und
unserer Wahrnehmung historischer Trends, aktueller Bedingungen
und voraussichtlicher zukünftiger Entwicklungen sowie sonstiger
Faktoren erfolgen, von denen wir meinen, dass sie unter den Umständen
angemessen sind. Es gibt jedoch eine Anzahl von Risiken, Annahmen und
Unwägbarkeiten, durch die es fraglich werden kann, ob die
tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen mit unseren Erwartungen
und Vorhersagen übereinstimmen. Unter anderem sind folgende Risiken,
Annahmen und Unsicherheiten zu beachten: rückläufige
Produktionsmengen und Änderungen der Nachfrage nach Fahrzeugen; eine
Verringerung der Produktionsmengen bestimmter Fahrzeuge wie z.B.
bestimmte leichte Nutzfahrzeuge; unser Unvermögen, die gestiegenen
Rohstoffkosten, etwa für Stahl und Harze, sowie Energiekosten
weiterzugeben; Änderungen von Wechselkursen; unsere Fähigkeit , die
von unseren Kunden geforderten Preiszugeständnisse auszugleichen;
unsere Fähigkeit, mit Lieferanten mit Betrieben in Niedriglohnländern
zu konkurrieren; Änderungen and der Zusammensetzung unseres Umsatzes
zwischen Rechtsgebieten mit hohen Steuersätzen und Gebieten mit
niedrigen Steuersätzen, sowie die Fähigkeit, steuerliche Verluste
voll geltend zu machen; weitere mögliche Steuerverbindlichkeiten;
die finanzielle Notlage einiger unserer Lieferanten und Kunden; das
Unvermögen unserer Kunden, ihre finanziellen Verpflichtungen uns
gegenüber zu erfüllen; unser Unvermögen, die Vorlaufkosten
vollständig einzufahren; Garantie- und Rückrufkosten; die
Terminierung von Materiallieferverträgen seitens unserer Kunden;
Produkthaftungsklagen, die unsere Versicherungsdeckung übersteigen;
Ausgaben in Zusammenhang mit der Umstrukturierung und
Rationalisierung einiger Betriebe; Wertminderungsaufwendungen;
unsere Fähigkeit, Übernahmekandidaten erfolgreich zu identifizieren
und die Übernahmen erfolgreich abzuschliessen und zu integrieren;
Risiken im Zusammenhang mit neuen Produkteinführungen,
Rechtsansprüche gegen uns; Risiken im Zusammenhang mit im Ausland
geführten Geschäften; Aktivitäten gewerkschaftlicher Organisation in
unseren Betrieben; Arbeitsniederlegungen und Auseinandersetzungen
hinsichtlich der Arbeitgeber-/ Arbeitnehmerbeziehungen; Änderungen
der Gesetzeslage sowie von Regierungsvorschriften; Kosten im
Zusammenhang mit der Erfüllung von Umweltgesetzen und -vorschriften;
mögliche Interessenkonflikte, an denen unser Hauptaktionär, der
Stronach Trust, beteiligt sind; und andere, in unserer Annual
Information Form bei der Wertpapieraufsichtsbehörde in Kanada sowie
in unserem Jahresbericht auf Formular 40-F bei der United States
Securities and Exchange Commission sowie nachrangigen Akten
eingereichten Faktoren. Bei der Bewertung prognoseartiger Aussagen
sollten die Leser insbesondere die verschiedenen Faktoren beachten,
durch die sich die tatsächlichen Ereignisse bzw. Ergebnisse
wesentlich von dem Ausgesagten unterscheiden können. Wir haben nicht
die Absicht, noch übernehmen wir eine Verpflichtung, zur
Aktualisierung oder Überprüfung von prognoseartigen Aussagen, um
auf nachfolgende Informationen, Ereignisse, oder Ergebnisse bzw.
Umstände zu reagieren, sofern dies nicht durch
anwendbare Wertpapiergesetze gefordert ist.
MAGNA INTERNATIONAL INC.
KONZERNERTRAGSRECHNUNG
(Ungeprüft)
(In Millionen USD, ausser Angaben je Aktie)
Quartal zum Jahr zum
31. Dezember 31. Dezember
-------------------- --------------------
Note 2006 2005 2006 2005
-------------------------------------------------------------------------
Umsatz US$ 6.368 US$ 5.854 US$ 24.180 US$ 22.811
-------------------------------------------------------------------------
Umsatzkosten 5.701 5.094 21.211 19.831
Abschreibungen 210 196 790 711
Vertriebs-, Verwaltungs- u.
Gemeinkosten 7 370 314 1.360 1.198
Zins-(ertrag)
aufwand, netto (6) 1 (14) 6
Kapitaleinkünfte (3) (2) (13) (8)
Wertminderungsbelastung 2 54 126 54 131
-------------------------------------------------------------------------
Betriebsgewinn
vor Ertragssteuern und
Minderheitsbeteiligungen 42 125 792 942
Ertragssteuern 13 42 264 292
Minderheitsbeteiligungen - - - 11
-------------------------------------------------------------------------
Nettogewinn US$ 29 US$ 83 US$ 528 US$ 639
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------
Gewinne je Aktie der Kat. A
mit nachrangigem Stimmberechtigt
oder der Kat. B:
Unverwässert US$ 0,26 US$ 0,76 US$ 4,86 US$ 5,99
Verwässert US$ 0,26 US$ 0,75 US$ 4,78 US$ 5,90
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------
Ausgezahlte Bardividenden je Aktie
d. Kat. A mit nachrangigem
Stimmrecht und Aktien
de Kat. B US$ 0,38 US$ 0,38 US$ 1,52 US$ 1,52
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------
Durchschnittliche, während
des Berechnungszeitraums
sich im Umlauf befindliche
Aktien d. Kat. A
mit nachr. Stimmrecht
und der Kat. B
(in Mio.):
Unverwässert 108,8 108,4 108,6 106,7
Verwässert 110,5 111,1 111,4 109,0
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------
KONSOLIDIERTER AUSWEIS DER GEWINNRESERVEN
(Ungeprüft)
(In Mio. USD)
Quartal zum Jahr zum
31. Dezember 31. Dezember
-------------------- --------------------
2006 2005 2006 2005
-------------------------------------------------------------------------
Einbehaltene Gewinne,
zu Beginn des
Berechnungszeitraums US$ 3.784 US$ 3.368 US$ 3.409 US$ 2.937
Nettogewinn 29 83 528 639
Dividenden auf Aktien d.
Kat. A mit nachr. Stimmrecht
und Aktien d. Kat. B (40) (42) (164) (167)
-------------------------------------------------------------------------
Einbehaltene Gewinne,
am Ende des
Berechnungszeitraums US$ 3.773 US$ 3.409 US$ 3.773 US$ 3.409
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------
Siehe begleitende Hinweise
MAGNA INTERNATIONAL INC.
KONSOLIDIERTE KAPITALFLUSSRECHNUNG
(Ungeprüft)
(In Mio. USD)
Quartal zum Jahr zum
31. Dezember 31. Dezember
-------------------- --------------------
Hinweis 2006 2005 2006 2005
-------------------------------------------------------------------------
Barmittel aus
(verwendet für):
BETRIEBLICHE AKTIVITÄTEN
Nettogewinn US$ 29 US$ 83 US$ 528 US$ 639
Aktuelle Finanzflüsse nicht
beeinflussende Posten 295 325 911 901
-------------------------------------------------------------------------
324 408 1.439 1.540
Veränderungen von unbarem
Betriebsvermögen und
Verbindlichkeiten 474 750 157 158
-------------------------------------------------------------------------
798 1.158 1.596 1.698
-------------------------------------------------------------------------
INVESTITIONSAKTIVITÄTEN
Anlagenzugänge (249) (321) (793) (848)
Kauf v. Tochtergesellschaften 3 (30) (19) (284) (187)
Zunahme Investitionen
und sonst. Vermögenswerte (41) (27) (99) (127)
Erlöse aus Veräusserungen 26 46 65
111
-------------------------------------------------------------------------
(294) (321) (1.111) (1.051)
-------------------------------------------------------------------------
FINANZIERUNGSAKTIVITÄTEN
Schuldentilgung (249) (96) (275) (329)
Schuldtitelemissionen - - 24 49
Ausgabe v. Aktien d. Kat. A
mit nachrangigem Stimmrecht 12 1 28 21
Dividenden (40) (42) (163) (167)
-------------------------------------------------------------------------
(277) (137) (386) (426)
-------------------------------------------------------------------------
Effekt von Wechselkurs-
änderungen auf Barmittel und
Barmitteläquivalente 9 (9) 104 (58)
-------------------------------------------------------------------------
Nettozunahme d. Barmittel und
Barmitteläquivalente während
des Zeitraums 236 691 203 163
Barmittel und Barmitteläquivalente
zu Beginn des
Berechnungszeitraums 1.649 991 1.682 1.519
-------------------------------------------------------------------------
Barmittel und Barmitteläquivalente
am Ende des
Berechnungszeitraums US$ 1.885 US$ 1.682 US$ 1.885 US$ 1.682
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------
Siehe begleitende Hinweise
MAGNA INTERNATIONAL INC.
KONSOLIDIERTE BILANZ
(Ungeprüft)
(In Mio. USD)
31. Dezember 31. Dezember
Hinweis 2006 2005
-------------------------------------------------------------------------
AKTIVA
Umlaufvermögen
Barmittel u. Barmitteläquivalente US$ 1.885US$ 1.682
Debitoren 3.629 3.436
Lagerbestände 1.437 1.388
Transitorische Aktiva und sonst. Posten 109 97
-------------------------------------------------------------------------
7.060 6.603
-------------------------------------------------------------------------
Investitionen 151 142
Anlagevermögen, netto 4.114 4.124
Goodwill 2,3 1.096 918
Zukünftige Steuergutschriften 255 208
Sonstige Aktiva 478 326
-------------------------------------------------------------------------
US$ 13.154US$ 12.321
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------
PASSIVA
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Bankverbindlichkeiten US$ 63US$ 89
Kreditoren 3.608 3.241
Rückstellungen für Löhne und Gehälter 453 474
Sonstige Rückstellungen 4 426 394
Ertragssteuerschuld 135 59
Innerhalb eines Jahres fällige
langfristige Verbindlichkeiten 98 131
-------------------------------------------------------------------------
4.783 4.388
-------------------------------------------------------------------------
Abgegrenzter Erlös 73 85
Langfristige Verbindlichkeiten 605 700
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 288 241
Zukünftige Steuergutschriften 248 342
-------------------------------------------------------------------------
5.997 5.756
-------------------------------------------------------------------------
Eigenkapital
Aktienkapital 6
Aktien der Kat. A mit nachrangigem Stimmrecht
(ausgegeben: 108.787.387;
31. Dezember 2005 - 108.184.395) 2.505 2.470
Aktien d. Kat. B
(wandelbar in Aktien der Kat. A
mit nachrangigem Stimmrecht)
(ausgegeben: 1.092.933;
31. Dezember 2005 - 1.093.983) - -
Eingezahlter Überschuss 7 65 65
Gewinnreserven 3.773 3.409
Währungsumrechnungsberichtigung 814 621
-------------------------------------------------------------------------
7.157 6.565
-------------------------------------------------------------------------
US$ 13.154US$ 12.321
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------
Siehe begleitende Hinweise1. GRUNDLAGEN DER DARSTELLUNG
Die ungeprüfte, vorläufige Konzernrechnung von Magna International
Inc. und seinen Tochtergesellschaften (zusammen als "Magna" oder das
"Unternehmen" bezeichnet) wurde in US-Dollar auf Basis der in der
Konzernrechnung für das Geschäftsjahr 2005 dargelegten allgemein
anerkannten Grundsätze kanadischer Rechnungslegung (kanadische GAAP)
erstellt.
Die ungeprüften, vorläufigen konsolidierten Abschlüsse entsprechen
den Anforderungen allgemein anerkannter Prinzipien der
Rechnungslegung für Jahresabschlüsse nicht in jeder Hinsicht.
Dementsprechend sollten diese ungeprüften, vorläufigen
konsolidierten Abschlüsse zusammen mit den konsolidierten
Jahresabschlüssen für 2005 gelesen werden.
Der Meinung der Geschäftsleitung nach spiegeln die ungeprüften,
vorläufigen konsolidierten Abschlüsse alle nur aus normalen und
wiederkehrenden Anpassungen bestehenden Anpassungen wider, die
erforderlich sind, um die Finanzposition zum 31. Dezember 2006 sowie
die betrieblichen Ergebnisse und Kapitalflüsse für die Quartale bzw.
die Jahre zum 31. Dezember 2006 bzw. 2005 angemessen darzustellen.
2. GOODWILL UND LANGLEBIGE VERMÖGENSWERTE
In Verbindung mit jährlichen Goodwill-Wertminderungsanalyse des
Unternehmens und der Betrachtung anderer Wertminderungskennzahlen von
langlebigen Vermögenswerten in bestimmten Betrieben verbuchte das
Unternehmen Wertminderungsaufwendungen wie folgt:
Quartal zum Jahr zum
31. Dezember 31. Dezember
-------------------- --------------------
2006 2005 2006 2005
---------------------------------------------------------------------
(a) Wertminderung langlebiger
Vermögenswerte:
Europa US$ 41 US$ 84 US$ 41 US$ 89
Nordamerika 13 21 13 21
(b) Verminderung des Goodwills:
Europa - 21 - 21
---------------------------------------------------------------------
US$ 54 US$ 126 US$ 54 US$ 131
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
(a) Wertminderung langlebiger VermögenswerteWährend des Geschäftsjahres 2006 verbuchte das Unternehmen
Wertminderungen in Höhe von USD 41 Mio. (USD 38 Mio. nach Steuern) in
Verbindung mit bestimmten Vermögenswerten und Sachanlagen in
Deutschland, Österreich, Grossbritannien, der Tschechischen Republik
und Spanien. Aufgrund wiederkehrender Verluste, für die aufgrund der
derzeitigen Umsatzniveaus und beschränkter Wachstumsaussichten ein
Fortbestand prognostiziert wurde, wurden die folgenden
Wertminderungen auf Vermögenswerte verbucht:
Deutschland (Aussenverkleidung) US$ 18
Österreich (Antriebssysteme) 11
Grossbritannien (Innenausstattungen) 8
Tschechische Republik (Sitzsysteme) 2
Spanien (Innenausstattungen) 2
---------------------------------------------------------------
US$ 41
---------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------Während des Geschäftsjahres 2005 verbuchte das Unternehmen
Wertminderungen in Höhe von USD 89 Mio. (USD 63 Mio. nach Steuern) in
Verbindung mit bestimmten Vermögenswerten und Sachanlagen:
Das Unternehmen stellte in Grossbritannien, Belgien und
Deutschland Probleme im Zusammenhang mit bestimmten Aussenteilewerken
fest, darunter die folgenden: (i) wiederkehrende Verluste in
bestimmten Werken; Verluste, die aufgrund der bestehenden Umsatzhöhe
sowie der limitierten Aussichten auf Umsatzsteigerungen vermutlich
auch weiter bestehen bleiben würden; (ii) Unsicherheiten
hinsichtlich der langfristigen Produktionsmengen im britischen Markt
generell; (iii) überschüssige Lackierkapazität im europäischen
Markt; und schliesslich (iv) die resultierende Rationalisierung der
Lackier- und Formteilewerke. Somit wurde eine Wertminderung in Höhe
von USD 80 Mio. ausgewiesen.
Das Unternehmen verzeichnete ebenso eine Wertminderung bei einem
Schliesssystemwerk in der Tschechischen Republik. Aufgrund
wiederkehrender Verluste, für die aufgrund der derzeitigen
Umsatzniveaus und beschränkter Wachstumsaussichten ein Fortbestand
prognostiziert wurde, wurden eine Wertminderungen auf Vermögenswerte
in Höhe von USD 8 Mio. verbucht.
Nordamerika
Während des Jahres 2006 hat das Unternehmen Probleme im
Zusammenhang mit Innenausstattungswerken in den USA festgestellt, zu
denen prognostizierte Verluste während der gesamten
Geschäftsplanungsperiode des Unternehmens aufgrund der bestehenden
und prognostizierten Umsatzniveaus zählen. Daher verbuchte das
Unternehmen Wertminderungen in Höhe von USD 13 Mio. (USD 8 Mio. nach
Steuern) im Zusammenhang mit bestimmten Aktiva in diesen Werken.
Während des Geschäftsjahres 2005 verbuchte das Unternehmen
Wertminderungen in Höhe von USD 21 Mio. (USD 14 Mio. nach Steuern) in
Verbindung mit bestimmten Vermögenswerten und Sachanlagen.
Das Unternehmen stellte Probleme im Zusammenhang mit einem
Aussenteilewerk in Kanada fest. Dazu zählten auch Verluste, die
vermutlich während des gesamten Planungszeitraums des Geschäftsplans
aufgrund der bestehenden und der erwarteten Umsatzhöhe unverändert
weiter bestehen würden. Somit wurde eine Wertminderung in Höhe von
USD 12 Mio. ausgewiesen.
Das Unternehmen stellte auch bei bestimmten
Antriebsstrangbetrieben in den USA Probleme fest, darunter folgende:
(i) Einstellung des Betriebes einer Anlage und (ii) wiederkehrende,
vermutlich weiter bestehende Verluste. Demzufolge wurden
Wertminderungen in Höhe von USD 9 Mio. hinsichtlich bestimmter
Sachanlagevermögen in diesen Werken ausgewiesen.
(b) Verminderung des Goodwills
Gemeinsam mit der jährlichen Geschäftsplanung hat das Unternehmen
eine Analyse der Wertminderung des Firmenwertes ("Goodwill")
erstellt Aufgrund dieser Analyse verbuchte das Unternehmen 2005 einen
Aufwand in Höhe von USD 21 Mio. für die Wertminderung des Goodwills
für sein Aussenteilewerk in Europa. Die Wertminderung wurde nicht
steuerlich genutzt. 2006 wurde keine Wertminderung des Goodwills
erfasst.
3. AKQUISITIONEN
(a) Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2006
(i) CTS Fahrzeug-Dachsysteme GmbH, Bietigheim-Bissingen ("CTS")
Am 2. Februar 2006 übernahm Magna CTS, einen führenden Hersteller
von Dachsystemen für die Automobilbranche. CTS fertigt Softtops,
Hardtops und modulare einfahrbare Hardtops. Abgesehen von Porsche
zählen DaimlerChrysler, Ferrari, Peugeot und General Motors zu den
Kunden des Unternehmens. CTS betreibt sechs Werke in Europa und zwei
Werke in Nordamerika.
Die Gesamtkaufsumme der Übernahme von CTS belief sich auf USD
271 Mio., wobei USD 203 Mio. in bar gezahlt und 68 Mio. USD an
Verbindlichkeiten übernommen wurden. Der über den Buchwert der
erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Verbindlichkeiten
hinausgehende Überschussbetrag betrug USD 197 Mio. einschliesslich
Goodwill und immaterielle Vermögenswerte von jeweils USD 123 Mio.
und USD 74 Mio.
(ii) Magna Golf Club
Am 25. August 2006 übernahm das Unternehmen die Nettoaktiva des
Magna Golf Club in Aurora, Ontario von Magna Entertainment Corp.
("MEC ") für einen Gesamtbarbetrag von USD 46 Mio. Die Transaktion
wurde von einem Sonderkomitee des Board of Directors von Magna
untersucht, und nach einstimmiger Empfehlung des Sonderkomitees von
den unabhängigen Mitgliedern des Board of Directors von Magna
genehmigt.
(iii) Fontana Golf- und Sportclub
Am 1. November 2006 erwarb das Unternehmen den Fontana Golf- und
Sportclub in Österreich von MEC für insgesamt USD 38 Mio. Die
Transaktion wurde von einem Sonderkomitee des Board of Directors von
Magna untersucht, und nach einstimmiger Empfehlung des
Sonderkomitees von den unabhängigen Mitgliedern des Board of
Directors von Magna genehmigt.
(iv) Sonstiges
Während des Jahres 2006 erwarb das Unternehmen ausserdem mehrere
kleine Fertigungs- und Konstruktionswerke. Der Gesamtbetrag für
diese Akquisitionen belief sich auf USD 19 Mio. und bestand in
Barzahlungen in Höhe von USD 18 Mio. und übernommenen
Verbindlichkeiten in Höhe von USD 1 Mio.
(b) Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2005
(i) Tesma
Am 6. Februar 2005 übernahm Magna den Anteil von 56 % an Tesma
International Inc. ("Tesma"), der sich noch nicht im Besitz des
Unternehmens befand. Der Kaufpreis betrug USD 613 Mio. und wurde
durch die Ausgabe von 6,7 Mio. Aktien Magnas der Kategorie A mit
nachrangigem Stimmrecht und Barmittel in Höhe von USD 103 Mio.
beglichen. Darüber hinaus übernahm Magna die Verantwortung für die
bestehenden Aktienoptionen Tesmas, was zu einem Anstieg des
Kaufpreises um rund USD 17 Mio. führte und ungefähr dem Fair Value
der übernommenen Aktienoptionen entsprach. Der Überschuss des
Kaufpreises über den inkrementellen Anteil des Unternehmens am
Buchwert der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen
Verbindlichkeiten betrug USD 270 Mio. Hierin enthalten sind
Sachanlagen in Höhe von USD 50 Mio., immaterielle Vermögenswerte in
Höhe von USD 119 Mio., Goodwill von USD 155 Mio. und zukünftige
Steuerverbindlichkeiten in Höhe von USD 54 Mio.
(ii) Decoma
Am 06. März 2005 übernahm Magna den Anteil von 27 % an Decoma
International Inc. ("Decoma"), der sich noch nicht im Besitz des
Unternehmens befand. Der Kaufpreis betrug USD 239 Mio. und wurde
durch die Ausgabe von 2,9 Mio. Aktien Magnas der Kategorie A mit
nachrangigem Stimmrecht und Barmittel in Höhe von USD 31 Mio.
beglichen. Darüber hinaus übernahm Magna die Verantwortung für die
bestehenden Aktienoptionen Decomas , was zu einem Anstieg des
Kaufpreises um rund USD 2 Mio. führte und ungefähr dem Fair Value
der übernommenen Aktienoptionen entsprach. Der Überschuss des
Kaufpreises über den inkrementellen Anteil des Unternehmens am
Buchwert der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen
Verbindlichkeiten betrug USD 78 Mio. Hierin enthalten sind
Sachanlagen in Höhe von USD 29 Mio., Goodwill von USD 59 Mio. und
zukünftige Steuerverbindlichkeiten in Höhe von USD 10 Mio.
(iii) Intier
Am 03. April 2005 übernahm Magna den Anteil von 15 % an Intier
Automotive Inc. ("Intier"), der sich noch nicht im Besitz des
Unternehmens befand. Der Kaufpreis betrug USD 202 Mio. und wurde
durch die Ausgabe von 2,3 Mio. Aktien Magnas der Kategorie A mit
nachrangigem Stimmrecht und Barmittel in Höhe von USD 50 Mio.
beglichen. Darüber hinaus übernahm Magna die Verantwortung für die
bestehenden Aktienoptionen Intiers , was zu einem Anstieg des
Kaufpreises um rund USD 23 Mio. führte und ungefähr dem Fair Value
der übernommenen Aktienoptionen entsprach. Der Überschuss des
Kaufpreises über den inkrementellen Anteil des Unternehmens am
Buchwert der erworbenen Vermögenswerte und übernommenen
Verbindlichkeiten betrug USD 87 Mio. Hierin enthalten sind
Sachanlagen in Höhe von USD 19 Mio., immaterielle Vermögenswerte in
Höhe von USD 40 Mio., Goodwill von USD 47 Mio. und zukünftige
Steuerverbindlichkeiten in Höhe von USD 19 Mio.
(iv) Sonstiges
Während des Jahres 2006 wurden die Kaufpreisbestimmungen für die
Privatisierungen abgeschlossen. Sie führten zu folgenden Änderungen
der konsolidierten Bilanz des Unternehmens: Rückgang der Sachanlagen
um USD 206 Mio., Anstieg der sonstigen Vermögenswerte um USD 141
Mio., Anstieg des Goodwills um USD 45 Mio. und Anstieg der
zukünftigen Steuerverbindlichkeiten um USD 20 Mio.
Während des Jahres 2005 schloss das Unternehmen ausserdem eine
Reihe von Übernahmen kleinerer Fertigungseinrichtungen ab. Die
Gesamtkaufsumme der oben genannten Akquisitionen belief sich auf etwa
USD 21 Mio. (abzüglich übernommener liquider Mittel) in bar und
12 Mio. USD an übernommenen Verbindlichkeiten.
4. GARANTIE
Nachfolgend eine Aufstellung der Garantierückstellungen des
Unternehmens:
2006 2005
---------------------------------------------------------------------
Saldo, Beginn des Zeitraums US$ 96 US$ 57
Aufwand, netto 7 13
Abrechnungen (5) (8)
Akquisition 6 -
Devisen und Sonstiges 2 (3)
---------------------------------------------------------------------
Saldo, 31. März 106 59
Aufwand, netto 7 24
Abrechnungen (3) (2)
Devisen und Sonstiges 5 (4)
---------------------------------------------------------------------
Saldo, 30. Juni 115 77
Aufwand (Ertrag), netto (39) 14
Abrechnungen (9) (2)
Devisen und Sonstiges - (2)
---------------------------------------------------------------------
Saldo, 30. September 67 87
Aufwand, netto 28 20
Abrechnungen (10) (9)
Devisen und Sonstiges 3 (2)
---------------------------------------------------------------------
Saldo, 31. Dezember US$ 88 US$ 96
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------5. PLÄNE FÜR ZUKÜNFTIGE LEISTUNGEN AN MITARBEITER
Das Unternehmen verbucht die Aufwendungen für künftige Leistungen
für Mitarbeiter wie folgt:
Quartal zum Jahr zum
31. Dezember 31. Dezember
-------------------- --------------------
2006 2005 2006 2005
---------------------------------------------------------------------
Definierte Betriebsrenten-
pläne und Sonstiges US$ 7 US$ 9 US$ 23 US$ 20
Abfindungs- und Betriebs-
zugehörigkeitsvereinbarungen 5 6 19 17
Medizinischer Alters-
versorgungsplan 5 2 14 9
---------------------------------------------------------------------
US$ 17 US$ 17 US$ 56 US$ 46
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------6. AKTIENKAPITAL
(a) In der folgenden Tabelle werden die Veränderungen bei der Zahl
der Aktien der Kategorie A mit nachrangigem Stimmrecht für die drei
Monate und das Jahr zum 31. Dezember 2006 dargestellt (die Anzahl
der Aktien in der folgenden Tabelle wird als ganze Zahl
ausgedrückt):
Nachrangig Stimmberechtigt
------------------------
Anzahl Ausgewiesener
Aktien Wert
---------------------------------------------------------------
Ausgegeben und ausstehend am
31. Dezember 2005 108.184.395 US$ 2.470
Ausgegeben gegen Bar nach Aktien-
optionsplan zur Leistungsvergütung 166.209 11
Ausgegeben gem. Dividenden-
reinvestitionsplan 5.770 1
---------------------------------------------------------------
Ausgegeben und ausstehend am
31. März 2006 108.356.374 2.482
Ausgegeben gegen Bar nach Aktien-
optionsplan zur Leistungsvergütung 140.535 10
Ausgegeben gem. Dividenden-
reinvestitionsplan 3.302 -
Rückkauf v. Aktien d. Kat. A mit
nachrangigem Stimmrecht(i) - (6)
---------------------------------------------------------------
Ausgegeben und ausstehend am
30. Juni 2006 108.500.211 2.486
Ausgegeben gegen Bar nach Aktien-
optionsplan zur Leistungsvergütung 10.137 1
Ausgegeben gem. Dividenden-
reinvestitionsplan 2.835 -
---------------------------------------------------------------
Ausgegeben und ausstehend am
30. September 2005 108.513.183 2.487
Ausgegeben gegen Bar nach Aktien-
optionsplan zur Leistungsvergütung 271.028 18
Ausgegeben gem. Dividenden-
reinvestitionsplan 2.126 -
Umwandlungen von Aktien d. Kat. B in
Aktien d. Kat. A mit nachrangigem
Stimmrecht 1.050 -
---------------------------------------------------------------
Ausgegeben und ausstehend am
31. Dezember 2006 108.787.387 US$ 2.505
---------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------(i) Während des Jahres zum 31. Dezember 2006 wurden 80.407 Aktien
Magnas der Kategorie A mit nachrangigem Stimmrecht, die gegen
Barmittel in Höhe von USD 6 Mio. erworben wurden, einer
Führungsperson auf eingeschränkter Basis zugesprochen. Da diese
Aktien nicht an die Führungskraft ausgegeben wurden, werden sie als
Reduzierung des ausgegebenen Werts der Aktien des Unternehmens der
Kategorie A mit nachrangigem Stimmrecht ausgewiesen.
(b) Die folgende Tabelle stellt die maximale Anzahl an Aktien dar,
die sich im Umlauf befänden, wenn sämtliche sich am 23. Februar 2007
im Umlauf befindlichen verwässernden Instrumente ausgeübt oder
umgewandelt würden:
Aktien der Kategorie A mit nachrangigem
Stimmrecht und Aktien der Kategorie B 109.944.722
Nachrangige Schuldverschreibungen(i) 1.096.589
Aktienoptionen(ii) 4.015.541
---------------------------------------------------------------
115.056.852
---------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------(i) In den Zahlen sind Aktien enthalten, die ausgegeben werden
wenn die Aktieninhaber der zu 6,5 % verzinsten, wandelbaren,
nachrangigen Schuldverschreibungen ihr Umwandlungsrecht ausüben.
Darin nicht enthalten sind emittierbare Aktien der Kategorie A mit
nachrangigem Stimmrecht, die das Unternehmen nach eigenem Gutdünken
ausgeben kann, um Zinsen und Darlehenssummen im Zusammenhang mit den
zu 6,5 % verzinsten, wandelbaren, nachrangigen Schuldtiteln zu
verrechnen. Die Zahl der Aktien der Kategorie A mit nachrangigem
Stimmrecht, die vom Unternehmen ausgeben werden, hängt von ihrem
Kurs zu dem Zeitpunkt ab, den das Unternehmen für die Verrechnung
der Zinsen und Darlehenssummen der zu 6,5 % verzinsten, wandelbaren
nachrangigen Schuldtitel gegen die Aktien gewählt hat.
Die oben aufgeführten Zahlen schliessen ausserdem keine Aktien
der Kategorie A mit nachrangigem Stimmrecht ein, die nur im Ermessen
des Unternehmens bei der Einlösung oder Fälligkeit der nachrangigen
Schuldverschreibungen zu 7,08 % und der Vorzugswertpapiere zu ihrer
Befriedigung ausgegeben werden können. Die Anzahl der auszugebenden
Aktien hängt vom Handelspreis der Aktien der Kategorie A mit
nachrangigem Stimmrecht zum Zeitpunkt der Einlösung bzw. des Ablaufs
der zu 7,08 % verzinsten nachrangigen Schuldtitel ab.
(ii) Die Optionsrechte zum Erwerb von nachrangigen
stimmberechtigten Aktien der Kategorie A können vom Inhaber in
Übereinstimmung mit den Übertragungsbestimmungen und gegen Zahlungen
des Basispreises, der von Zeit zu Zeit gemäss den
Aktienoptionsplänen des Unternehmens durchgeführt werden, ausgeübt
werden.
7. AKTIENBASIERTE VERGÜTUNG
(a) Es folgt eine Kontinuitätstabelle der ausstehenden Optionen (
die Anzahl der Optionen in der unten stehenden Tabelle wird als ganze
Zahl ausgedrückt):
2006 2005
-------------------------------- -------------------------------
Ausstehende Optionen Ausstehende Optionen
--------------------- --------------------
Anzahl Anzahl
Ausübungs- ausüb- Ausübungs- ausüb-
Anzahl preis(i) barer Anzahl preis(i) barer
Optionen CAD$ Optionen Optionen CAD$ Optionen
-------------------------------------------------------------------------
Jahres-
anfang 4.600.039 75,46 4.116.104 2.614.376 85,74 2.042.876
Übernommen d.
Privati-
sierung - - - 1.053.353 71,31 864.688
Gewährt 115.000 87,80 - 35.000 85,75 -
Ausgeübt (166.209) 58,32 (166.209) (170.106) 61,09 (170.106)
Übertragen - - 80.100 - - 9.291
Gelöscht (17.001) 93,35 (12.059) - - -
-------------------------------------------------------------------------
31. März 4.531.829 76,33 4.017.936 3.532.623 82,62 2.746.749
Übernommen d.
Privati-
sierung - - - 1.377.067 54,11 973.668
Ausgeübt (140.535) 62,92 (140.535) (80.486) 53,67 (80.486)
Übertragen - - 8.138 - - 11.775
Gelöscht (6.862) 73,11 (2.658) (17.033) 84,60 -
-------------------------------------------------------------------------
30. Juni 4.384.432 76,76 3.882.881 4.812.171 74,94 3.651.706
Ausgeübt (10.137) 65,55 (10.137) (152.211) 60,56 (152.211)
Übertragen - - 107.004 - - 281.020
Gelöscht (15.198) 107,83 (15.198) (4.506) 94,66 (1.163)
-------------------------------------------------------------------------
30. Septem-
ber 4.359.097 76,68 3.964.550 4.655.454 75,39 3.779.352
Ausgeübt (271.028) 65,16 (271.028) (40.886) 61,20 (40.886)
Übertragen - - 118.429 - - 386.936
Gelöscht (820) 60,25 (615) (14.529) 95,05 (9.298)
-------------------------------------------------------------------------
31. Dezem-
ber 4.087.249 77,45 3.811.336 4.600.039 75,46 4.116.104
-------------------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------------------(i) Der oben aufgeführte Basispreis stellt den gewichten
durchschnittlichen Basispreis in Kanadischen Dollar (CAD) dar.
(b) Der Fair Value (Marktwert) der Aktienoptionen wird unter
Verwendung des Optionspreismodells von Black-Scholes am Tag der
Gewährung geschätzt. Die gewichteten durchschnittlichen Annahmen,
die zur Berechnung des angemessenen Wertes der gewährten oder
modifizierten Aktienoptionen verwendet wurden und der unter
Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten ausgewiesene
Vergütungsaufwand lauten wie folgt:
Drei Monate zum Sechs Monate zum
31. Dezember 31. Dezember
--------------------- ---------------------
2006 2005 2006 2005
---------------------------------------------------------------
Risikofreier Zinssatz - - 3,99 % 3,24 %
Erwartete Dividendenrendite - - 2,05 % 2,18 %
Erwartete Volatilität - - 23 % 23 %
Voraussichtliche Zeit bis
Ausübung - - 4 Jahre 2 Jahre
---------------------------------------------------------------
Gewichteter durchschnittl.
Marktwert der
gewährten oder modifizierten
Optionen im Abrechnungs-
zeitraum (CdnUS$) US$ - US$ - US$ 14,89 US$ 18,48
---------------------------------------------------------------
Unter Vertriebs-, Verwaltungs-
und Gemeinkosten
verbuchter
Vergütungs-
aufwand US$ 1 US$ 2 US$ 5 US$ 11
---------------------------------------------------------------(c) Während des Jahres 2006 wurden USD 7 Mio. (2005 - USD 4
Mio.; 2004 - USD 3 Mio.) als Vergütungsaufwand für die beschränkten
Aktienvereinbarungen verbucht. Zum 31. Dezember 2006 betrug der nicht
abgeschriebene Vergütungsaufwand in Verbindung mit
Aktienvereinbarungen mit eingeschränkten Besitzrechten USD 42 Mio.
und wurde als eine Verringerung des Aktienkapitals ausgewiesen.
(d) Der eingezahlte Überschuss besteht aus kumuliertem
aktienbasierten Vergütungsaufwand abzüglich des Fair Value der zum
Gewährungstermin ausgeübten und zu Aktienkapital umgebuchten
Optionen, abzüglich der kumulierten Vergütungsaufwendungen für
eingeschränkt verfügbare Aktien und abzüglich des Wertes der
Wandlungsrechte von Inhabern der zu 6,5 % verzinsten, wandelbaren
nachrangigen Schuldtiteln. Es folgt eine Kontinuitätstabelle des
eingezahlten Überschusses:
2006 2005
---------------------------------------------------------------
Saldo, Anfang des Jahres US$ 62 US$ 16
Auswirkungen der Privatisierungs-
transaktionen (Anmerkung 7) - 20
Aufwand f. aktienorientierte Vergütung 2 2
Ausübung von Optionsrechten (3) (5)
---------------------------------------------------------------
Saldo, 31. März 61 33
Auswirkungen der Privatisierungs-
transaktionen (Anmerkung 7) - 25
Aufwand f. aktienorientierte Vergütung 3 5
Ausübung von Optionsrechten (3) (2)
---------------------------------------------------------------
Saldo, 30. Junk 61 61
Aufwand f. aktienorientierte Vergütung 4 3
Ausübung von Optionsrechten - (3)
---------------------------------------------------------------
Saldo, 30. September 65 61
Aufwand f. aktienorientierte Vergütung 3 2
Ausübung von Optionsrechten (6) (1)
---------------------------------------------------------------
Saldo, 31. Dezember 62 62
Wandlungsrechte von Inhabern 3 3
---------------------------------------------------------------
US$ 65 US$ 65
---------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------8. INFORMATIONEN NACH SEGMENT
Die folgende Tabelle gibt bestimmte Informationen unter
Berücksichtigung der Segmente wieder:
Drei Monate zum
31. Dezember 2006
-------------------------------------------
Anlage-
Gesamt- Externer vermögen,
umsatz Umsatz EBIT(i) netto
---------------------------------------------------------------------
Nordamerika
Kanada US$ 1.577 US$ 1.518 US$ 1.065
USA 1.361 1.320 1.096
Mexiko 441 395 368
Ausbuchungen (132) - -
---------------------------------------------------------------------
3.247 3.233 US$ 40 2.529
Europa
Euroland 2.630 2.583 1.032
Grossbritannien 272 272 84
Sonst. europ. Länder 164 188 118
Ausbuchungen (1) - -
---------------------------------------------------------------------
3.065 3.043 (35) 1.234
Sonstige Regionen 103 92 4 127
Konzern und Sonstige (47) - 27 224
---------------------------------------------------------------------
Summe ausweisbare
Segmente US$ 6.368 US$ 6.368 US$ 36 4.114
Umlaufvermögen 7.060
Investitionen, Firmenwert und
sonstige Vermögenswerte 1.980
---------------------------------------------------------------------
Konsolidierte Summe Aktiva US$ 13.154
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
Drei Monate zum
31. Dezember 2005
-------------------------------------------
Anlage-
Gesamt- Externer vermögen,
umsatz Umsatz EBIT(i) netto
---------------------------------------------------------------------
Nordamerika
Kanada US$ 1.719 US$ 1.647 US$ 1.078
USA 1.394 1.339 1.242
Mexiko 332 321 337
Ausbuchungen (125) - -
---------------------------------------------------------------------
3.320 3.307 US$ 194 2.657
Europa
Euroland 2.233 2.183 1.128
Grossbritannien 216 213 66
Sonst. europ. Länder 137 101 87
Ausbuchungen (53) - -
---------------------------------------------------------------------
2.533 2.497 (93) 1.281
Sonstige Regionen 57 50 (3) 83
Konzern und Sonstige (56) - 28 103
---------------------------------------------------------------------
Summe ausweisbare
Segmente US$ 5.854 US$ 5.854 US$ 126 4.124
Umlaufvermögen 6.603
Investitionen, Firmenwert und
sonstige Vermögenswerte 1.594
---------------------------------------------------------------------
Konsolidierte Summe Aktiva US$ 12.321
---------------------------------------------------------------------
---------------------------------------------------------------------
(i) EBIT stellt das operative Ergebnis vor Zinsertrag oder -aufwand
dar
Jahr zum
31. Dezember 2006
-------------------------------------------
Anlage-
Gesamt- Externer vermögen,
umsatz Umsatz EBIT(i) netto
---------------------------------------------------------------------
Nordamerika
Kanada US$ 6.410 US$ 6.165 US$ 1.065
USA 5.594 5.403 1.096
Mexiko 1.644 1.493 368
Ausbuchungen (540) - -
---------------------------------------------------------------------
13.108 13.061 US$ 575 2.529
Europa
Euroland 9.485 9.323 1.032
Grossbritannien 956 954 84
Sonst. europ. Länder 621 541 118
Ausbuchungen (143) - -
---------------------------------------------------------------------
10.919 10.818 126 1.234
Sonstige Regionen 343 301 - 127
Konzern und Sonstige (190) - 77 224
---------------------------------------------------------------------
Summe ausweisbare
Segmente US$ 24.180US$ 24.180US$ 778 4.114
Umlaufvermögen 7.060
Investitionen, Firmenwert und
sonstige Vermögenswerte 1.980
---------------------------------------------------------------------
Konsolidierte Summe Aktiva US$ 13.154
---------------------------------------------------------------------
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Jahr zum
31. Dezember 2005
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Anlage-
Gesamt- Externer vermögen,
umsatz Umsatz EBIT(i) netto
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Nordamerika
Kanada US$ 6.513 US$ 6.215 US$ 1.078
USA 5.714 5.468 1.242
Mexiko 1.123 1.071 337
Ausbuchungen (551) - -
---------------------------------------------------------------------
12.799 12.754 US$ 733 2.657
Europa
Euroland 8.714 8.533 1.128
Grossbritannien 918 904 66
Sonst. europ. Länder 580 442 87
Ausbuchungen (190) - -
---------------------------------------------------------------------
10.022 9.879 82 1.281
Sonstige Regionen 209 178 2 83
Konzern und Sonstiges (219) - 131 103
---------------------------------------------------------------------
Summe ausweisbare
Segmente US$ 22.811 US$ 22.811 US$ 948 4.124
Umlaufvermögen 6.603
Investitionen, Firmenwert und
sonstige Vermögenswerte 1.594
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Konsolidierte Summe Aktiva US$ 12.321
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(i) EBIT stellt das operative Ergebnis vor Zinsertrag oder -aufwand
dar.9. TRANSAKTIONEN MIT VERBUNDEN PARTEIEN
Am 31. März 2006 erwarb das Unternehmen ein Grundstück in den USA
von MEC für einen Gesamtkaufpreis von USD 6 Mio.
Am 25. August 2006 kaufte das Unternehmen den Magna Golf Club von
MEC, und am 1. November den Fontana Golf- und Sportclub (siehe
Anmerkung 3).
10. NACHFOLGENDE EREIGNISSE
Am 15. Januar 2007 hat das Unternehmen zwei Werke von Pressac
Investments Limited für USD 55 Mio. (EUR 43 Mio.) übernommen. Die
Werke in Deutschland und Italien stellen Elektronikkomponenten her,
die an diverse Kunden, u.a. an Volkswagen, DaimlerChrysler und Fiat
verkauft werden.
11. VERGLEICHSZAHLEN
Bestimmte Vergleichszahlen wurden neu kategorisiert, damit sie mit
der Darstellungsmethode des aktuellen Berichtszeitraums
übereinstimmen.
Rückfragehinweis:
Für weitere Informationen: Louis Tonelli, Vice-President, Investor
Relations unter +1-(905)-726-7035; für Informationen zur
Telefonkonferenz rufen Sie bitte +1-(905)-726-7103 an
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