Frauentag: HAUBNER, PARTIK-PABLÈ: Fairness für Frauen!

BZÖ fordert 1.300 Euro brutto Mindestlohn, Abschaffung der Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld, steuerliche Absetbarkeit von Kinderbetreuungskosten

Wien (OTS) - Unter dem Motto "Fairness für Frauen" präsentierten heute anlässlich des internationalen Frauentages die stv. BZÖ-Klubobfrau Ursula Haubner und Dr. Helene Partik-Pablé das neue BZÖ-Positionspapier "Politik für Frauen am Puls der Zeit". "Die Bilanz der Politik des BZÖ für Frauen in den vergangenen Jahren ist eindeutig positiv. Wir haben die Kindererziehungszeiten als echte Pensionszeiten angerechnet, das Kinderbetreuungsgeld eingeführt, insbesondere Alleinverdienerinnen durch die Steuerreform entlastet und mit der Gründung der Familienallianz dafür gesorgt, dass auch die Betriebe in die Verantwortung genommen werden, frauen- und vereinbarkeitsfreundlich zu agieren", so Haubner, die daran erinnerte, dass nur mehr 7 eigene Erwerbsjahre für den Bezug der Pension notwendig seien und die restlichen Beitragsjahre durch Kindererziehung und Pflege erworben werden können.

Haubner übte Kritik an der SPÖVP-Bundesregierung, die außer gebrochenen Wahlversprechen bisher keine Ideen vorgebracht habe. "Man versucht lediglich, Frauen wieder ideologisch zuzuordnen. Die Politik hat aber nicht zu werten, sondern muss Frauen bei der Bewältigung von Familie und Beruf unterstützen. Frauen sollen selbst entscheiden können, ohne politische Vorgaben", so Haubner, die die Abschaffung der Zuverdienstgrenze beim Kinderbetreuungsgeld, die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten sowie den Ausbau von regional angepassten Dienstleistungen für die Tagesbetreuung von Kindern und pflegebedürftigen Menschen forderte.

Die BZÖ-Angeordnete bekräftigte, dass es im Bereich der Familie um ein partnerschaftliches Miteinander gehe. "Wir haben in unserer Regierungszeit die Väterneteiligung beinahe verdreifacht. Jetzt gilt es ein vorgezogenes Vätermonat einzuführen, um die Väter verstärkt mit einzubeziehen. Die SPÖ tut jetzt nichts mehr und die Väter verschwinden wieder in der Versenkung."

Haubner forderte kollektivvertragliche 1.300 Euro Mindestlohn brutto, um die gerechte Entlohnung von Frauen zu gewährleisten. Hier seien die Gewerkschaften in die Verantwortung zu nehmen. Insbesondere bei "Arbeit auf Abruf" gebe es massive Missstände.

"Es ist zu hoffen, dass die positiven Maßnahmen für Frauen auch in der Zukunft weitergeführt werden und nicht skurrile Ideen der SPÖ Platz greifen. Skurrile Ideen haben nämlich Frauen schon in der Vergangenheit nichts gebracht", sagte Haubner.

Dr. Helene Partik-Pablé betonte, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein prioritäres Anliegen sei. Weiters sei es notwendig, die vielen Frauen, die ältere oder behinderte Menschen pflegen, zu entlasten. Das Pflegethema werde derzeit weder von SPÖ noch von der ÖVP ernst genommen. "3000 Euro für eine Pflegekraft, wie es ÖVP-Minister Bartenstein gefordert hat, kann sich niemand leisten. Deshalb soll man das Au-Pair Modell auf Pflegepersonen umlegen, um mit geringen Kosten einen optimalen Nutzen ziehen zu können." Partik-Pablé forderte eine bessere sozialrechtliche Absicherung von pflegenden Angehörigen ab Pflegestufe 3.

Abschließend verlangte die BZÖ-Politikerin die gesetzliche Verankerung der gemeinsamen Obsorge. "Beide Eltern sollen, wenn dies möglich ist, auch nach einer Trennung über die Fürsorge und Obsorge ihres Kindes entscheiden." (Schluss)

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